Photovoltaik-Kennlinie?

Kennlinie - (Physik, Elektronik, Elektrotechnik)

2 Antworten

Um die Kennlinie zu verstehen, muß man sich klarmachen, daß die Solarzelle, so wie alle Batterien und anderen Stromquellen auch, einen Innenwiderstand hat. Ein Teil der Spannung fällt an diesem Innenwiderstand ab, und der andere Teil an dem außen angeschlossenen Lastwiderstand. (Siehe: Spannungsteilerregel.)

Ist der Lastwiderstand 0 Ohm (also Kurzschluß), dann liegt nur der Innenwiderstand an, an ihm fällt die ganze Spannung ab und er allein bestimmt nach I = U/R den Strom (in diesem Fall den Kurzschlußstrom).

Wenn dagegen I = 0 A ist, daß muß der Lastwiderstand unendlich sein (Verbraucher ausgeschaltet). Im Verhältnis zu Unendlich ist dann der Innenwiderstand so gut wie Null, d.h., nach der Spannungsteilerregel fällt an ihm keine Spannung ab und man hat die volle Leerlaufspannung an den Klemmen.

Hier ist der Zusammenhang für eine allgemeine Spannungsquelle erklärt: http://www.stefan-schenke.de/joomla/index.php?option=com_content&view=article&id=117%3Aspannungsquelle&catid=42%3Agrundlagen-der-elektrotechnik&Itemid=66 Die hier abgebildete Kennlinie verläuft im Wesentlichen genauso wie die der Solarzelle, nämlich nach unten. Nur daß sie nicht gekrümmt ist, sondern gerade.

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Daß die Kennlinie der Solarzelle nicht gerade, sondern krumm ist, ist nicht so einfach zu erklären. Gekrümmte Kennlinien haben ja alle Halbleiter-Bauelemente. Man nennt solche Bauelemente deshalb nichtlinear.

In dem Wikipedia-Artikel "Solarzelle" wird im Abschnitt "Schaltbilder" erklärt, wie man die Solarzelle mit Ersatzschaltbildern beschreiben kann. In diesen Ersatzschaltbildern werden ebenfalls nichtlineare Bauelemente, nämlich Dioden, verwendet, und die dazugehörigen Formeln sind ebenfalls nichtlinear. Mit dem Ohmschen Gesetz allein kann man sie nicht mehr erklären.

Man kann jedenfalls sagen, daß der Innenwiderstand der Solarzelle nicht konstant ist. Er ändert sich, je nach Stärke des fließenden Stromes und nach der Strahlungsleistung des darauffallenden Lichtes.

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Das ist kein ohmscher Widerstand! Es ist eine Solarzelle! Warum die Kurve abfällt? Weil eine Solarzelle eine maximale Leistung hat.

Solarzelle lädt Akku nicht richtig / Strom scheint zurück zu fließen

Hallo,

ich habe versucht mir aus einer Solarzelle ien Ladegerät für Li-Ionenakkus zu bauen. Dabei dachte ich mir ich realisiere das ganze mit einem USB Anschluss, sodass alle Geräte die über USB aufladbar sind auch über die Solarzelle aufladbar wären. Leider funktioniert es nicht ganz so wie ich möchte.

Daten:

Solarzelle: Polykristallin; 5,5 V; 160 mA max Diode: 50 V; 1 A Widerstand: 2,7 Ohm; 0,6 W

Mit dem Widerstand habe ich nun die Spannung wie die eines USB Anschlusses auf ca 5 V gebracht und die Diode sollte ja eigentlich den Strom am Rückfließen aus dem Akku hindern.

Wenn ich mein Handy anschließe und die Solarzelle in die Sonne halte, wird auch angezeigt, dass der Akku geladen wird. Leider nimmt die Ladekapazität jedoch nicht zu sondern nimmt ab :/

Wo liegt also mein Fehler, es scheint ja, alsob der Strom aus dem Akku wieder in die Solarzelle fließt.

Habe in Elektrotechnik leider nicht ganz so viel Ahnung und verfüge eher nur über Grundkentnisse. Im Internet habe ich mich soweit möglich informiert, zu dem Problem findet man aber leider nichts genaues ( ich jedenfalls nicht)

Ich hoffe hier kann jemand helfen.

Es hängt noch ein Bild meines Aufbaus an.

Grüße

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LC-Schwingkreis (Reihenschaltung) - Max.-Strom in Spule?

Hallo erstmal,

ich komme bei einer Physikaufgabe aus der Uni nicht weiter. Ich habe einen LC-Schwingkreis ohne Widerstand gegeben.

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Mir fällt hierbei nur die Formel U= RI => I=U/R ein.

Da kein Widerstand gegeben ist, komme ich nicht weiter. Ich habe bereits nachgeschaut ob denn durch den Kondensator und die Spule ein Widerstand entsteht. Aber wenn ich es richtig verstanden habe, heben sich beide auf.

Irgendwie finde ich es nirgendwo gut erklärt. Ich wäre sehr Dankbar wenn mir jemand den Lösungsweg oder einen Lösungsansatz geben könnte.

MfG. Random ;)


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Wozu braucht man einen Spannungsteiler?

Jedes Lehrbuch bzw. so gut wie jedes Forum schreibt "Wie der Name schon sagt, teilt ein Spannungsteiler die Spannung". Ich verstehe nicht wieso es nicht ausreicht einen einfachen (Vor)Widerstand vor meinem Bauteil zu verwenden, an dem die Spannung abfällt, welche zu viel für mein Bauteil wäre.

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Widerstände im Stromkreis?

Warum fällt an Widerständen in reihenschaltung an jedem einzeln ein wenig Spannung ab? Wenn Spannung abfällt müssten die Elektronen doch weniger Energie haben und dadurch müssten sie langsamer werden, aber an jedem widerstand fließt derselbe Strom. Also was passiert dann? Und wie kann Spannung an jedem widerstand ein bisschen abfallen? Was ist damit gemeint? Also ich weiß dass es so ist aber wie genau soll man es sich vorstellen ?

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Konstantstromquelle

Bei einer Konstantstromquelle mit 2 Transisoren, möchte ich die Formel für die Berechnung des linken Widerstandes erfahren. Mir ist klar, dass an jedem Silizium-Transistor eine Spannung von etwa 0,7 V abfällt. Muss ich jetzt den Widerstand für 0,7 V oder 1,4 V berechnen? Und was ist mit dem Strom?

Daten meines Transistors, mit dem die Konstantstromquelle aufgebaut wird:

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Danke im Vorraus!

P.S.: Ich wiederhole, dass ich nur die Formel für den LINKEN Widerstand benötige!!!

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Was ist der Arbeitspunkt?

Hallo,

ich habe verschiedene Artikel zu den Definitionen gelesen, aber ich versteh sie nicht wirklich. Von Wiki: Der Arbeitspunkt einer Schaltung ist der Ruhezustand bei Nichtvorhandensein eines Signals. Er wird durch einen bestimmten Punkt auf der Kennlinie beschrieben. Von diesem Punkt aus ändern sich Strom bzw. Spannung, wenn ein Nutzsignal angelegt wird.

Hier verstehe ich nicht, wenn zum Beispiel einer Diode oder einem Widerstand kein Signal zugefuehrt wird, wie kann der Arbeitspunkt auf der Arbeitsgeraden einen positiven Wert haben? Muesste er nicht null sein, wenn kein Strom fliesst oder keine Spannung ueber ihn abfaellt?

Vielen Dank im Voraus!

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