Phychopharmaka als droge (antidepressiva) welche nebenwirkungen?

8 Antworten

Es gibt eine große Auswahl an Psychopharmeka, mit ganz unterschiedlichen nebenwirkungen und ganz unterschiedlichem Suchtpotential. Sucht erzeugend sind vor allem Amphetamine wie Ritalin gehören zu den Suchtmedis. Davon sind aber nur noch wenige auf legalem Weg über den Arzt zu bekommen, die Amphetaminhaltigen Antidepressiva sind in Deutschland überhaupt nicht mehr zugalassen. Die zweite Möglichkeit sind Benzodiazepine, eine recht große Wirkstoffgruppe, die vor allem angstlösend, beruhigend und schlafanstoßend wirkt und stark süchtig machen kann. Beispiele dafür sind Diazepam (Valium) oder Loorazepam (Tavor), die sind recht weit verbreitet. Lebensgefährliche Nebenwirkungen haben die Benzos nicht, es kann aber zu Atemdepression kommen, wenn sich die Muskulatur durch hohe Dosen so weit entspannt, dass eine Atmung im Schlaf schwierig wird, sprich, man kann davon ersticken. Wenn sein Puls so weit absinkt, kann ich mir auch Trazodon(Thromban, Trittica) vorstellen, das zwar nicht suchterzeugend ist, aber eben diese Nebenwirkung hat. Das ist ein sehr potentes Schlafmittel, das im Nebenwirkungsprofil ziemlich harmlos ist, aber außer Müdigkeit auf den Gesunden keine Wirkung hat. Psychopharmaka sind in jedem Fall sehr gefährlich, weil viele Medikamente sehr starke Nebenwirkungen haben, wenn sie auch nicht als Droge taugen. Viele Psychopharmaka machen dich längerfristig zum Zombie, deshalb nimmt man ja nun keine Drogen, oder?

gute antwort. zu ergänzen bleibt folgendes:

die älteren trizyklischen antidepressiva sowie die neueren selektiven wiederaufnahme hemmern eignen sich nicht zum missbrauch. Sie führen zu keinem rauschzustand und entwickeln eine ganze liste von unangenehmen nebenwirkungen.

durch unwissenheit werden sie jedoch des öfteren von personen eingenommen, in der absicht diese medikamente als drogen zu missbrauchen.

trizyklische antidepressiva wie anafranil oder tofranil können schon bei leichterer überdosierung zu toxischen erscheinungen führen. Bupropion kann mit tödlichen krampfanfällen enden.

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Hallo,

die Nebenwirkungen stehen im Beipackzettel. Du kannst auch den Namen des Medikaments notieren und einen Arzt danach fragen. Der wird genau wissen welche Gefahren da auf ihn zukommen (als gesunder Mensch)

Nach dem was Du schilderst könnte er einen Antagonisten zu sich nehmen. Die gibt es wie Agonisten auch in Hülle und Fülle. Es ist schwer ohne zu wissen um welches Medikament es sich genau handelt eine Aussage dazu zu treffen.

Neben psychischer Abhängigkeit und substanzinduzierten Psychosen können auch viele Körperliche Folgen durch den Konsum auftreten. Schluss endlich pfischt man mit den Stoffen genau so in seinem Botenstoffhaushalt rum wie mit gewöhnlichen Drogen. Sie wurden entwickelt Symptome von Krankheiten zu heilen bzw lindern damit Betroffene ein "normales" Leben führen können und nicht um sich zuzuballern.

Wenn er gesund bleiben will sollte er den Konsum dieser Medikamente umgehend einstellen! Manche Medikamente in dieser Richtung fangen erst an Probleme zu machen wenn man diese absetzt.

lg

Pasknalli

könnte dazu führen das er selbst i wann welche braucht ... ohne ärtztliche verordnung schwere medikamente gegen psychische störungen zu nehmen ist wohl sehr dumm

mdma und co (also xtc) bringen ja auch den endorphinhaushalt aus dem gleichgewicht

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