Phobie therapieren lassen?

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4 Antworten

Jeder gängige Verhaltenstherapeut wäre hier kompetent. Therapiedauer ca. 10 Sitzungen. Bezüglich der Übernahme durch die Kasse würde ich das mit dem Therapeuten besprechen; vielleicht kann der entsprechend begründen. Für Selbstzahler wärest Du hier mit ca. 850 € dabei.

Alternativ empfehle ich hier die Hypnosetherapie; eine Sitzung zu ca. 2 Stunden bei einem mittleren Preis von ca. 250 €. Nur Selbstzahlung möglich. Wenn Du hierbei jedoch den deutlich geringeren Aufwand miteinrechnest, wären selbst 250 € Eigenaufwand günstiger als eine Verhaltenstherapie, die von der Kasse übernommen wird.

Ganz nebenbei fühlt es sich auch besser an, mit einem solchen Thema in nur einer Sitzung fertig zu werden. Da darf man dann auch ein wenig stolz auf sich sein.

Hier könntest Du Dich mal erkundigen:

http://www.mind-shifting.de/hypnose/anwendungsgebiete/aengste-phobien-panikattacken/

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Kommentar von DottorePsycho
11.07.2016, 19:59

Hast Du den Fragetext im Kleingedruckten nachträglich geändert?

Wie Du vorgehst: Du suchst Dir einen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten und machst mit diesem einen ersten Termin aus. Die ersten 5 Sitzungen, sogenannte probatorische Sitzungen, zahlt die Kasse IMMER. Sollte das Problem innerhalb dieser Zeit gelöst werden können, wars das schon. Ansonsten beantragt der Kollege eine Kurzzeittherapie. Ich muss gestehen, ich weiss nicht, wie die Chancen bei Jugendlichen stehen, dass diese Therapie bewilligt wird, da man schlecht argumentieren kann, dass Du auf Arbeit gehandicapt bist o.ä. Der Therapeut wird das aber ganz genau  wissen und Entsprechendes veranlassen. Er hat ja auch ein Interesse daran, dass Deine Therapie bezahlt wird (weil Du sie ansonsten womöglich nicht machen kannst).

Einen passenden Therapeuten findest Du entweder, in dem Du Deinen Hauarzt fragst oder Dich an Eure Krankenkasse wendest. Ich empfehle den Weg über den Hausarzt, ohne dass die Kasse vorab informiert ist. Dann kann Dein Therapeut besser aegumentieren, weil die Kasse dann keine Vorab-Informationen hat.

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Das die Krankenkasse das bezahlt muss es schon eine erhebliche Beeinträchtigung im Alltag geben.

Nur die allerwenigsten die eine Spinnenphobie haben erfüllen die Kriterien das die Krankenkasse das bezahlt.

Selbstverständlich muss das bewiesen werden, dafür ist ein psychologisches Gutachten erforderlich.

Ich würde mir keine all zu große Hoffnung machen das die Krankenkasse das zahlt.

Den Stress würde ich mir auch gar nicht erst antun, ich würde mal schauen ob ggfs Hypnose hilft und die Kosten dafür dann selbst zahlen.

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Kommentar von Piratin2000
10.07.2016, 13:33

Was wäre denn eine "erhebliche Beeinträchtigung"?

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Ich halte das ganze eher für schwierig...Ich habe selbst eine Spinnenphobie, aber eine Therapie halte ich dafür schon sehr für übertrieben, vor allem für den Aufwand. Man bekommt nicht von heute auf morgen einen Therapieplatz, es gibt teilweise ewig lange Wartelisten, da wo du auch nach Monaten noch nicht genommen wirst. Auch mit der Krankenkasse kann das ein ewiges hin und her sein, bei mir haben die schon Monate gebraucht, um den Antrag zu genehmigen, obwohl es in meinem Fall um diverse psychische Erkrankungen mit akuter Suizidalität ging.

Du kannst das ganze ja mal mit deinen Eltern und deinem Hausarzt besprechen, aber ob das den Stress wirklich wert ist, weiß ich nicht...außer du arbeitest im Zoo bei den Reptilien und Spinnen :'D

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Ich kenne viele, die eine Spinnenphobie haben, doch diese Phobie beeinträchtigt deren Alltag nicht.
Ich habe eine Vogelspinne und bin der Meinung, dass Freunde, die Spinnen haben oder sie nur gerne haben, einem einen Teil der Angst nehmen können.

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