Physik Gase

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4 Antworten

Wenn Du ein Gas dehnst, dann verteilst Du dessen Wärme auf ein größeres Volumen, also sinkt die Temperatur. Nach dem Temperaturausgleich, d.h. der Erwärmung des Gases auf die Umgebungstemperatur, hast Du dem Gas Energie zugeführt. Bei der Gas-Kompression ist das umgekehrt. Da gibst Du Wärme an die Umgebung ab.

Das macht z.B. die Wärmepumpen (v.a. zur Wohnungsbeheizung) so faszinierend: Da wird durch Gasdehnung Wärme aus der Umgebung "eingesammelt". Die erzielte Energie ist etwa viermal so groß wie die der Wärmepumpe zugeführte Energie (Diese "Leistungszahl" lässt sich vervielfachen bei Verkleinerung der bewirkten Temperaturerhöhung). Das hört sich fast so an wie ein Perpetuum Mobile. Erstaunlicherweise wird das kaum genutzt und gefördert in Zeiten der Energie- und Klimawandel-Diskussionen.

ANK98 18.06.2013, 16:40

Dankeschön, sehr hilfreich! :)

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Muss es nicht.

Wenn es beim Ausdehnen aber Arbeit leistet, dann geht dem Gas diese Energie verloren, die Moleküle werden langsamer (kinetische Energie nimmt ab), und eine Temperaturmessung zeigt einen kleineren Wert an.

Da es sich danach die Teilchen langsamer bewegen und das Gas sich nicht weiter ausdehnt.

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