Physikstudium Grundkenntnisse

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4 Antworten

Wenn du Interesse daran hast, dann studier es. Die Herangehensweise an der Uni ist eine grundlegend andere als an der Schule, daher kann man vorher nicht sagen, ob du erfolgreich sein wirst oder nicht. An vielen Unis gibt es Vorkurse für Mathematik, wenn man Physik studieren will - auf jeden Fall solltest du daran teilnehmen. In Buchform gibt es dazu einige Ausgaben, diese hier könnte dir einen guten Eindruck verschaffen.

www.amazon.de/Grundwissen-Mathematik-Fachhochschule-Universität-Springer-Lehrbuch/dp/3642135005

Ich fand zu Studienbeginn, dass in Physik sehr viel schneller mit dem Stoff vorangegangen wurde als in Mathe - Mathe fing ziemlich ohne Vorkenntnisse an, man musste nur höllisch aufpassen, dass man sich nicht einlullen ließ und dann plötzlich nur noch Bahnhof verstand... Während bei Physik der Anfang hart war, es aber dann einfacher wurde.

Was du unbedingt brauchst, ist eine Arbeitsgruppe mit anderen Studenten - nur so merkt man, ob man alleine doof ist oder es anderen auch so geht. :-) Aber: das wichtigste sind das Interesse an den Fragestellungen und der Wille, sich durchzubeißen. Der Schulstoff spielt dagegen eine wesentlich geringere Rolle!

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Das mit Einstein ist meines Wissens nach nicht wahr, aber egal...

Ich selbst studiere Mathematik und kann dir nur aus meiner Erfahrung berichten. Bei uns waren im Prinzip keine Vorkenntnisse notwendig. Die Vorlesungen sind am Anfang generell so gehalten, da es ja in Deutschland kein einheitliches Abitur gibt und die Leute mit unterschiedlichen Vorkenntnissen an die Uni kommen.

Wenn du dir Literatur besorgen möchtest, dann schlage ich vor, dass du dich darüber Informierst was man als Physiker für Anfängervorlesungen hat und dementsprechend Literatur aussuchst.

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AutoITScripter 27.03.2013, 15:50

Da kannst Du durchaus recht haben^^ Hörensagen ist immer so eine Sache... Aber ein eigener Erfahrungsbericht gibt von mir ein DH ;-)

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Hallo,

immer schwer einen Tipp zu geben, wenn man jemanden nicht kennt. Aber leider muss ich Dich vorwarnen:

"Außerdem war ich in Mathe nicht die hellste Kerze auf der Torte"

Dass Du keinen Physik-LK hattest ist meiner Ansicht nach kein Problem, aber Dein oben genanntes Zitat!! In Physik brauchst Du, wie in keinem anderen Fach sehr gute Mathekenntnisse oder zumindest die Fähigkeit mit Mathe umgehen zu können.

Physik ist zwar immer spannend, weil man seine "kindliche Neugier" entfachen darf und auch Nahrung dafür bekommt, aber die Sprache, in der wir Physiker sprechen, ist nun mal Mathematik!

Will Dir wirklich nicht den Spaß verderben, aber überleg es Dir. Schulmathe ist nichts gegen das was Du zur Beschreibung von beispielsweise Quantentheorie oder Relativitätstheorie brauchst.

Nichts für ungut.

VG

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Hi..

Ich kann jetzt leide nichts zu einem Physikstudium oder dergleichen sagen, wollte aber dennoch anmerken, dass Albert Einstein eine 5 in Mathe hatte^^... Also nicht gleich alles hinwerfen (nur so als Tipp) ;-)

Gruß

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JotEs 27.03.2013, 16:09

dass Albert Einstein eine 5 in Mathe hatte^^...

... zu dieser Zeit allerdings in der Schweiz zur Schule ging, wo die Notenskala genau entgegengesetzt zu der in Deutschland ist. Eine 5 in der Schweiz entspricht also einer 2 in Deutschland.

(Einstein hatte m.W.n. sogar eine 6 in Mathe ... )

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AutoITScripter 27.03.2013, 16:13
@JotEs

Nunja -- wie auch immer es gewesen sein mag, er war kein Erstklasseschüler und hat dennoch die Relativitätstheorie umgesetzt ;-) Das meinte ich damit^^

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FataMorgana2010 27.03.2013, 19:58
@JotEs

Einstein hatte ein sehr gutes Zeugnis.
http://www.gymnasium-untergriesbach.de/schuelerweb/physikseite/bilder/einstein_zeugnis.jpg

In Geschichte, allen drei Mathebereichen (Algebra, Geometrie, Darst. Geometrie) und Physik die Bestnote 6, in Italienisch, Chemie und Naturgeschichte eine 5, ein paar 4er und nur in Französisch eine 3.

Er taugt überhaupt nicht als Beispiel für einen Schüler mit schlechten Noten, der später doch noch was erreicht. Allenfalls kann man ihn als Beispiel dafür nehmen, dass auch ein rebellischer Schüler (daher hat er die Münchner Schule zunächst verlassen, an seinen Leistungen lag es nicht) hervorragende Leistungen bringen kann.

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AutoITScripter 29.03.2013, 07:45
@FataMorgana2010

Wir wohnen in Deutschland, wo auch Einstein zur Schule ging... Eine 6 mag in der Schweiz die Bestnote sein - hier in Deutschland ist das aber die schlechteste Note! Bitte nicht verwechseln - schon damals war das in Deutschland die schlechteste Note^^ Und ja, Einstein ist sogar durchgefallen aufgrund seiner schlechten Noten... Und da kann man deutlich eine 6 bei Algebra erkennen ;-)

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JotEs 29.03.2013, 08:34
@AutoITScripter

Wir wohnen in Deutschland, wo auch Einstein zur Schule ging

Irrtum!

Einstein hat seine berühmten 5en und 6en von einer schweizerischen Schule bekommen, nämlich von der "Aargauischen Kantonsschule" in Aarau (Kanton Aargau). Hier sein Original-Zeugnis:

http://tinyurl.com/ceu6hrt

Es darf wohl angenommen werden, dass eine schweizerische Schule ihre Noten nach dem schweizerischen Notensystem vergibt ...

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