PH-Wert einer Lösung bestimmen

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4 Antworten

Normalerweise vernachlässigt man die Autoprotolyse des Wassers, weil sie einfach nur eine gewringe Auswirkung auf das Ergebnis hat.

Du musst also nur den pOH ausrechen also pOH=-lg([NaOH]) und dann mit der Formel 14=pH + pOH den pH Wert ausrechnen.

Anders gesagt: Dein Lösungsansatz ist völlig richtig und gibt auch das richtige Resultat. Die 0.0000001 (nicht 7!) mol vom Wasser kannste weglassen, die Lösung ändert sich kaum.

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Also wenn du eine Lösung hast mit 1M NaOH, ist das sehr einfach. 1M NaOH = 1M OH- Ionen.

Die Autoprotolyse des Wassers musst du hier nicht miteinberechnen, bei deinem Ergebnis siehst du ja, dass das keinen Einfluss hat und das eine völlig übertriebene Genauigkeit darstellt. In unserem Labor geben wir den pH von Lösungen normalerweise mit nur einer Kommastelle, in Ausnahmefällen mit 2 an. Mehr schaffen unsere pH-Meter gar nicht, und ist für die meisten Dinge auch gar nicht relevant.

Ansonsten stimmt deine Berechnung aber.

Auch wenn es sich hier im Ergebnis nicht auswirkt: grundsätzlich ist dein Ansatz zur Berücksichtigung der OH-Ionen aus dem Wasser falsch. Die 10^-7 mol/L entstehen nur in reinem Wasser (und auch nur bei 25 °C). Durch die OH- aus NaOH wird die Autoprotolyse aber zurückgedrängt und liefert wesentlich weniger OH (in deinem Bsp. etwa 10^-14 mol/L - nämlich gerade entsprechend der Konzentration an H+, da bei der Autoprotolyse mit jedem OH- ein H+ gebildet wird).

Einfacher: c(OH-) = c(NaOH) = 1 mol/l

pOH = -lg(c) = 0

pH = 14 - pOH = 14

Alle Kommentare hier sind richtig (selten!); deine Lösung stimmt grundsätzlich @Varlor, Autoprotolyse brauchst du nur bei sehr verdünnten und sehr schwachen Säuren/Basen berücksichtigen.

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