Philosophie - das Gegenteil von Religion, also dass man nicht an einen Gott glaubt?

13 Antworten

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Die Philosophie, die an Schulen gelehrt wird, ist normalerweise nicht so schwer zu verstehen. Selber nachdenken sollte man aber schon wollen, wenn man Philosophie belegt.

Und ja, Philosophie und Gottesglaube vertragen sich heutzutage nicht ganz so gut. Und in Philosophie sollte man alle Fragen stellen, die einem am Herzen liegen. Im Gegensatz zur Religion sucht man nach Antworten, und hat sie nicht schon fertig in einem alten Buch stehen, was das Ganze ein bisschen aufwändiger macht.

Das ist eine sehr eingeschränkte Sicht auf beide Fächer. Und zu glauben, für religiöse Menschen würden alle Antworten fertig in einem Buch stehen, ist sehr, sehr kurzsichtig. Das glaubt kaum ein religiöser Mensch, den ich kenne.

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@FataMorgana2010

Ah, ok, dass es einen Gott gibt, und dass der seinen Sohn geschickt hat, um die Sünden der Welt auf sich zu nehmen, ist also z.B. für religiöse Menschen, die sich Christen nennen, nicht mehr klar, obwohl es in dem besagten Buch steht. Hätte man mir sagen sollen, wusste ich noch nicht.

Menschen, die davon ausgehen, dass es einen Gott gibt, können sich ernsthafterweise nicht Philosoph nennen. Für echte Philosophen ist das nämlich alles andere als gegeben, und das ist nur einer der Gründe, warum es nicht im Geringsten passt.

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@frank1968

Für Gläubige ist die Existenz Gottes keineswegs "gegeben", jedenfalls nicht in dem Sinne, dass sie ungefragt einfach der Bibel entnommen würde. Glauben ist nicht so einfach. Offenbar hast Du DIch in der Tat sehr wenig mit Religiösität auseinander gesetzt. Das sind nicht alles einfach nur Deppen, die ungefragt etwas übernehmen, was in einem Buch steht.

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@FataMorgana2010

Ok, du glaubst also nicht an den biblischen, koranischen, wieauchimmer... Gott, bezeichnest dich aber als religiös...wie kommts?

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@frank1968

Du hast mich nicht verstanden. :-(. Ich habe nirgendwo gesagt, dass ich nicht an den ...Gott glaube, ich habe auch nirgendwo gesagt, dass ich mich als religiös bezeichne, Ich habe nur versucht zu erklären, dass Glauben nicht bedeutet, dass man Dinge, die in einem Buch stehen, einfach als gegeben hinnimmt, sondern das Glauben das Ergebnis oder manchmal auch nur Zwischenergebnis einer Auseinandersetzung mit bestimmten Fragen ist. Dein Bild davon, was Glauben ist, ist höchst oberflächlich und hat nix mit dem zu tun, was z. B. in einer stinknormalen Kirche gepredigt wird. Wenn Du dich einmal mit einem Pfarrer unterhalten würdest, würdest du sicherlich mehr verstehen. Aber deine bisherigen Aussagen laufen - zugespitzt - darauf hinaus, dass Du Glauben für das unhinterfragte Nachplappern von irgendwelchen Dingen hälst, die in alten Büchern stehen. Das ist naiv.

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@FataMorgana2010

Nein, das ist Erfahrung, und zwar langjährige. Und das was du schreibst, ist argumentativ nicht sauber, unter anderem deswegen, weil du dich darauf beschränkst, mich als uninformiert und naiv darzustellen, anstatt etwas Substanz zu liefern.

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Sprach der militante Atheist !

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@waldfrosch

Gläubigenspam. Sollte ignoriert werden. Ich entschuldige mich für den Dreck.

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@frank1968

@waldfrosch....der Defibrillator hat bei mir gewirkt;-))

@frank...bist du nicht derjenige, der hier respektvollen Umgang fordert?! Warum dann deine krasse Beleidigung?

So werden deine eigenen Worte zu Dreck.

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@frank1968

Frank...das du Probleme hast ist ja nicht weiter schlimm. Aber willst du den Kammerjäger tatsächlich gegen dich selbst ansetzen?

Das wäre in jedem Fall eine Lösung!

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@BenJoshua

Die Replik ist viel interessanter und aufschlussreicher als du vielleicht denkst, BenJoshua, weil sie einen äußerst wichtigsten Unterschied in der Wahrnehmung und im Umgang illustriert. Ich möchte lediglich Worte loswerden, du möchtest einen Menschen loswerden.

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@frank1968

Das ist deine Interpretation. Hat sie einen Anspruch auf Absolutheit?

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@BenJoshua

Ich möchte lediglich Worte loswerden, du möchtest einen Menschen loswerden.

Das ist keine Interpretation, Ben, sondern das was Du geschrieben hast. Wort für Wort.

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@Daisyfield

Hallo Daisy,

möchtest du wieder "Gerichtssaal in Amerika" spielen? Wer ist Ankläger, wer ist Kläger?

Es war Frank1968, der waldfrosch und mir mit dem Kammerjämmer den Garaus machen wollte.

Halte ich den armen Jungen einen Spiegel vor, sieht er gleich sein Leben bedroht.

Wie soll man das nur werten? Naja,...seine Gedanken sind nicht meine Gedanken.

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@BenJoshua

Es war Frank1968, der waldfrosch und mir mit dem Kammerjämmer den Garaus machen wollte.

Ob das nur Dummheit oder bewusste Lüge ist, ist mir eigentlich gleich.

Wikipedia: Als Spam [spæm] oder Junk (englisch für ‚Abfall‘ oder ‚Plunder‘) werden unerwünschte, in der Regel auf elektronischem Weg übertragene Nachrichten bezeichnet, die dem Empfänger unverlangt zugestellt werden und häufig werbenden Inhalt haben.

Du hast das gefettete erkannt, begriffen? "Als Spam werden Nachrichten bezeichnet"

Nachrichten, Ben. Nicht Menschen. Er schreibt sogar noch: "Gläubigenspam"

Mir ist klar, dass Du charakterlich nicht dazu in der Lage bist Fehler zuzugeben, also frage ich gar nicht erst danach ob Du Deinen Fehler erkennst.

Und jetzt darfst Du noch etwas nachtröpfeln.

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@Daisyfield

Ach Wadenbeißerin (wird übrigens nicht mit ss geschrieben, wie von dir selbst neulich), wer hier wirklich dummdreist ist, schriebt die Userin (bist du wirklich weiblich?) mit klaren Worten selbst.

Wenn man dich auf einer Waage der Gerechtigkeit wiegen würde, hättest du nicht einmal das Gewicht eines kleinen Jod. Das ist der kleinste hebräische Buchstabe

Aber als Spam würde ich dich noch nicht bezeichnen.

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@waldfrosch

Sprach der militante Atheist!

Selbst wenns ein dreifacher Mörder mit wahnhaftem Christenhass gesprochen hätte: Ad Hominem ist trotzdem kein Argument!

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Philosophie ist auf keinen Fall "das Gegenteil" von Religion. Die beiden Disziplinen haben sogar ziemlich viele Gemeinsamkeiten (z.B. im Bereich Ethik). Philosophen sind oft nicht religiös, sind oft Atheisten, aber keineswegs alle.

Theologie/Religionslehre und Philosophie sind beide vorwiegend theoretisch und abstrakt.

Religionsuntericht als Konfessionsunterricht, der Vermittlung der Weltsicht einer Konfession, sprich eines BEKENNTNISSES, ist nicht ergebnisoffen, sondern immer in Fragen und Antworten an das Bekenntnis gebunden. Wenn man z.B. katholisch ist und mehr über dieses sein Bekenntnis erfahren will, ist das auch ganz in Ordnung. Keine Information muss bedeuten, dass ihr die persönliche Entscheidung auch folgen muss. Die Grundlage der Religion ist nicht ein Lebensproblem und das Nachdenken darüber sondern eine Glaubensverkündigung und deren Erläuterung.

Philosophie betrachtet grundlegende Fragen des Lebens unter den verschiedenen Aspekten, die der Weltsicht unterschiedlicher philosophischer Schulen Rechnung tragen. Damit entfällt eine Einengung auf EIN BEKENNTNIS. Philosophie und Religion wären nur vergleichbar, wenn in der Philosophie z.B. nur der Platonismus gelehrt würde. Doch selbst bei Platon herrscht das Denken und Argumentieren vor, nicht die Erläuterung einer "göttlichen Botschaft". Eine Schnittstelle zwischen Philosophie und Religion besteht da, wo religiöse Erläuterung sich philosophischer Erörterungen bedient. Philosophie ist keine Teilmenge der Religion, weil sie kein ausschließendes Bekenntnis zum Inhalt hat. Religion kann eine Teilmenge der Philosophie sein, wenn sie das Bekenntnis mit philosophischen Gedanken erläutert.

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