PHILOLOGIE

2 Antworten

Grundsätzlich sollte man das studieren, was einem Spass macht. Nur mit entsprechender Motivation und Engagement kannst Du in einem Studium gute bis sehr gute Leistungen erbringen. Was nützt Dir ein Studium mit vermeintlichen Zukunftschancen und einem durchschnittlichen oder miesen Abschluß.

Angesichts der Kosten, die ein Studium verursacht rate ich eine Potentialanalyse zu machen. Kostet bei einem profesionellen Institut (z.B. Geva) ein paar hundert Euro. Lohnt sich aber in jedem Fall und ist billiger als ein verschwendetes Semester.

Ansonsten Buchtipp: Wer bin ich - wer will ich sein? Ein Arbeitsbuch zur Selbstanalyse und Zukunftsgestaltung von Lisa Krelhaus Gibt es bei Amazon für 9,95 EUR

 

 

Natürlich,das stimmt,dass man das studieren sollte,was einem Spaß macht. Jedoch ist es in meinem Fall so,dass ich entweder Philologie oder Germanistik studieren möchte. Diese Bereiche ähneln sich ja ziemlich,aber nun würde ich gerne wissen was für Berufe man mit einem Philologiestudium ausüben kann,denn mit einem Germanistikstudium würde ich auf jeden Fall Gymnasiallehrerin werden wollen,wobei ich halt keine Ahnung über die Chancen mit einem Philologiestudium habe..

 

Aber danke für den Buchtipp,werde ich mir glaub ich echt mal durchlesen ! :)

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@inabina

Die berufliche Orientierung hängt davon ab, mit welchem Fach Du Dein Studium der Philologie kombinierst. Hierzu ein interessanter Link.

http://www.studis-online.de/Studienfuehrer/philologie.php

 

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Philologie oder Germanistik?

Germanistik heißt ja "deutsche Philologie", Anglistik ist "englische Philologie" usw. Dann gibt's die "Altphilologie" (Studium der latein. und griech. Sprachwissenschaft)

Du solltest eine Universität suchen, wo im Germanistik-Studiengang noch beträchtliches Gewicht auch auf Sprachgeschichte - Alt- und Mittelhochdeiutsch - gelegt wird.   Für Indogermanistik war Griechisch Voraussetzung, aber einzelne Lehrveranstaltungen in linguistischen Bereichen können ja inskribiert werden, wenn's Freude macht. In meinem Germanistik- + Anglistik-Studium war ein indogermanistisches Kolloquium übrigens Pflicht. 

Berufsaussichten: Ohne Lehramt  sehr kärglich, eigentlich nur in der akademischen Laufbahn. Da ist man mit Germanistik schon etwas besser dran (Verlage, Anstellung im Kulturbereich, Goethe-Institut). Doch als halbwegs sicheren Broterwerbsberuf würde ich doch zunächst den Lehramtsweg wählen.

Verzeih, ich habe gar nicht gefragt, was dich an der Philologie so interessiert: Ist es die Sprachwissenschaft oder sind es die Literaturen in verschiedenen Sprachen, ist es "Vergleichende Linguistik" oder "Vergleichende Literaturwissenschaft" ? Das sind sehr verschiedene Bereiche. Die meisten meiner Kollegen hassten die Sprachgeschichte (Laut-, Formen-, Wortbedeutungsveränderungen, Parallelen und Differenzen in verschiedenen Dialektgebieten und verwandten Sprachen etc.) .

Informiere dich auch einmal auf WIKIPEDIA über Philologie, um dir ein Bild zu machen, und der Link von chinafake ist prima:

www.studis-online.de/Studienfuehrer/philologie.php

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