Photonen-Therapie gegen Borreliose?

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Aus eigener Erfahrung kann ich Dir nur die Empfehlung geben mit Antibiotika zu behandeln - und zwar lange genug, was im Spätstadium heißt: mehrere Monate.

Naturheilmittel können zwar unterstützen, Symptome lindern und die Nebenwirkungen einer Antibiotikatherapie abmildern - aber sie können keine Borrelien ausrotten. Von Photonentherapie, koll. Silber etc. halte ich rein gar nix. Ich hatte ein kleines bisschen Besserung mit der Kardenwurzeltinktur (kann man selber herstellen - schau Dich mal in Dener Umgebung um, ob da irgendwo Karden wachsen).

Mein Rat wäre: Such Dir zusammen mit Deinem Arzt ein Antibiotikum, was Du gut verträgst. Dazu habt ihr die Auswahl unter Tetrazyklinen, Pennicillinen, Cephalosporinen und Makroliden. Wenn Nebenwirkungen auftreten, wechsle das AB!

Laß Dir keine Infusionstherapie mit Rocephin einreden - die hilft zwar relativ gut - aber im Spätstadium eben nur kurzfristig, da sie nicht lange genug angewandt wird (bzw. werden kann) um die Borrelien auszurotten. Kaum ist die Infusionsrunde vorbei, melden sich die B. zurück. Als Nebenwirkung hast Du dafür noch monatelang Darmprobleme.

Preiswerter für die Kasse und langfristig wirksamer sind AB in Tablettenform, die eben lange genug eingenommen werden müssen.

Mögliche Langzeit-ABs wären z.B. Doxycyclin (200-400mg/Tag) oder das Makrolid Clarithromycin, welches sich mit kurzen Phasen von Hydroxychloroquin (eigentlich ein Malariamittel - heißt auch Quensyl) noch verstärken lässt. Ich verwende letztere Kombi seit mehreren Monaten und bin die Borreliosesymptome nach jahrelangem Leiden fast los. Nebenwirkungen gibt es keine merklichen - lediglich die Leberwerte sind leicht erhöht.

Ich litt selbst vor 2 Jahren an Borelliose. Die Ärzte konnten es allerdings im Blut nicht feststellen, da es schon einige Jahre her war. Ich hatte eine Lyme-Borelliose, welche seine Symptome erst nach Jahren zeigen kann. Ich könnte meine Hände nicht mehr bewegen, hatte wandernde Schmerzen in allen Gelenken und Muskelstrukturen. Ich war beim Orthopäden, Rheumatologen und Neurologen. Keiner konnte etwas feststellen. Bis ich mit einer Freundin redete, die vor Jahren von heute auf morgen im Rollstuhl saß aufgrund einer Lyme-Borelliose, welche die Ärzte auch nicht beweisen konnten. Sie machten mit ihr alle Untersuchungen und fanden nichts. Letztendlich hieß es dann, Depression oder Burnout. Davon gelähmt im Rollstuhl??? Sie war bei einemHeilpraktiker der bei ihr Borelliose nachwies und sie konnte wie ich durch die Photonentherapie geheilt werden, hat heute kaum noch Symptome, nur leichtes Muskelziehen wenn sie schwere Tätigkeiten macht. Ich wüsste nicht wo ich heute ohne diesem Mann wäre. Ich mache die Therapie nun seit einem Jahr regelmäßig und ich kann meinen Job als Ergotherapeutin ausführen. Die Ärzte meinten damals nur: suchen sie sich einen anderen Job.

Und an alle, die sich hier negativ über diese Therapieform äußern: man kann etwas erst qualitativ über dessen Nutzen beurteilen wenn man es selbst ausprobiert hat. Und alles als "Unsinn" abzutun, nur weil ein Heilpraktiker dahinter steht und kein Arzt ist durchaus naiv. Auch ich denke dass nicht alles bei jedem hilft, aber zu urteilen traue ich mich erst wenn ich es selbst erlebt habe.

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