Phänomen: etwas haben wollen das man nicht kriegen kann?

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3 Antworten

Gier

Sobald sie befriedigt ist ist das Thema erledigt 

Bei Kindern sieht die Sache anders aus. Kinder haben von Natur aus einen Forscherdrang der befriedigt werden will. Zu ihm gehört auch haben zu wollen. Wird dieser Wunsch befriedigt hängt es tatsächlich von den Umweltbedingungen und der aktuellen Entwicklungssituation des Kindes ab wie es sich weiter verhält. Natürlich ist das gewünschte Objekt, die gewünschte Person zu erforschen. Da wir aber in einer sehr unnatürlichen Welt leben die es vielen Kindern unmöglich macht diesem natürlichen Drang nachgehen zu können scheint es so als wäre das gewünschte Objekt, die gewünschte Person dann uninteressant. 

Deutlicher ausgedrückt: Ein Kind in der Forscherphase braucht die Erfahrung ausreichend Raum und Zeit, auch Ruhe, Ungestörtheit zur Verfügung zu haben um gewünschte Dinge und Personen hinreichend erforschen zu können. Wir Erwachsenen stellen aber weder Raum noch Zeit entsprechend zur Verfügung. Auf Grundlage dieser Erfahrung passt sich das Kind an und scheint das Interesse zu verlieren. Sein Verhalten ist aber auf keinen Fall mit dem einer erwachsenen Person gleich zu setzen. Denn es wird ja von der Erwachsenenwelt so konditioniert auf widernatürliche Weise. 

Niedrige Frustrationsschwelle und Defizite beim Verzichtenmüssen.

Ist auch typisch für Kleinkinder.


Fantasien Vorstellungen

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