Physikfrage ( Gravitationsgesetz )

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3 Antworten

Überhaupt nicht - was Du damit bestimmen kannst, ist die Fallbeschleunigung auf dem Mond. Wie Walto schrieb: "Wenn ich den Radius r des Mondes kenne," - Nur dann lässt sich daraus die Masse ermitteln. Ungefähr wenigstens.

Was erschwerend hinzukommt: Auf dem Mond ist auch noch die Gravitation der Erde zu spüren. Du müsstest also die Fallbeschleunigung zweimal ermitteln, einmal auf der erdnahen und einmal auf der erdfernen Seite des Mondes.

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Kommentar von Walto
28.11.2013, 20:54

Hallo,

die Gravitationswirkung der Erde auf den Mond ist nur in Form von Gezeitenkräften vorhanden.

Mein Fallexperiment wäre also dort ziemlich ungestört durchführbar, wo man die Erde gerade noch sehen kann.

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Möchtest du den Ortsfaktor "g" , auch Schwerebeschleunigung genannt, wissen? Nimm deinen Kilo, eine leiter, flieg zum Mond und lass deinen klotz aus 1m fallen und rechne es mit dieser formel aus :

h= g x t² / 2

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Wenn ich den Radius r des Mondes kenne, fliege ich schnell mal dorthin.

Dann suche ich eine günstige Stelle, wo ich mein Fallexperiment durchführen kann. Ich will das m1=1Kg Teil s=10 m senkrecht fallen lassen, und die Fallzeit t stoppen.

Dann berechne ich mit s=0,5at² die Fallbeschleunigung a=2s/t².

Mit Hilfe des Gravitationsgesetzes F=c * m1 * m2 / r² berechne ich m2. m1 ist das 1 Kg Teil.

F=c * m1 * m2 / r² = a * m1

m2 = a * r² / c

c ist die Gravitationskonstante, die ich selbstverständlich immer parat habe.

m2 ist die Mondmasse

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