Physik mbar?

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3 Antworten

Da kannst Du einfach einen Umrechnungsfaktor benutzen. Dieser ist von mmHg zu mBar 1,333. Mit dem multipliziest Du deinen Wert auf der Quecksilbersäule und erhälst dann den Druck in mBar.
Einen Trick, wie man diesen Faktor errechnet gibt es glaube ich nicht - diesen Faktor muss man zum Umrechenen kennen.

Also ich probier mal, es dir zu erklären.

In einem Zylinder mit 1cm² Bodenfläche befinden sich bei 626 mm Füllhöhe 62,6 cm³ Quecksilber drin. Quecksilber hat eine Dichte von rund 13,5 g/cm³. Also befinden sich in der Röhre 62,6 cm³ * 13,5 g/cm³ = 845 g Quecksilber. Bei einer Erdbeschleunigung von 9,81 m/s² (oder 9,81 N/kg) bedeutet das eine Gewichtskraft von 0,845 kg * 9,81 N/kg = 8,29 N.

Diese Kraft wirkt auf 1 cm² (siehe Abmessungen des Zylinders). Folglich wirkt am Boden des Gefäßes ein Druck von 8,29 N/cm² = 82.900 N/m² =0,829 bar=829 mbar.

Bemerkung: In meiner Rechnung steht zwar =, aber es wurde natürlich gerundet. Daher auch eine leichte Abweichung im Zahlenwert. Aber das Prinzip ist korrekt Wenn du einen genaueren Wert haben willst kannst du ja selbst noch mal nachrechnen.

Ganz einfach:

1 mBar entspricht  0,75006375541921 mmHg, gerundet 3/4, umgekehrt 1 mm Hg enstspricht 1,33322 mbar:





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