Physik: Kinematik: Bewegungen und Dimensionen (Verständnisfrage)

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4 Antworten

Ein freien Fall ist im Allgemeinen aus mehreren Richtungskomponenten zusammengesetzt. Freier Fall bedeutet lediglich, dass man einen Körper komplett in Ruhe lässt und beobachtet, wie er sich verhält. Wenn er zu Beginn in Ruhe war, dann ergibt sich daraus tatsächlich eine lineare Bewegung. Aber wenn man dem Körper eine Anfangsgeschwindigkeit in eine Richtung mit gibt, die nicht auf der Wirkgeraden der Erbeschleunigung liegt, dann bekommt man Parabelförmige Flugbahnen heraus. Diese haben je nach zu Grunde liegendem Koordinatensystem zwei oder drei Richtungskomponenten.

ich verstehe...

Wird dies aber dann nicht als "Wurf" bezeichnet? Da sehe ich dann eine klar aufgespannte Ebene.

Man teilt also Freier Fall und Wurf - jeweils als Beispiel für ein- und mehrdimensionale Bewegungen.

Sehe ich das richtig? Es geht mir um das strukturierte Aufschrieben, damit ich das im Kopf geordnet habe und nicht verschiedene Dinge zusammenwerfe.

LG

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@Wunnewuwu

OK - da geb ich dir Recht. Einen freien Fall mir Anfangsgeschwindigkeit wird man wohl eher als Wurf bezeichnen. Der freie Fall wird wohl zur Vollständigkeit halber noch als Einleitung in das Kapitel der mehrdimensionalen Bewegungen auftauchen.

Was ich mir höchstens noch vorstellen könnte, wäre, dass man bei einem eindimensionalen freien Fall im eigentlichen Sinne das Koordinatensystem so dreht, dass die Fallrichtung sich nicht mehr mit den Koordinatenachsen deckt. Dann ergeben sich mehrdimensionale Bewegungen. Könnte sein, dass der Dozent damit in komplexere Bewegungsformen einführen will.

ich würde da einfach mal deienn Dozenten fragen,w arum er den freien Fall genau in diesem Kapitel eingeordnet hat. Höchstwahrscheinlich wirst du aber als Antwort bekommen: "Ja - da haben Sie Recht - der freie Fall könnte auch in einem anderen Kapitel abgehandelt werden"

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@Alondro666

Okay Danke. Das macht die Sache verständlich. Das ich diese Antwort bekomme ich sehr wahrscheinlich ;)

Grüße

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@Wunnewuwu

Genau@Alondro666, einzig mit einem verdrehten Koordinatensystem wäre das sinnvoll. Da kommen dann irgendwelche cos und sin mit dazu um das System zu transformieren.

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Ich habe Deine Überschrift mal ohne die Klammer bei youtube eingegeben. Schon werden alle Unterrichtseinheiten angezeigt. Das Gleiche funktioniert mit der Suchleiste des Browsers. So kannst Du den Stoff noch mal als Unterrichtseinheit entweder ansehen oder aber - auf den feinen Expertenhilfeseiten - durchlesen und bekommst Struktur. Bis nach dem Abitur findest Du so zu jedem Fach und jedem Thema gute Unterstützung. Und Du findest Anregungen zur Strukturierung der eigenen Aufzeichnungen.

Warum soll man den freien Fall nicht 3-D behandeln können? Es bringt sicherlich nichts, aber möglich ist es. Du könntest natürlich das Bezugssystem "schräg" reinlegen, dann sind alle Dimensionen am Fall beteiligt. Ich vermute es dient Übungszwecken. Es wird eben erstmal abstrakt behandelt und dann diskret.

Wie das behandelt wird ist eine Sache. Meine Zusammenfassungen sollten aber dem Verstehen dienen. Und da brauche ich die exakte Einordnung der Themen in einzelne Punkte. Ich lerne immer so im "Schubladen-System" =)

LG

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@Wunnewuwu

Die Einordnung lautet:

  1. Kinematik und Kinetik 1.1. Freier Fall

Da gibts nix weiter einzuteilen. Der freie Fall ist wie alle anderen durch Gleichungen zu beschreibenden Bahnkurven, nur ein Spezialfall der Kinetik.

Du wirst später z.B. nach dem Studium nicht mehr speziell über solche Feinheiten nachdenken. Dort führst du ein Koordinatensystem ein, stellst die Differentialgleichung auf und löst sie.

So wie ich es oben aufgeführt habe ist der freie Fall ein Unterpunkt der Kinematik und Kinetik. Oder willst du nach der Dimension ordnen? Das würde ich nicht empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen,

LTISysteme

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Alle Beispiele an einer Kugel ausgeführt:

Bei eindimensionalen Bewegungen rollt die Kugel nur vorwärts und rückwärts, also eine Gerade auf dem Boden, nicht von oben nach unten!

Bei zweidimensionale Bewegungen rollt die Kugel auf einer Fläche, heißt: vor, rückwärts, links, rechts.

Bei dreidimensionalen Bewegungen fällt die Kugel und rollt die Kugel.

Das hatten wir erst letztens in unserem Physikunterricht ;)

Wenn ich aber doch eine Kugel fallen lasse, so ist diese Bewegung doch auch nur auf einer Geraden und spannt keine Ebene auf?

Deshalb sehe ich dies (Freier Fall) als eindimensional an!?

Verstehst du mein Problem?

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Eine rollende Kugel ist aber kein freier Fall, um den es in der Fragestellung ja ging.

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@Alondro666

Ich sehe beim freien Fall ebenfalls keinen Grund das mehrdimensional zu betrachten. Bereichsintegrale sieht man ja selbst im Studium außer in Mathematik nicht mehr. Sie hätten beim freien Fall auch keinen Sinn da sämtliche Vektoren innerhalb eines Einheitsvektors liegen, und somit als Skalare betrachtet werden können. Es seideen man legt eben ein schiefes Koordinatensystem hinein, aber der Sinn erschließt sich mir nicht.

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@user1625

Der freie Fall ist tatsächlich eine eindimensionale Bewegung, da hab ich mich doch glatt vertan ;)

Aber ich habe nochmal alles überdacht, und gebe LTISysteme recht.

Schönen Tag noch ;)

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