Physik Frage : Zerfallsgesetz?

4 Antworten

Hallo!

In der Physik wird das Zerfallsgesetz via einer Gleichung bezeichnet, die eine exponentielle zeitliche Abnahme einer Größe beschreibt. Da du auch die Halbwertszeit erwähnst, gehe ich davon aus, dass ihr Kernphysik und Radioaktivität behandelt. In dem Fall kannst du so die Anzahl von noch nicht zerfallenen Atomkernen (N) zu einem bestimmten Zeitpunkt (t) berechnen. 

Die Halbwertszeit ist die Zeit, nach der exakt die Hälfte der Atomkerne einer radioaktiven Substanz zerfallen sind. 

Die gängige Formel ist

N(t) = No * e^(q*t)

No ist die Anfangsmenge, t ist natürlich die Zeit, q ist die Verfallskonstante - bzw. der Kehrwert der mittleren Dauer 1/q (anstatt "q" wird oft auch Lambda verwendet) 

Ich hoffe, ich konnte helfen. 

LG

  Ich will mal paar Aspekte rein bringen, die in den bisherigen Antworten nicht aufscheinen . Du könntest ja ein Referat halten und zusammen mit deinem Lehrer vorbereiten.

   Wenn du das Zerfallsgesetz auf halblogaritmischem Millimeterpapier plottest, kriegst du immer eine Gerade . Du könntest auch fragen, nach welcher Zeit sind 12.34 % der Anfangsmenge zerfallen? Das definiere ich dann als die " Zwölfzeit " Diese Zwölfzeit ist auch unabhängig von Anfangsmenge und Startzeitpunkt; du könntest formulieren: Das e-Gesetz ist dadurch ausgezeichnet, dass nach konstanten Zeiten immer konstante Prozentanteile der Ausgangsmenge zerfallen.

   Im ===>  Ilya Prigogin, " Vom Sein zum Werdem " , steht aber drin, dass dieses e-Gesetz in Strenge gar nicht gelten kann - und das ist die Pointe.

    Um das zu verstehen, müsstest du dich in Wiki erst mal schlau machen über den ===> ersten und zweiten Hauptsatz so wie das ===> Perpetuum Mobile erster und zweiter Art ( PM1 so wie PM2 ) Weil wenn du die ( im Kern ) verstanden hast, erzähle ich dir jetzt von dem, was ich den 4. Hauptsatz nenne und dem PM3 . Dieser 4. Hauptsatz lautet

   " Das Universum besitzt einen tiefsten Energiezustand E = 0 "

   Weil wenn das nicht gelten würde. Dann gäbe es einen unendlich tiefen Abgrund; und ein PM3 wäre eine Vorrichtung,  die ein Stück Materie in besagten Abgrund stürzen würde. Wegen Einsteins berühmter Formel ===> E = m c ² könnte das PM3 dieser Materie beliebig viel ( nutzbare ! ) Arbeit entnehmen, ohne die ersten beiden Hauptsätze zu verletzen.

  A Propos " Abgrund " ; bist du auch Asterixfan? Asterix & Kleopatra? Die Szene, wo der Seeräuberhauptmann sagt

               " Abyssus abyssum invocat ... "

   Was hat das alles mit dem radioaktiven Zerfallsgesetz zu tun? De Frankfotter sescht ja

        " Mer fasst sisch an de Kopp. "

      Jeder Student hat es schon gerechnet; das Frequenzspektrum, gewisser Maßen die " Obertöne " des e-Gesetzes ist die ===> Lorenzverteilung ( Frag deinen Lehrer ) Das ist so eine Glockenkurve, die nie wirklich aufhört. Für ( dem Betrage nach sehr große ) NEGATIVE Frequenzen wird sie fast Null - aber nur fast . Und wegen der berühmten ===> Planckformel ===> E = h v aus der QM würde ein radioaktiver Kern negativ unendliche Fallen enthalten; wäre demnach ein PM3 ...

   In Wirklichkeit hast du einen ===> Grundzustand und ein ===> diskretes Linienspektrum wie in der Atomphysik übrigens auch. die ergeben aber ein Zerfallsgesetz, das teoretisch leicht von dem e-Gesetz abweichen müsste.

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