Pfusch bei Autoreperatur

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3 Antworten

Rechtlich schaut es so aus, dass du der Werkstatt nachweisen musst, dass sie gepfuscht haben. Heißt ein unabhängiger Sachverständiger muss ein Gutachten der Arbeit vornehmen und in dem Gutachten eindeutig grobfahrlässiges Verhalten der Werkstatt nachweisen. Nur das ist gerichtsverwertbar. Die Aussage des Opelhändlers ist auch mit dem Hintergedanken, dass er als Vertragshändler selbstverständlich schlecht über freie Werkstätten reden, nicht gerade eine verlässliche und qualifizierte Aussage.

Dem Opelhändler ist daran gelegen, dir Angst zu machen, damit du zukünftig eben keine freie Werkstatt mehr aufsuchst, sondern wegen jeder Kleinigkeit zu ihm kommst. Damit verdient er seine Brötchen. Auf deutsch gesagt, seine Aussage war geschäftlich gesehen die richtige Reaktion, rechtlich gesehen wohl ehr ein Schnellschuss der auch übel nach hinten für ihn losgehen kann.

Beispiel:

Du beauftragst den Gutachter, dieser kann keinen Pfusch bestätigen, kannst du die Kosten für das Gutachten bei dem Opelhändler gerichtlich zurückfordern. Der Bekannte deines Vaters war der letzte gesetzliche Vertreter dieser Werkstatt, sollte sie es nicht mehr geben und kann nun den Opelhändler wegen Verleumdung und übler Nachrede anzeigen und würde auch Recht bekommen. Sollte es die Firma noch geben, nur mit neuem Geschäftsinhaber / - führer, dann kann dieser den Opelhändler wegen Verleumndung, übler Nachrede und Geschäftsschädigung anzeigen und würde auch Recht bekommen.

Also dein Opelhändler hat sich da seeeeeeehr weit aus dem Fenster gelehnt und könnte aus selbigen glatt rausfallen. Sicherheit bringt dir nur ein Gutachten eines unabhängen KFZ Sachverständigen oder des TÜVs.

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Kommentar von Buhmeys
05.02.2015, 14:56

Danke für deine ausführliche Antwort. Im Gegenteil hat der Opelhändler sogar gesagt, dass ihm die freie Werkstatt bekannt ist und er meinte die haben immer sehr gute Arbeit geleistet. Ehrlich gesagt ist mir das Auto auch den ganzen Aufwand nicht mehr wert, das Problem ist nur, dass dieser Defekt den Verkaufswert doch sehr drückt. Der ehemalige Werkstattbesitzer (Werkstatt besteht nicht mehr, er war der letzte Vertreter) ist zufälligerweise auch mein Nachbar. Das bringt mir zwar nichts, aber beschweren werde ich mich auf jeden Fall mal. Sein schlechtes Gewissen nen Azubi abgezockt zu haben reicht mir..

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kommt drauf an. wenn er nur in den ruhestand gegangen ist gibt es die firma vllt offeziell noch. dann musst du aber anchweisen das er einen fehler geamcht hat. ist die firma aufgelöst worden gibt es sie ja nicht mehr und das hat sich da komplett erledigt.

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Ist ja schon über ein Jahr her! Da ist alles erloschen. Außerdem wäre der Nachweis schwierig und der unabhängige Sachverständige eventuell teurer als eine erneute Auswechselung der Steuerkette!

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