Physik: Was ist der Unterschied zwischen den Beschleunigkeits-Berechnungs-Formeln?

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4 Antworten

Hi!

Es sind die selben. Im Grunde kommt ein Dreieck vor das V und t bei a = V/t, es wird 'Delta' ausgesprochen und bedeutet (Delta)V= V2-V1: Der Gedanke ist hier, dass Du Dir nur einen Part des beschleunigenden Objekt anschaust, zum Beispiel die Geschwindigkeit von der dritten bis fünften Sekunde, dann ist (delta)t = 5-3 = 2 Sekunden. Die Geschwindigkeit derweil ist von 30 m/s auf 40 m/s gestiegen. Also ist (delta)V = 40-30 = 10 m/s.

Ich hoffe ich konnte es Dir ein wenig verständlich machen.

Liebe Grüße,

tenno

das was tenno geschrieben hat ist schon richtig oder sonst Beschleunigung bezeichnet die Änderung einer Geschwindigkeit. Das Wort wird in zwei etwas verschiedenen Bedeutungen benutzt: Erhöhung des Betrags einer Geschwindigkeit. Dies ist die umgangssprachliche Bedeutung, die sich aber zum Beispiel auch im Fachbegriff Teilchenbeschleuniger findet. Im physikalischen Sinn jede Änderung des Geschwindigkeitsvektors. Dies schließt eine Verminderung der Geschwindigkeit oder eine Richtungsänderung bei gleich bleibendem Geschwindigkeitsbetrag ein. Die Beschleunigung in diesem Sinne ist die zeitliche Ableitung des Geschwindigkeitsvektors oder die zweite zeitliche Ableitung des Ortsvektors.

Die SI-Einheit der Beschleunigung ist m/s². Zum Verständnis braucht man nur die Definition zu bedenken, dass die Beschleunigung angibt, wie viele Geschwindigkeitseinheiten (in m/s) nun pro Zeiteinheit (in s) dazukommen (bzw. abgezogen werden), also muss die Einheit m/s durch einen weiteren Faktor s dividiert werden, was zu m/s² führt. Die Beschleunigung ist eine vektorielle Größe, eine der wesentlichen der klassischen Mechanik, deren Dynamik (Änderung der Beschleunigung unter Einwirkung von Kräften) erstmals von Isaac Newton beschrieben wurde (siehe auch Newton-Axiome). Damit eine Beschleunigung auftreten kann, ist immer eine Kraft notwendig. Für Systeme mit konstanter Masse in einem Inertialsystem ergibt sich die Beschleunigung aus dem Verhältnis von Kraft zu Masse . Beschleunigungsvorgänge spielen in allen bewegten Systemen, wie z. B. Fahrzeugen, Flugzeugen oder Aufzügen, eine wichtige Rolle und sind aufgrund der in diesem Zusammenhang auftretenden Trägheitskräfte für die darin beförderten Menschen und Sachen meist deutlich spürbar. Inhaltsverzeichnis [Verbergen]

Die Beschleunigung ist eine physikalische Größe aus der Kinematik, die definiert ist als die Geschwindigkeitsänderung pro Zeitintervall dt. Sie ist also die zeitliche Ableitung

Da die Geschwindigkeit die Ableitung des Ortes nach der Zeit ist, kann man die Beschleunigung auch als zweite Ableitung des Ortsvektors darstellen

Eine mittlere Beschleunigung kann aus der Differenz der Geschwindigkeiten Δv = v(t2) − v(t1) zu zwei verschiedenen Zeitpunkten t1 und t2 dividiert durch das zwischen den beiden Zeitpunkten verstrichene Zeitintervall Δt = t2 − t1 berechnet werden . Der Vektor der Geschwindigkeit kann als Produkt aus dem Betrag v der Geschwindigkeit und dem Tangenteneinheitsvektor dargestellt werden:

Die Ableitung dieses Ausdrucks nach der Zeit ist die Beschleunigung. Die zeitliche Ableitung des Tangenteneinheitsvektors kann über die Bogenlänge s berechnet werden: mit

Dabei ist ρ der Krümmungsradius der Bahn und der Normaleneinheitsvektor quer zur Bahnkurve in Richtung des Krümmungsmittelpunkts. Die Beschleunigung kann aufgeteilt werden in eine zur Bewegungsrichtung parallelen Beschleunigung (Tangentialbeschleunigung)

und eine senkrecht dazu stehende Normalbeschleunigung . Die zeitliche Ableitung der Beschleunigung (also die dritte Ableitung des Ortsvektors nach der Zeit) ist der Ruck: , Sonderfälle der Beschleunigung [

Verschwindende Beschleunigung (): Die Geschwindigkeit bleibt in Betrag und Richtung unverändert, der Körper verharrt in Ruhe oder in gleichförmiger Bewegung. Eine Beschleunigung entgegen der momentanen Bewegungsrichtung wird auch Bremsung oder Verzögerung genannt. Konstante Beschleunigung in Richtung der Geschwindigkeit führt im Rahmen der klassischen Mechanik zu gleichmäßig beschleunigter Bewegung mit zeitlich gleichförmig wachsender Geschwindigkeit. Nach der speziellen Relativitätstheorie gilt dies nur näherungsweise. Wobei die Näherung sehr gut ist, wenn die beteiligten Geschwindigkeiten sehr viel kleiner als die Lichtgeschwindigkeit sind. Eine Kreisbewegung mit konstantem Geschwindigkeitsbetrag kommt zustande, wenn eine konstante Zentripetalbeschleunigung besteht. Diese Beschleunigung ist nach innen auf den Kreismittelpunkt hin gerichtet, also immer exakt quer zur jeweiligen momentanen Bewegungsrichtung auf der Kreisbahn. Ein mitbewegter Beobachter hingegen spürt eine gleich große Beschleunigung vom Mittelpunkt weg nach außen (Zentrifugalbeschleunigung). Durch die rechtwinklige Richtung der Zentripetalkraft zur Bewegungsrichtung wird nicht der Betrag der Geschwindigkeit verändert, sondern immer nur deren Richtung, eben um eine Kreisbahn zu formen. Beim freien Fall auf der Erde werden alle Körper mit der Erdschwerebeschleunigung von g = 9,81m / s2 in Richtung Erdmittelpunkt beschleunigt. Allerdings gibt es regionale Schwankungen, da die Erdgestalt von einer Kugel abweicht (Erdabplattung) und der innere Aufbau der Erde nicht völlig homogen ist (siehe Schwereanomalie).

Der Ruck, die zeitliche Ände

die 1. formel ist die normale formel .. um eine eine durchschnittsgeschwindigkeit auszurechnen

die 2. (mit hilfe des differentialquotienten) berechnet man die momentangeschwindigkeit :)

Das es andere vs und ts gibt....

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