Philosophen über Mitleid Empathie?

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2 Antworten

Positiv: Arthur Schopenhauer

Negativ: Friedrich Nietzsche

Positiv: Wilhelm Schmid

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Es hat Philosophen gegeben, die über Empathie und Mitleid geredet und geschrieben haben. Auf ein Einfühlungsvermögen bezogen ist oft auch der Begriff der Sympathie (griechisch: συμπάθεια, englisch: sympathy). Allgemein kann in Werken in den Bereichen Ethik und Anthropologie gesucht werden.

einige Beispiele:

Augustinus und Thomas von Aquin (Werke sind von christlicher Theologie geprägt, Bezug zu göttlicher Barmherzigkeit)

Baruch de Spinoza (lehnt Mitleid als Grundlage der Ethik ab, hält es für an sich schlecht und nutzlos)

Bernard Mandeville (ablehnend)

David Hume (pity; bejahend)

Jean-Jacques Rousseau (pitié; bejahend)

Arthur Schopenhauer (bejahend, vertritt eine Mitleidsethik)

Friedrich Nietzsche (ablehnend, beurteilt Mitleid als Zeichen von Schwäche und Niedergang, gefährlicher als irgendein Laster)

Hermann Cohen (System der Philosophie. Band 2: Ethik des reinen Willens; bejahend)

Max Scheler (Wesen und Formen der Sympathie; bejahend)

ein Lexikonartikel mit weiteren Hinweisen:

Lothar Samson, Mitleid. In: Historisches Wörterbuch der Philosophie. Band 5: L– Mn. Basel ; Stuttgart: Schwabe, 1980, Spalte 1410 - 1416

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