Phimose was tuen?

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6 Antworten

Servus GermanFreaks121,

Nein, da passiert nix dramatisches :3

Eigentlich musst du mit dem Problem nichtmal zwangsläufig zu einem Arzt gehen - mit dem Behandeln in Eigenregie ist es in fast jedem Fall möglich, die Verengung zu beseitigen :)

Ein Entzündungsrisiko besteht bei dir nicht  - deine Verengung hat (wie in deiner anderen Frage ja schon erklärt) keinen Krankheitswert und ist daher erstmal weder akut noch musst du dir da wegen irgendwelcher Risiken oder Komplikationen Gedanken machen :3

Eine Dehntherapie habe ich dir ja glaube ich schon in deiner letzten Frage erklärt - ich kann dir aber ger nnochmal den Link geben :)

Wenn du die Dehntherapie jetzt beginnst, ist die Chance sehr groß, dass im Januar es für den Urologen gar nichts mehr zu tun gibt, weil die Verengung bis dahin schon beseitigt ist :D

Mach dir wegen deiner Verengung keinen Stress :)

Lg

Keine Panik. Solange Du keine Schmerzen oder sonstige Beschwerden hast,  besteht kein Grund zur Eile. Sprich mit dem Arzt und höre Dir an, was er Dir rät.

Telefonier ein bisschen rum, es gibt sicher mehr als nur einen Urologen. Oder melde dich in einem Krankenhaus an mit einer urologischen Ambulanz. Oder geh zu deinem Hausarzt und sag dem dass du Schmerzen hast. etc. Die OP ist allerdings auch nicht gerade angenehm, es dauert ein paar Wochen bis das verheilt ist, so scharf wäre ich darauf gar nicht.

CalicoSkies 25.11.2016, 02:11

Eine OP ist deswegen nicht zwangsläufig erforderlich, sondern eigentlich nur das äußerste Mittel - bzw. die letzte Behandlungsoption :)

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marty55 29.11.2016, 02:19
@CalicoSkies

Ja aber eine OP beendet das Problem. Ich weis wovon ich rede! Du hast ewig Schmerzen bei jeder Bewegung des betreffenden Körperorganes (rauf oder runter) Ständig ist es entzündet und unsauber. Die Moslems und Juden wissen schon warum sie sich grundsätzlich dieses Körperfortsatzes entledigen!

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CalicoSkies 01.12.2016, 16:16
@marty55

Selbstverständlich beendet eine Amputation eines Körperteils alle Probleme, die du mit diesem Körperteil hast...

Das ist aber fast immer unnötig - würdest du dir einen  Zahn  wegen einer kleinen  kariösen Stelle ziehen lassen?

Ein Mann  mit Vorhaut ist nicht unhygienischer als ein beschnittener Mann - im Gegenteil: Beschnittene Männer erkranken häufiger  an Entzündungen.

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Gut, dass du schon einen Temin beim Urologen gemacht hast, denn das hätte ich dir auf jeden Fall empfohlen, wenn deine Phimose so stark ist, dass du dich nicht unter der Vorhaut waschen kannst.

Aber beunruhigen brauchst du dich deswegen nicht, weil du erst im <Januar den Termin bekommen hast. Wenn es so lange ging (ohne Entzündung oder ähnliches, was du befürchtest), dann geht es die paar Wochen bis zum Arzttermin auch noch. Also mach dir keine unnötigen Gedanken und freu dich, dass dir bald geholfen wird. Denn ein Facharzt kann dir natürlich nach einer Untersuchung am besten sagen, was in deinem Fall das Richtige ist, um deine Phimose zu beseitigen, mehr als alle Theoretiker hier zusammen.

CalicoSkies 24.11.2016, 13:44

Gut, dass du schon einen Temin beim Urologen gemacht hast, denn das hätte ich dir auf jeden Fall empfohlen, wenn deine Phimose so stark ist, dass du dich nicht unter der Vorhaut waschen kannst

Was nichts daran ändert, dass hier prinzipiell ein Facharztbesuch unnötig ist - es fehlt nämlich eine pathologische Indikation dazu.

Eine Vorhautverengung vor Ende der Pubertät ist schlicht und ergreifend nicht behandlungsbedürftig, und damit ist es optional ob er einen Urologentermin ausmacht oder nicht.

Wenn es so lange ging (ohne Entzündung oder ähnliches, was du befürchtest), dann geht es die paar Wochen bis zum Arzttermin auch noch.

Bei einer physiologischen Phimose besteht kein Entzündungsrisiko.

Dir ist der Unterschied zwischen einer pathologischen und einer physiologischen Phimose aber m.E. nach noch nicht ganz klar, sonst würdest du nicht unter-18-jährige mit Verengungen zum Arzt schicken :)

Daher nochmal konkret:

  • Eine Vorhautverengung ist physiologisch, d.h. natürlich, von Geburt an vorhanden - und zwar bei fast jedem Jungen.
  • Diese Vorhautverengung löst sich durchschnittlich ungefähr bis 10. Lebensjahr (Durchschnittsalter 10,2 Jahre)
  • Eine Vorhautverengung ist physiologisch bis zum Ende der Pubertät und bis dahin nicht behandlungsbedürftig, sofern keine Komplikationen auftreten.
  • Eine pathologische (d.h. krankhafte) Vorhautverengung liegt also erst vor, wenn die Pubertät abgeschlossen ist; vorher besteht keine Behandlungsbedürftigkeit.

Du solltest daher den Unterschied genauer in deinen Antworten behandeln - insbesondere, weil bspw. Narbenphimosen bei Erwachsenen immer pathologisch; angeborene Phimosen bei Jugendlichen niemals pathologisch sind.

Dein Rat, jemand zum Arzt zu schicken, ist damit nicht per se falsch, aber oft völlig unnötig und überzogen :)

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Matzko 24.11.2016, 16:40
@CalicoSkies

Jeder hilft hier gerne, aber niemand sollte sich für den Größten oder sogar allwissend halten.

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marty55 29.11.2016, 02:23
@CalicoSkies

Blödsinn! Eine Phimose stört und in der Bibel steht wenn dich dein Finger ärgert dann hacke ihn ab. und genau so macht man das mit einem Präputium wenn es stört! Das ist kein Thema für ein Dogma sondern einfach ärgerlich.

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CalicoSkies 01.12.2016, 16:16
@marty55

Das heißt, man zieht bei dir auch einen Zahn wegen einer kleinen kariösen Stelle?

Oder amputiert deinen Finger bei ner Nagelbettentzündung?

Es gibt einen Unterschied zwischen effektiv und effizient - mit nem Eimer Wasser eine Kerze zu löschen, ist effektiv, aber nicht effizient.

Das gilt auch bei einer Zirkumzision: Sie löst das Problem, ist aber durch ihre zahlreichen Nachteile, die hohe Komplikationsrate und der Tatsache, dass sie gar nicht nötig ist (!) schlicht ineffizient.

In der Medizin trifft man eine Kosten-Nutzen-Abwägung - und da gewinnt jede andere Therapiemöglichkeit deutlich. 

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Matzko 02.12.2016, 10:58
@CalicoSkies

Wo gibt es bei einer Zirkumzision Nachteile? Ich kenne keine!

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CalicoSkies 02.12.2016, 15:57
@Matzko

Das haben wir in der Vergangenheit bereits derart häufig geklärt, so dass ich annehmen muss, dass du dich mit dieser Frage nur unwissend stellst.

Als Erinnerung kann ich dir ja gerne meinen 15.000-zeiligen Kommentar wieder reinkopieren :3

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Matzko 03.12.2016, 10:32
@CalicoSkies

Das ist nicht nötig. Ich kenne all Ihre Erklärungen und Kommentare. Auch eine Überlänge an Zeilen macht es trotzdem nicht richtiger. Es ist schließlich auch eine Glaubensfrage. Und ich glaube es nicht. Wenn Sie es glauben, ist es Ihre private Angelegenheit, die Sie gerne haben dürfen und von mir aus auch hier verbreiten. 

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CalicoSkies 03.12.2016, 21:35
@Matzko

Wissenschaft und Glaube haben miteinander nichts zu tun. :3

Es spielt für Zahlen, Messwerte, der Anatomie und der Histologie keine Rolle, ob ich an sie "glaube" - sie sind schlicht und ergreifend da und daher auch ein Faktum - auch wenn dir das persönlich nicht gefällt.

Wenn du Belege  durch Studien ablehnst, dann verhältst du dich unwissenschaftlich und deine Kritik an Aussagen ist somit völlig unberechtigt.

Wissenschaft ist keine Demokratie und auch keine Religion  😉

Du hast daher Recht, dass die Länge eines Kommentares nichts über die Richtigkeit  der Aussagen aussagt - sondern die Quellen und Belege tun es.

Bisher (in den 6 Jahren, in denen ich hier bin) konntesg du mir noch nie eine andere Quelle liefern als "weil das bei mir so ist" - ich bitte dich.

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Matzko 04.12.2016, 01:48
@CalicoSkies

In diesem Fall irren Sie sich, wie ich Ihnen versuchen will, es zu erklären. Das was ich mit glauben bezeichnet habe, ist nicht zu verwechseln mit einem religiösen Glauben, hat aber eine gewisse Ähnlichkeit, denn auch Wissenschaftler glauben eine behauptete Tatsache, wie sie sie selbst (im jeweiligen Moment) nicht widerlegen können. Auch unter Wissenschaftler gibt es zu den selben Fakten unterschiedliche Forschungsergebnisse und auch unterschiedliche Meinungen. Es würde auch die Menschheit wissenschaftlich nicht voran bringen, wenn es nur eine Meinung gäbe und man stets nur auf einem Forschungsergebnis beharren würde. Soweit denke ich, werden auch Sie das akzeptieren.

Wenn nun ein Wissenschaftler sein Forschungsergebnis veröffentlicht und als Richtigkeit ausgibt, so muss (oder kann) es der andere so lange glauben, dass die Behauptung richtig ist, solange er das Gegenteil nicht widerlegen kann. Sie sind auf der gleichen Linie wie die Studien, auf die Sie sich ständig berufen, können aber diese selbst nicht beweisen. Sie verlassen sich darauf, dass diese richtig sind, was ja auch Ihr gutes Recht ist. Da Sie aber von der Richtigkeit ausgehen, diese selbst aber nicht beweisen können (Sie berufen sich ja nur darauf, weil es ja auch nicht anders geht), glauben Sie also logischer Weise diesen Forschungsergebnissen. Sie sind davon fest überzeugt, dass die Studien richtig sind, also glauben Sie das. Daraus können Sie aber nicht automatisch schlussfolgern, dass das ebenso wie Sie jeder gleichermaßen als richtig annehmen muss. Ich denke, jetzt wissen Sie, was ich mit glauben meinte und es ist wohl dann auch kaum zu widerlegen, wenn man bereit ist, unvoreingenommen logisch darüber nachzudenken

Nehmen wir noch ein Beispiel, was Ihnen verdeutlicht, wie das zu verstehen ist: Auch die Theologie ist eine Wissenschaft über die man unterschiedlicher Meinung sein kann. Vieles was dort erforscht wird, ist nicht für jedermann nachvollziehbar oder wird sogar angezweifelt, bzw. abgelehnt. In jedem Fall aber ist es für den, der diese Forschungsergebnisse weder belegen noch widerlegen kann, eine Glaubensangelegenheit. Da gerade Sie der Theologie sehr kritisch gegenüber stehen, werden Sie anhand dieses Beispiels verstanden haben, was ich mit glauben gemeint habe. Das ist nicht abwertend zu verstehen, sondern als logische und realistische Tatsache.

Zusammenfassend und wiederholend, weil es nun klar sein dürfte: Sie glauben an die Richtigkeit der veröffentlichen Studien. Ich nicht in jedem Fall und das sei uns beiden doch wohl gestattet. Ich gebe gerne zu, dass ich den Gegenbeweis nicht erbringen kann, Sie den Beweis selbst aber auch nicht, ohne sich auf die Studien anderer zu berufen.

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CalicoSkies 04.12.2016, 17:29
@Matzko

Endlich mal ein langer Kommentar, anscheinend habe ich jetzt mal die richtigen Knöpfe gedrückt :3

ist nicht zu verwechseln mit einem religiösen Glauben, hat aber eine gewisse Ähnlichkeit, denn auch Wissenschaftler glauben eine behauptete Tatsache, wie sie sie selbst (im jeweiligen Moment) nicht widerlegen können

Nein.

Ein Wissenschaftler stellt eine Hypothese auf (irgendeiner Art). Diese Hypothese muss plausibel sein und sie muss alle (!) Funde, Befunde, Experimente, Studien ... auf die sie sich bezieht, erklären können.

Durch diese Funde, Befunde, Experimente, Studien, wird diese Hypothese geprüft und im positiven Fall belegt - und je mehr Belege sich für diese Hypothese ansammeln, desto unwahrscheinlicher wird es, dass sie fehlerhaft ist.

Somit wird aus der Hypothese langsam aber sicher eine bewährte Hypothese - denn anders als in der Mathematik ist in der Naturwissenschaft und der Medizin kein 100%iger Beweis möglich.

Es reicht ein einziger Fund und ein einziger Beleg aus, um diese bewährte Hypothese zu falsifizieren - dann müsste eine neue Hypothese gefunden werden, die wiederum alles erklärt.

Mit Glauben hat das allerdings nicht viel zu tun - und auch nicht mit "im Moment nicht widerlegen können"

Ein Beispiel: Ich behaupte, dass sich in unserem Sonnensystem eine fliegende Teekanne befindet, die mit unseren leistungsstärksten Teleskopen nicht beobachtet oder gemessen werden kann.

Das kann nicht widerlegt werden - wird aber trotzdem von Wissenschaftlern nicht anerkannt; und zwar deswegen, weil Belege dafür fehlen.

Auch unter Wissenschaftler gibt es zu den selben Fakten unterschiedliche Forschungsergebnisse und auch unterschiedliche Meinungen.

Selbstverständlich gibt es teilweise mehrere Arbeitshypothesen, wie bspw. bei der Abiogenese.

Aber wie du selbst schon sagst, reden wir hier - wenn es um Vorhautverengungen geht - von Fakten und von tatsächlichen, nachprüfbaren Messungen und Daten; nicht über irgendjemandes Meinung oder Haltung dazu.

Wenn ich 1000 Männer untersuche, und bei beschnittenen Männern die Empfindlichkeit immer drastisch geringer ist, dann ist "beschnittene Männer sind drastisch unempfindlicher" nicht meine Meinung, sondern eine belegte Tatsache.

Verstehst du den Unterschied?

Es würde auch die Menschheit wissenschaftlich nicht voran bringen, wenn es nur eine Meinung gäbe und man stets nur auf einem Forschungsergebnis beharren würde. Soweit denke ich, werden auch Sie das akzeptieren.

Genau das wird NICHT gemacht, weswegen ich dir das mit der Falfisifizierung lang und breit erklärt habe.

Die Vorhauthistologie ist ausreichend belegt - sie könnte nur dadurch falsifiziert werden, dass du Vorhäute untersuchst, die plötzlich fundamental anders aufgebaut sind, als alle bisher untersuchten; für wie wahrscheinlich hältst du das, dass Tausende Wissenschaftler bisher immer Vorhäute untersucht haben, die pathologisch erhöhte Anzahl Nervenendigungen enthielten?

Du begehst aber den Fehler, dass du davon ausgehst, dass Wissenschaftler einfach mal an unbelegte Tehsen glauben - dem ist nicht so, denn ...

Wenn nun ein Wissenschaftler sein Forschungsergebnis veröffentlicht und als Richtigkeit ausgibt, so muss (oder kann) es der andere so lange glauben, dass die Behauptung richtig ist, solange er das Gegenteil nicht widerlegen kann

Das ist völlig falsch.

Wie ich dir bereits erklärt habe, muss ein Wissenschaftler, damit sein Forschungsergebnis überhaupt anerkannt wird, mehrere wichtige Punkte beachten.

Diese Punkte werden durch sogenanntes Peer Review sichergestellt, wo fremde Wissenschaftler, die nichts mit der vorliegenden Forschungsarbeit oder den Wissenschaftlern, die die Forschungsarbeit durchführen, sichergestellt wird, dass die Forschung wissenschaftlich korrekt durchgeführt wird.

Dazu gehört einmal, dass das Forschungsergebnis - wenn es nicht als Vermutung, sondern als Tatsache formuliert ist - ausreichend belegt sein muss.

Dazu gehört auch, dass mit Statistik ausgeschlossen werden muss, dass die Funde normale "Messabweichungen" sind.

Dazu gehört auch, dass eine repräsentative Auswahl getroffen werden muss; insbesondere bei Studien an Menschen, mit möglichst allen Altersgruppierungen und sozialen Verhältnissen (und so weiter)

Dazu gehört ebenfalls, dass die Stichprobe - insbesondere bei Studien an Menschen - ausreichend hoch sein muss.

Diese und viele andere Dinge sichern daher ein Forschungsergebnis schon lange, bevor es überhaupt das erste Mal veröffentlicht wird.

Das ist im Übrigen auch einer der Mitgründe, wieso Forschungsarbeiten ohne ein Peer Review (wo Betrug relativ einfach möglich wäre) rigoros ausgeschlossen und nicht anerkannt werden.

Dazu gehören beispielsweise "Forschungen" von Scientology, oder auch "Forschungen" von Kreationisten, die so ihren Kreationismus belegen möchten.

Wissenschaftler geben daher nichts als Richtigkeit aus; es wird auf Richtigkeit geprüft. :)

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CalicoSkies 04.12.2016, 17:43
@Matzko

Sie sind auf der gleichen Linie wie die Studien, auf die Sie sich ständig berufen, können aber diese selbst nicht beweisen

Ich könnte sie jederzeit nachweisen, wenn ich ein Forscher wäre.

Die Histologie der Vorhaut könnte ich jederzeit nachprüfen, wenn du mir eine Vorhautprobe besorgst und ich das nötige Equipment dazu habe, es nachzuprüfen.

Nur weil eine Studie nicht durch jedermann nachprüfbar ist, ändert das nichts an der Aussagekraft.

Sie verlassen sich darauf, dass diese richtig sind, was ja auch Ihr gutes Recht ist. Da Sie aber von der Richtigkeit ausgehen, diese selbst aber nicht beweisen können (Sie berufen sich ja nur darauf, weil es ja auch nicht anders geht), glauben Sie also logischer Weise diesen Forschungsergebnissen. Sie sind davon fest überzeugt, dass die Studien richtig sind, also glauben Sie das. Daraus können Sie aber nicht automatisch schlussfolgern, dass das ebenso wie Sie jeder gleichermaßen als richtig annehmen muss.

Wie bereits gesagt ist die Richtigkeit von Studien schon durch Peer Review und ihre Belege sichergestellt.

Ich "glaube" daher nicht an die Richtigkeit, ich weiß dass die Zahlen, wie sie in der Studie vorkommen, völlig korrekt sein müssen, da ansonsten der Artikel bzw. die Studie niemals veröffentlicht worden wäre.

Es ist natürlich klar, dass ich - ohne das nötige Equipment - die Studienergebnisse nicht selbst nachprüfen kann; es ist aber für andere Wissenschaftler (auch für welche, die dem Ergebnis entgegenstehen) jederzeit möglich, das Ergebnis nachzuprüfen.

Diesem Risiko setzt sich jeder Wissenschaftler aus, wenn er eine Studie veröffentlicht - und sehr oft werden diese nachträglich von irgendwelchen Kontrollstudien erneut bestätigt.

Das ist übrigens auch bei Empfindlichkeitsmessungen in der Vorhaut der Fall, bei dem es nicht nur eine Studie, sondern ganze drei Studien gibt, die zum gleichen Ergebnis gekommen sind.

Wenn du diese Studien nicht als richtig annimmst, begibst du dich auf das gleiche Level wie Kreationisten.

Du lehnst ohne Beleg eine plausible Haltung mit Belegen ab; nennst diesen Standpunkt einfach "deine Meinung" (was nicht falsch ist) und gehst mit dieser Meinung an die Öffentlichkeit.

Da wir in einem Land mit Meinungs- und Redefreiheit leben, ist das dein gutes Recht.

Problematisch wird es erst dann, wenn du deine Meinung als gleichwertig zu diesen wissenschaftlichen Arbeiten betrachtest - oder deine Meinung als wahr darstellst, ohne dass du sie belegen kannst; und das sind die Punkte, weswegen ich deine Antworten kommentiere.

Du denkst immer noch, dass die Informationen die ich weitergebe, die Studien, auf die ich mich beziehe und die Aussagen, die ich darlege meiner Meinung entsprechen und deine Meinung komplett gleichwertig wäre - und ich deswegen deine Antworten nicht kommentieren dürfe, weil deine Meinug und meine Meinung gleichwertig sind.

Das ist nicht der Fall.

Genauso wie Meinungen von Kreationisten, Gott häbe die Welt vor 6000 Jahren erschaffen, nicht gleichwertig zur Evolutionstheorie sind ist deine Meinung, eine Vorhautentfernung hätte keine negativen Effekte auf die Empfindungsfähigkeit nicht gleichwertig zu großen Studien und Messungen.

Ich denke, jetzt wissen Sie, was ich mit glauben meinte und es ist wohl dann auch kaum zu widerlegen, wenn man bereit ist, unvoreingenommen logisch darüber nachzudenken

Der Vorteil an Wissenschaft ist, dass sie unvoreingenommen logisch darüber nachzudenken hat - das ist nämlich eine ihrer Grundeigenschaften.

Du hast bezüglich dem "glauben" einfach Unrecht, da du es als "glauben ohne Beleg" verstanden hast.

Nehmen wir noch ein Beispiel, was Ihnen verdeutlicht, wie das zu verstehen ist: Auch die Theologie ist eine Wissenschaft über die man unterschiedlicher Meinung sein kann

Theologie ist eine Geisteswissenschaft, keine Naturwissenschaft.

Hier gibt es keine harten, nachprüfbaren Fakten, Messwerte, Zahlen, ... - daher ist eine Betrachtung von Theologie hier relativ irrelevant.

Da gerade Sie der Theologie sehr kritisch gegenüber stehen, werden Sie anhand dieses Beispiels verstanden haben, was ich mit glauben gemeint habe. Das ist nicht abwertend zu verstehen, sondern als logische und realistische Tatsache.

Nein, da zwischen Theologie und Naturwissenschaft ein fundamentaler Unterschied besteht.

Theologie ist - im Gegensatz zu Naturwissenschaft - nicht darum bemüht, unsere Wirklichkeit anhand von empirischen Methoden und Experimenten, Messungen oder Funden zu erklären.

Theologie kann daher keine allgemeingültigen Aussagen oder Hypothesen treffen, sondern bewegt sich immer auf ihrer Grundlage - so ist christliche Theologie nichts anderes als Philosophie in einem Käfig der christlichen Dogmata mit einem Hauch textbasierte Interpretation religiöser Werke.

Auch die Philosophie kann keine solchen Aussagen treffen - wie bereits gesagt handelt es sich hier nicht um Naturwissenschaften :)

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CalicoSkies 04.12.2016, 17:46
@Matzko

Zusammenfassend und wiederholend, weil es nun klar sein dürfte: Sie glauben an die Richtigkeit der veröffentlichen Studien.

Zusammenfassend und wiederholend, weil es nun klar sein dürfte: Ich weiß um die Richtigkeit der veröffentlichten Studien, da ich die wissenschaftliche Methodik, das Peer Review und die harten Fakten jederzeit nachvollziehen und interpretieren kann.

Ich nicht in jedem Fall und das sei uns beiden doch wohl gestattet.

Ist es dir - deine Meinung ist dann aber nicht gleichwertig mit der Haltung von Studien, sondern eben nur deine Meinung, keine Tatsache.

Das ist der Unterschied, den ich dir seit Jahren erklären möchte...

Ich gebe gerne zu, dass ich den Gegenbeweis nicht erbringen kann, Sie den Beweis selbst aber auch nicht, ohne sich auf die Studien anderer zu berufen.

Muss ich auch gar nicht.

Und theoretisch könnte ich solche Beweise jederzeit erbringen - besorg mir die nötigen Gerätschaften und einen Vorhautspender, dann belege ich dir die Innervation der Vorhaut 😊

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Auch nicht mit (92%igen Alkohol, gibts in der Apotheke) getränkten Wattestäbchen?

bisher noch dran , dann auch im jenner noch dran .nomal beim duschen passt das zurückziehen= reinigen von dem käse = wattestäbchen (für die ohren) verwenden.


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