Photovoltaikauflagen Felder bauen

4 Antworten

Ackerfläche lass ich mal dahingestellt,bei uns weisen die Gemeinden Vorrangflächen für Photovoltaik aus,falls sich einer findet der investiert,dann ist auch Ackerland dabei

Ja, stimme dir zu. Manchmal muss man es nehmen, wie es einem geboten wird. Nur gibt es eben für diese Flächen keine Einspeisevergütung mehr.

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Habe in gleicher Sache die Erfahrung gemacht, dass Flächen mit Strauch- oder Baumbestand problematisch sind. Bereits bei geplanter Rohdung nur weniger Gehölze gehen, wenn man Pech hat, die verschiedenen Umweltwächter (hier: Ornithologen) auf die Barrikaden. Ich rate, im Vorfeld möglichst viele Risiken abzuklären, um das Vorfinanzierungsrisko klein zu halten.

Zuerst einmal sollte es möglichst keine Ackerfläche sein: Für die gibt es keine Einspeisevergütung. Konversionsflächen (z.B. aus militärischem Gelände) oder Gewerbe- und Brachflächen, die umgenutzt werden, sind am günstigsten. Sodann ist ein Bebauungsplan nötig, der von Genehmigungsbehörden der Gemeinde abgesegnet sein muss, sowie - anders als bei Aufdach-Photovoltaik - eine Vereinbarung mit dem stromabnehmenden EVU (allerdings bin ich mir in diesem letzten Punkt nicht völlig sicher). In der Regel lässt man so etwas ein Ingenieursbüro oder einen Fachbetrieb planen und beantragen. Diese planerischen Vorarbeiten können leicht in die Tausende gehen - was aber angesichts der Kosten für die Photovoltaik auf dem Feld selbst kaum ins Gewicht fallen dürfte. Das ist eine 6- bis 8-stellige Investition. Die sich aber lohnt, auch finanziell! Und drittens sollte es schnell gehen: Die Einspeisevergütung für Photovoltaik wird zum 15. Juli 2011 erheblich abgesenkt.

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