Ph Wert im Aquarium?

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4 Antworten

Hi

Der wichtigste Wasserwert ist die Wasserhärte in GH und KH. Wenn du ein normales Aquarium mit deinem Leitungswasser betreibst und diese beiden Werte in Erfahrung bringst (Trinkwasseranalyse Ort XYZ googeln, im Zweifelsfall verlinken), sie im normalen Bereich liegt und nach der Wasserhärte die Fische aussuchst, ist der pH-Wert nahezu egal.

Lass dir nicht einreden, ein pH-Wert über 7 sei für die meisten Fische schlecht und man müsse irgendwelche Richtwerte wegen dem Pflanzenwachstum einhalten- such dir lieber für dein erstes Becken Fische und Pflanzen nach dem Wasser aus. Ein pH-Wert von 7-8 ist für ein normales Aquarium sehr gut und man kann auch genug Fischarten darin halten.

Verändern kann man den pH-Wert sinnvoll durch Säuren (Torfkanone, Torffilterung, Torfsäckchen, Salzsäure, "Eichenextrakt") und das Verwenden von Wasser mit weniger gelösten Stoffen (Osmosewasser, Vollentsalzerwasser). Das wäre nur sinnvoll, wenn du dich in einen ausgesprochenen Weichwasserfisch verguckst und gleich ein bisschen mehr Aufwand haben willst.

CO2-Düngung ändert den pH-Wert auch, braucht man nur für Pflanzenbecken oder wenn man eine besonders große Pflanzenmasse haben will und die Möglichkeit, nahezu alle Pflanzen zu verwenden- braucht man nicht am Anfang und nützt den Fischen gar nichts.

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Hoi,

Messen lässt du den entweder in einer vernünftigen Zoohandlung (vernünftig deshalb, weil es Zooläden mit 200€-Sondenelektroden gibt und solche, die mit 5€-Teststreifen messen.), oder mit dem JBL Tröpfchentest (~10€).

Eigentlich reicht es, wenn du den pH nach der Einlaufphase misst, da der sich dann höchstens nur noch um 0,2-0,3 Werte verändert, und das juckt keinen Fisch. Viele handelsübliche Nachzuchten kommen auch mit etwas höheren Werten aus als angegeben, so wichtig ist der eigentlich gar nicht, das wirst du aber im Laufe der Zeit schon selbst merken.

Deutsches Leitungswasser ist üblicherweise zwischen pH 7,25 und pH 8 angesiedelt. Wenn du pH 7,7-8 hast, solltest du keine Fische einsetzen, die normalerweise in weichem Wasser vorkommen und somit auch in weichem Wasser gezüchtet werden. Dazu zählen die Apistogrammas und viele Salmler etc, Panzerwelse wie der Metallpanzerwels kommen damit auch noch klar.

Ich habe das selbe Problem gehabt, nur dass ich zusätzlich noch nach kleinen Fischen ausschau gehalten hab, glücklich geworden bin ich mit den Erbsenkugelfischen und den Diamantregenbogenfischen.

Je nach Beckengröße solltest du eben die Südamis meiden, Lebendgebährende wie Guppies und Mollies mögen aber eher härteres Wasser.  Viele andere Fische natürlich auch. 

Zwar wirkt sich der pH-Wert gar nicht so negativ auf die Fische aus wie man vllt. Denkt, aber die Fische sind in viel härterem Wasser als ihrem Zuchtwasser sehr änfallig. Und die  meisten  Südamis werden eben in Weichwasser gezüchtet, damit die Larven ohne Ausfälle aufwachsen.

Du kannst aber auch z.B. auf eBay Kleinanzeigen gucken, da dort viele "Hobby-Vermehrer" zu finden sind, die auch Zwergcichliden in Leitungswasser vermehren, da musst du keine Bedenken haben.

Senken=Nicht unbedingt Schwachsinn, aber nur per Vollentsalzer ( dazu kann ich nichts sagen, weil ich 0 erfahrung damit habe) oder Osmoseanlage sinnvoll. Mittelchen wie "pH-Minus" können bei falscher Anwendung tödlich sein, da es agressive Salzsäure enthält. Ich benutz das nur zum "Checken" von Steinen, ob die auch keinen Kalk enthalten.

Kurzum, lass dir dein Wasser mit so nem teuren Gerät messen, wenn das AQ lange eingelaufen ist 

(während der Einlaufphase und kurz danach spinnt der pH-Wert immer, da er sich erst einpendeln muss So hatte ich so 5-6 Wochen nach Einlaufen pH 7,35, während ich jetzt (wie in allen Aquarien) pH 7,8 habe...)

Und kauf dir, wenn du es für nötig hältst den Tröpfchentest (gibt 2, der eine is bisschen genauer, der andere geht grob von 1-10), Senken nur per obengenannter Medien. Du hast es einfacher und ein reineres Gewissen, wenn du gleich Fische wählst die hohe pH-Werte akzeptieren. 

Und die sind nicht nur aus ostafrikanischen Grabenseen entsprungen, die gibt es überall auf dem Globus. Die Auswahl ist ähnlich groß wie bei Weichwasserfischen, oder eher solchen, die sich in Weichwasser wohler fühlen. Im Optimalfall hast du einen günstigen Züchter gefunden, der die Fische in Leitungswasser vermehrt. Dann geht nix schief. Aber Kakadus, PPB's und alle gängigen Zierfische kommen in hohem pH klar. Die Fische, die zwingend pH-Werte unter 7,5  brauchen, kosten der Erfahrung nach auch mehr.

Nicht vergessen, Wirbellose wie Cambarellus&Co. Wissen hohe pH's auch zu schätzen :)

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Hallo!

Neben dem pH Wert gibt es auch noch den Wert der Deutschen Grad Härte(GH) und dir Karbonathärte (KH). Dazu gibt es noch die Schadstoffe wie Nitrat, Ammoniak, Chlor und in hohen Anzahlen auch Nitrit.

Es gibt auch noch viele andere Werte, die brauchst du aber erstmal nicht!
All diese Werte misst man mit Streifen oder Tröpfchen Tests.
Die Streifen Tests heissen auch Ratestäbchen und sind nicht zu gebrauchen.
Mit den Tröpfchen misst man am besten. Es gibt sie einzeln oder als Set (Testkoffer) günstig auf Filterking!

Zuerst einmal solltest du dich aber erstmal in der Aquaristik schlau lesen.

Viel Glück,
Raupidu

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Hallo,

zum Messen der Wasserwerte gibt es Tröpfchen Test, als Anfänger sollte man sich die Fische aussuchen die mit dem PH Wert zurechtkommen den du hast.

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