Philosophisches Dilemma (Trolley Dilemma) - Eure Entscheidung?

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8 Antworten

da mein kind scheinbar nicht nur taubstumm, sondern auch noch dumm, naiv und leichtsinnig ist, und ich selbst darüber hinaus scheinbar nicht in der lage bin auf es aufzupassen, würde ich das projekt nachwuchs hiermit aufgeben und als gescheitert erklären... und den knopf drücken.

abgesehen davon gehe ich aber davon aus dass das kind nicht bis es zerquetscht ist auf dem pfosten bleibt, sondern vorher runterfällt, wo ich es dann aus dem wasser retten könnte.

Ja,ja,ja - "Und ewig grüßt das Murmeltier" .... . Das sind die alten Spielchen, die uns in die Versuchung führen sollen, die Formulierung genereller ethischer Prinzipien für sinnlos zu erklären da sie sowieso an der "Realität" scheitern würden.

Etwas nicht immer zu können /zu schaffen bedeutet nicht, dass es gundsätzlich falsch oder sinnlos ist.

Die Mathematik ist auch nicht widerspruchsfrei und trotzdem nutzen wir sie (recht erfolgreich wie ich finde).

Das mit dem "was Schweres auf den Knopf legen" finde ich gut denn - meistens kann man das eine tun, ohne das andere zu lassen denn: wer will findet Wege, wer nicht will findet Gründe.

Selbst wenn es nicht um das eigene Kind ginge müßte diesem Menschen in dieser wichtigen Funktion bereits vorher klar sein, dass ihm selbst in einer entscheidenden Situation etwas passieren könnte was ihn droht handlungsunfähig zu machen. Diese Option "B" sollte er also auch schon vorher und ohne "Eigenes-Kind-in-Not-Szenario" aus dem Bewußtsein seiner Verantwortung heraus zur Hand haben. ;-)

Gruß

Erstmal ist das nicht das Trolley-Problem, aber egal.

Ich würde die Brücke nicht herunterfahren, also meinen Sohn retten und die Menschen im Zug sterben lassen.

Begründung: Es gilt das Prinzip Ultra posse nemo obligatur, d.h. über das Mögliche hinaus wird niemand verpflichtet. Man kann also von niemanden etwas verlangen, was für diesen unmöglich oder unzumutbar wäre.

Eine Konsequenz aus diesem Prinzip ist, dass es in bestimmten Situationen legitim ist, die Interessen von Personen, die einem nahe stehen, höher zu gewichten als die anderer. Das gilt insbesondere dann, wenn es darum geht, ob eine solche Person oder jemand anderes schaden nehmen soll.

Und das gilt auch umso mehr, je größer der Schaden ist und je näher einem die Person die steht. Denn es kann nun einmal niemanden zugemutet werden, zuzulassen, dass eine ihm nahe stehende Person Schaden nimmt, obwohl er das verhindern könnte.

Und jetzt schauen wir doch mal auf den konkreten Fall: Die Person ist mein Sohn(steht mir also extrem nahe), der Schaden ist ein ziemlich schmerzhafter Tod. Die Sache ist also klar: Es ist für mich unzumutbar, für die Rettung von 100 Menschen, die ich nicht kenne, zuzulassen, dass mein Sohn einen schmerzhaften Tod stirbt.

Es greift also das Prinzip Ultra posse nemo obligatur: Niemand kann von mir verlangen, die Brücke nicht herunterzufahren. Also rette ich eher meinen Sohn als die 100 Unbekannten, was in diesem Fall gerechtfertigt ist. 

Ich würde die Brücke nicht herunterfahren, also meinen Sohn retten und die Menschen im Zug sterben lassen.

Was man wirklich machen würde, das wüszte man erst, wenn man in so einer Situation ist. 

Doch, wer sich schon im Vorfeld mit bestimmten Szenarien beschäftigt, der kann durchaus auch dann noch richtig handeln.

Ich würde 1. nie meinen Sohn in derartigen betriebsrelevanten Bereichen spielen lassen. 2. würde mein Sohn, gerade weil er Taub ist, beim Herunterlassen der Brücke die feine Vibrationen der Brücke bemerkten und er hätte auch noch Augen im Kopf, so dasz ich darauf vertraue, das er, falls ich ihn denn dort spielen lassen würde, rechtzeitig aus den Gefahrenbereich geht. Vor allem weil gerade mein Sohn wüszte, weshalb ich dort arbeite und ich dann und wann die Brücke runter lasse und mein Sohn wüszte auch, dasz ich ihn im Falle des Brücke Runterlassen nicht rufen könnte. 

3. selbst wenn ich die Brücke nicht runter lassen würde, dürfte nichts passieren, denn in jedem Zug gibt es einen Lockführer, der ist auf seiner Seite für die Sicherheit seiner Passagiere verantwortlich. Warum sollte er sehenden Auges in die gehobene Brücke fahren? Er würde eine Notbremsung machen. Des weiteren würde es Signale geben, die ihm zeigen, dasz die Brücke nicht geschlossen ist und der würde eben erst gar nicht mit vollem Tempo dort ankommen. 

Ich würde die Brücke herab lassen, weil ich meine Urenkel unbeaufsichtigt auf den Straszen vor dem Haus spielen liesz und sie trotz der Gefahren durch den Straszenverkehr nicht blöd genug waren, sich überfahren zu lassen. 

Grusz Abahatchi

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Ich würde schnellstmöglich versuchen, einen schweren Gegenstand auf den Knopf zu legen und dann sofort zu meinem Sohn rennen

Tesafilm auf den Knopf kleben und versuchen den Sohn zu retten.

Oder irgendwo runterspringen, damit man aus dem unrealistischen Traum aufwacht. :)

natürlich muß der sohn für die "dämlichkeit" seines vaters aufkommen, indem er stirbt.

Ich würde Angry Birds spielen.

Da jedes Kind heutzutage ein Handy hat würde ich ihm ne SMS schicken. Da das Kind taub-stumm ist, ist das Handy ja auf "Vibration bei Nachrichteneingang" gestellt.

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