Pilot Aufsteigen

...komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Hallo,

Du scheinst Dich ja für den Beruf des Piloten zu interessieren. Dann musst Du Dir aber auch angewöhnen, kurz und knapp, aber zutreffend zu sagen, was Du möchtest. Das vermeidet blöde Antworten und klare Fragen machen sich auch sonst im Leben bezahlt, weil dadurch Missverständnisse vermieden werden. In der Luftfahrt gilt: "Stick on the facts!"

So, jetzt zu den Fakten (exemplarisch für LH):

Nach der fliegerischen Grundausbildung machst Du Dein Typerating (die Musterberechtigung) auf einem Flugzeug der Eingangsflotten (A320-Family oder B737). Wenn Du den Simulatorcheck bestehst, stellt das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) Dir eine Lizenz mit Eintrag des entsprechenden Flugzeugmusters aus. Dann geht es ab auf die Linie. Dort musst Du einen sog. LineCheck absolvieren und darfst dann als Copilot (COP) zusammen mit einem Kapitän fliegen.

Nach einigen Jahren kannst Du dann als COP auf die Langstrecke (B747 oder A3330/A340 oder A380) wechseln und fliegst dort ein paar Jahre.

Nach 8 bis 12 Jahren - dass geht bei LH nach Seniorität - steht der Kapitänslehrgang mit Wechsel auf die Kurzstrecke an. Irgendwann kannst Du als Kapitän (PIC) auf die Langstrecke wechseln oder bei Interesse auch bei der Kurzstrecke bleiben. Spätestens mit 65 Jahren ist Schluss mit der Berufsfliegerei.

Als Kapitän stehen Dir folgende Tätigkeiten offen (natürlich bei Eignung und sehr guter Beurteilung durch ein Gremium):

  • TRI (Type Rating Instructor). Als solcher darfst Du Piloten auf ein neues Muster umschulen (für das Du natürlich eine Lizenz haben musst).

  • TRE (Type Rating Examiner). Nach drei Jahren als TRI darfst Du Prüfer werden (Regelung ab 2013) und damit die von einem TRI ausgebildeten Piloten im Simulator und an Bord eines Flugzeuges checken. Es gibt auch den SFE (Synthetic Flight Examiner), der Checks im Simulator, aber nicht im Flugzeug abnehmen darf. Meistens war ein TRE vorher einige Jahre SFE.

  • SEN (Senior Examiner). Dies sind TREs mit einer speziellen Erlaubnis des LBA, um andere Checker (SFE oder TRE) zu überprüfen, ob sie ihren Job richtig machen. Die SENs checken sich auch gegenseitig.

Das sind die vom Gesetz vorgesehenen Qualifikationen. Intern gibt es natürlich noch andere gute Jobs, z. B. Trainingsmanager, Flottenchef, Head of Training, Sicherheitspilot, Chefpilot des Unternehmens oder auch Kapitän in der Auswahlkommission, welche die Bewerber für den Pilotenjob in die Mangel nimmt und immer die Hände über den Kopf zusammenschlägt, was sich da an bildungsfernen Jugendlichen heutzutage bewirbt.

Aber diese ganzen Jobs

a) sind dünn gesät,

b) werden nur nach Absprache vieler Gremiem vergeben und

c) müssen auch vom LBA abgesegnet werden.

Das ist für Dich also erstmal uninteressant.

also wenn ich richtig verstanden habe dann ist es so je mehr Flugstunden du hast und längere Flüge unternimmst dann wird mann zur Beförderung sozusagen Nominiert von Kollegium und dann Wird dein Rang erhöht Second Flight Officer (Newbie) 0 - 1 Flüge Second Flight Officer 1 - 9 Flüge First Flight Officer 10 - 24Flüge Captain 25 - 49Flüge Flight Captain 50 - 99Flüge Senior Captain 100 - 499Flüge Senior Flight Captain 500 - Flüge

als verkehrspilot steigt man bei der lufthansa für gewöhnlich nach ungefähr 12 jahren co-pilot auf. falls man sich keine fehler erlaubt ist also die zeit als co pilot entscheidend

David363. Gut in Mathe und gut in Sprachen. Technische und elektrotechnische Ausbildung sind hilfreich, aber weiter Minimalanforderungen bekommst Du beim Pilotenverband. Es sei denn, Du meinst lediglich das Höhenruder, dieses darfst Du natürlich nicht mit der Landeklappe verwechseln.

Ganz einfach beim start eines Flugzeuges, nachdem es von den taxi- auf den runway gefahren ist.. also schon auf der landebahn steht werden zu allererst die flaps (landeklappen) den windverhältnissen entsprechend ein klein wenig ausgefahren.

Die bremsen werden gedrückt und der Pilot gibt inetwa bis zu 40% der Leistung schub.

Wenn diese 40% erreicht sind, was sehr schnell geht lässt der Pilot die Bremsen los und gibt vollschub.

Je nach Flugzeugtyp zieht er dann nach erreichen einer gewissen Geschwindigkeit das ruder zu sich und hebt ab.

Nach einer relativ kurzen Zeit fährt der Pilot das Fahrwerk und die Flaps ein.

Dies geschieht alles in zusammenarbeit mit dem Copiloten... Und wird nach den Anweisungen im Flugbuch des jeweiligen Flugzeuges durchgeführt.

Mit netten Grüßen,

jrholo

Nein wie man die Karriere aufsteigt zB. von Fußball vom Amateur zum profi

Sag das doch gleich! ;D Durch diverse fortbildungen und schulungen, bzw. erweiterungen des Flugscheines mit Flugprüfungen für größere, bzw schwerere und schnellere Flugzeuge.

Es ist fast wie beim Autofahren bloß etwas komplizierter.

Außerdem muss sich ein Pilot bei einer Fluggesellschaft in gewissen abständen einer untersuchung unterziehen.. Diese muss er jedes mal bestehen.

0

Glaub man muss den Hebel im Cockpit ziehen.

Man nimmt eine Karriere-Leiter zur Hilfe

Was möchtest Du wissen?