Physik Rotation Fliehkräfte Fluchtgeschwindigkeit Massenanziehung

Mond über der Erde - (Physik, Geschwindigkeit, Mond)

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Du müsstest die Funktion der Abnahme der Umlaufgeschwindigkeit durch Abstandsvergrößerung mit der Funktion der Abnahme der Gravitationskraft durch Abstandsvergrößerung in eine Beziehung setzen.

Allerdings ist die Masse des Mondes im Verhältnis zur Erdmasse recht groß, weswegen du auch die Abnahme der Erdgravitation durch Masseverlust und die Zunahme der Rotationsgeschwindigkeit der Erde durch Masseverlust berücksichtigen müsstest.

Das läuft auf ein Nomogramm hinaus, gegen welches manche Strickmuster Pillepalle sind...

LG und Hut ab

andisazi

Im Prinzip entfernt sich so ein Körper wie der Mond von seinem massereicheren Zentralkörper so weit, bis sich Massenanziehungskraft und Fliehkraft gegenseitig aufheben, und kreist dort ewig. Einen Luftwiderstand gibt es im Weltraum nicht.

Unser Mond bewegt allerdings durch seine Gravitation ständig das Wasser der Ozeane (Gezeiten, Ebbe & Flut) und zum Teil auch flüssige Erdmasse. Dieser Prozess ist mit Reibung verbunden. Das führt dazu, dass die Erdrotation zunehmend abgebremst wird, während der Mond wie durch einen Transmissionsriemen auf seiner Bahn beschleunigt wird. Im Zeitraffer betrachtet überschreitet der Mond schon seine Fluchtgeschwindigkeit, er flieht ja. Eines Tages wird er uns verlassen haben. Dann wird er nicht mehr die Rotationsachse der Erde stabilisieren. Die Erde wird dann schier unberechenbar herum torkeln. Dann wird es mangels Klima-Stabilität kaum noch Lebensgrundlagen geben für höhere Lebewesen. Das wird aber noch etwas dauern.

Zwischen den Körpern wirken keine Kräfte , es sind Beschleunigungs- Wirkungen ! Rotationsbeschleunigung wirkt zentral !

Was möchtest Du wissen?