Pille: Packungsbeilage oder Ärztin?

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3 Antworten

Der Packungsbeilage kannst du auf jeden Fall vertrauen, denn der Hersteller schreibt da nur Dinge rein, die ausreichend getestet wurden und somit zur Not auch vor Gericht wasserdicht sind. Oft sind die Angaben in der Packungsbeilage sogar etwas übervorsichtig.

Du musst natürlich bedenken, dass du nicht die allererste Pille schlucken und dann direkt danach Sex haben kannst, sondern dass die Wirkstoffe ein paar Stunden brauchen, um vom Körper überhaupt aufgenommen zu werden. Aber dann solltest du geschützt sein.

Vielleicht hat deine FA das auch gesagt, weil sie Sorge hatte, dir könnte ganz am Anfang der Einnahme noch schneller ein Einnahmefehler passieren, einfach weil du es noch nicht gewohnt bist, jeden Tag an die Pille zu denken. Wenn du dich damit am Anfang sicherer fühlst, kannst du ja trotzdem noch mit Kondom verhüten, aber eigentlich sollte es nicht nötig sein.

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Ich kann mir nur vorstellen, dass die Frauenärztin dir das geraten hat, weil du dich zu Beginn erstmal daran gewöhnen musst, die Pille wirklich regelmäßig zu nehmen.
So dass so Verhütungsunfälle verhindert werden.

Ich kenne es nur so, wie es in der packungsbeilage steht..

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Es kommt doch nicht darauf an, wem Du mehr vertrauen kannst, sondern um das Minimieren des Risikos.

Wenn Du dann trotzdem schwanger wärst (nur mal als Hypothese) wen kannst Du wegen Unterhalt verklagen ? Die Pharmafirma wegen unsicherer Angaben auf dem Beipackzettel oder Deine Frauenärztin, weil sie Dir den Rat der doppelten Absicherung gegeben hat und Du ihn nicht eingehalten hast ?

Keinen ! Also denke nach und mach was Du für richtig hältst, aber merke Dir: Die Entscheidungen, die wir fällen, bestimmen das Leben, das wir führen.

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