Physik studium und Beruf?

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9 Antworten

Das Physik-Studium gehört zu den schwierigsten, anspruchsvollsten und arbeitsintensivsten Studiengängen; wahrscheinlich ist es sogar der schwierigste Studiengang überhaupt.
Die Abbrecherquote liegt bei ungefähr 70-80%  :-(
Mathe studierst du automatisch mit, wenn du Physik studierst - zumindest in den ersten Semestern.

Das Physik-Studium reicht völlig aus; damit ist man schon mehr als ausgelastet ;-)

Voraussetzungen:
- Absolute Begeisterung für Physik und Mathe,
- Bereitschaft Hobbies und Privatleben zurückzustecken und extrem viel Zeit ins Studium zu investieren
- Ausdauer
- hohe Frust-Toleranz

Wie die Arbeit als Physiker so ist, das darfst du noch mal fragen, wenn du die ersten beiden Semester (erfolgreich) überlebt hast und weitermachen willst ;-)

Viel Erfolg!
Physiker sind was ganz Besonderes!

Ich studiere grade Physik. Mathe ist essentiell und es ist kaum wie in bigbang theory. Tatsächlich studierst du Mathe 1&2 (in gekürzter und unvollständiger Fassung) + Physik + Nebenfach. Mathe ist ne harte Nuss. Es ist nicht wie in der Schule man muss kaum rechnen, sondern sehr viel mathematisch allgemein beweisen. Ich würde einen Teil von Mathe als Sprache bezeichnen, die man sich aneignen muss. Oft ist es so, dass man entweder den Trick findet, oder an der Aufgabe scheitert.
Physik ist da schon eher wie in der Schule. Man muss sehr viel explizit berechnen, allerdings sind die Schulformeln oft nicht ausreichend, weil sie zu allgemein sind. Es wird sehr viel mit Integralen gerechnet, wo zum Beispiel vorher einfach nur ein Q stand. Bei vielen Profs sind die Vorlesungen zwar gut, die Scripte auch, aber man kann sich nur aufs mitschreiben ODER aufs zuhören und mitdenken konzentrieren, also erfordert das ganze sehr viel Nach- und Vorbereitung. Im allgemeinen würde ich sagen, dass man als Physiker etwa 60% des Tages am Lernen ist. So ist es zumindest bei mir an der Uni. Das Nebenfach ist sehr individuell. Kann von sehr schwierig bis sehr einfach und anspruchslos gehen. Philo ist bei mir zum Beispiel anspruchslos und verdient in meinen Augen keinen Respekt: man kann die Klausuren in Philo durch Lernen an einem Nachmittag bestehen. In Physik hingegen lernt man jeden Tag und es ist trotzdem nicht sicher, dass man besteht. In Mathe sogar noch extremer. Mein Tipp für dich: schau dir mal ein Script in Mathe an und entscheide dann, ob du Physik studieren möchtest. Das Studium an sich macht viel Spaß.

Kommen wir zur Arbeit: Mit Physik kannst du so gut wie jeden Job machen und wirst auch für quasi jeden Job in Betracht gezogen. Einzig wenn dir dein Nebenfach viel Spaß gemacht hat oder dort nur noch eine VL fehlt lohnt es sich weiter zu studieren. Die Arbeit selbst ist sehr viel Haare raufen. Mein Vater arbeitet oft bis spät in die Nacht und dabei ist er wirklich gut. Aber es macht auch sehr viel Spaß sich mit einem Thema bis zur Gänze auseinandersetzen zu können und zu müssen. Auch kann man Projekte unterschiedlichster Art bearbeiten.

Ich bin Physiker mit lebenslanger Berufserfahrung.

Die Antworten von The4ter, Rübezahl2000 und mbhilfe sind 100%ig korrekt. Besser kann ich sie nicht schreiben.

"Mit Physik kannst du so gut wie jeden Job machen und wirst auch für quasi jeden Job in Betracht gezogen."  schreibt Nutzer The4ter.

Das kann ich bestätigen. Ich begann am Kernforschungszentrum Jülich mit dem Reaktor Dido und endete an einem Bundesministerium. Dazwischen verschiedene Tätigkeiten in der Wissenschaftspolitik (Fulbright-Fellow) und als Lehrbeauftragter.

Also Kraut und Rüben - wenn du so willst- aber immer sehr spannend und sehr befriedigend.

Meinen Studienkollegen (bin immer noch mit vielen befreundet) ging es ähnlich. Da gibt es Manager bei Shell, Patentanwälte, Computer-Spezialisten und Gymnasiallehrer. Da es immer wieder mal Mangel an Gymnasiallehrern für Mathe und Physik gibt, nehmen sie Diplom-Physiker mit Handkuss.

Rübezahl schreibt:  "Physiker sind was ganz Besonderes!"   Auch das stimmt. Dürrenmatt hat sogar ein Drama über uns geschrieben und Zuckmayer ein Theaterstück ("Das kalte Licht").  Man erlebt schon sehr viel Anerkennung.

Ich wünsche dir viel Glück und Erfolg. Freude wirst du dann auch haben.


Es gibt doch bekannte Physiker, einmal den Oskar Lafontaine und dann die Angela Merkel. Beide hängten die Physik ganz schnell an den Nagel und versuchten ihr Glück in der Politik, denn dort kommt man schneller zu was.

Auffallend ist, dass beide zur Diplomarbeit und Merkel sogar zur Promotion ein chemisches Thema gesucht haben. In der physikalischen Chemie sind beide Disziplinen schon nahe stehend.

Studiere also Physik und stelle dich beizeiten in einer Partei vor.

Ob etwas schwer ist, ist subjektiv. Informier dich doch einfach mal darüber, was ein Physikstudium für Module enthält. Über Berufschancen lässt sich dann der Rest im Internet nachlesen. Ein wenig Recherche und du solltest genügend Antworten bekommen. 

Zitat: "Ob etwas schwer ist, ist subjektiv."
Das mag für viele Bereiche gelten.
Wer jedoch behauptet, dass das auch für Physik gilt, sorry aber die/der hat keine Ahnung vom Physik-Studium.

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@Rubezahl2000

Zu allererst möchte ich mal anmerken, dass ich nirgendwo behauptet habe Ahnung von diesem Studium zu haben. Ich schrieb lediglich, dass man eigenständige Recherche betreiben soll, wenn man schon studieren will. Und wieso sollte das nicht genauso subjektiv wie alles andere sein? Gibt eben Leute die eine Begabung dafür haben und denen es leichter fällt als anderen. Das hat rein gar nichts mit Ahnung zutun, das sind Fakten.

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Es ist anspruchsvoll. Aber wie Big Bang theory wird es sicherlich nicht sein.

ich mus mich erst für die rechtschreibung esntschuldigen ich befase mich mit teoretischer physik im bereich elektromagnetischen wellen. ich wold dir nur sagen das du eine schwiriges feld ausgesucht hast du must matte mögen wie physik und sachen die du nicht kleich ferstest oder wen as aufbaut nicht kleich ales hinterfragen wolen wen du dies kanst geduld ferstensi wisendurts ps fiel lernen und nicht alles keich auf anhib ferstehen zu wolen ist es guht für dich denkdran charles darwin war ein groser wischenschafter wo sich die leute heut noch streiten aber die forschung und die neugir im ungewisen macht den fortschrit. die fehikeit nimals aufzugeben auch wen es hofnungslos scheint ist die gröste hörde der physik aber one hyrde kein erfolg denke daren es ist nicht einfach macht aber spas.







Bei der Eroberung des Weltraums sind zwei Probleme zu lösen: die Schwerkraft und der Papierkrieg. Mit der Schwerkraft wären wir fertig geworden.






Wernher von Braun



Arbeitest du als Physiker oder machst du es hobbymäßig

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Also eins kann ich auch ohne Studienerfahrung in diesem Bereich sagen: Wie in Big Bang Theorie wird das nur dann, wenn du ein hyperintellienter Nerd wie Sheldon Cooper bist

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