Pflichtversicherung ohne Geld?

6 Antworten

Meine Frage, was ist nun wenn man keine Arbeit hat und auch keine Leistungen vom Amt wie Hartz 4 beziehen möchte da man Grundrechte verliert, unter Arbeitszwang gestellt, stigmatisiert und gefoltert wird.

Dann muss man schauen, wie man anderweitig, die knapp 180,- € im Monat aufbringt. Folter findet nicht statt.

Wenn ich kein geld habe wie zur Hölle soll ich mich dann selber versichern lassen?

Naja du hast ja die Wahl Leistungen nach SGB II zu beantragen oder arbeiten zu gehen und daraus die Beiträge zu zahlen. Du bist nunmal Teil der Gesellschaft also schuldest du dieser auch etwas.

Haben die Leute welches dieses Gesetz entworfen haben auch mal darüber nachgedacht das es Menschen gibt die gar kein Geld haben?

Haben sie sicher. Aber da Deutschland ein Sozialstaat ist, muss niemand völlig ohne Geld leben. Jedem stehen 416,- € zzgl. KdU zu und die Krankenversicherung würde sogar übernommen. Also gibt es keinen Grund sich aufzuregen.

Was ist mit den Obdachlosen haben die alle nun schulden? Das kann doch nicht sein?!

Na doch.

Heißt das konkret ich mache einfach schulden ohne ende und komme ins Knast

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@Jan133769

Schulden führen nicht in den Knast.

Aber ja die summieren sich. Nach wenigen Jahren auf 5-stellige Summen. Und bis diese nicht durch Ratenzahlung getilgt werden, neben den laufenden Beiträgen ruht der Anspruch auf medizinische Versorgung außer für Notfälle (§ 16 SGB V).

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@kevin1905

Also wofür dann diese Pflichtversicherung? Ich zahle nichts und verzichte auch auf jegliche medizinische Versorgung. Ist doch ganz einfach.

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@Jan133769

Das ist wie mit der Haftpflichtversicherung fürs Auto. Kaufst du ein Auto, musst du haftpflichversichert sein. Auch wenn du nie in deinem Leben einen Unfall baust.

Alternative: geh ins Ausland, dann musst du in DE nicht versichert sein. Da kann man auch frei leben, wie du es möchtest.

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@Jan133769

verzichtest du auch auf jegliche medizinische Versorgung, wenn du ernsthaft krank wirst?? Und bei einem Unfall?

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Naja du hast ja die Wahl Leistungen nach SGB II zu beantragen oder arbeiten zu gehen und daraus die Beiträge zu zahlen. Du bist nunmal Teil der Gesellschaft also schuldest du dieser auch etwas.

Frage lesen und Realität sehen hilft.

Haben sie sicher. Aber da Deutschland ein Sozialstaat ist, muss niemand völlig ohne Geld leben. Jedem stehen 416,- € zzgl. KdU zu und die Krankenversicherung würde sogar übernommen. Also gibt es keinen Grund sich aufzuregen.

Sage das dem Jobcenter.

Ein Teil (ca. 500.000) der Gesellschaft ist in der Privaten Krankenversicherung gefangen, welche im Alter male eben fast 1000€ im Monat verlangt. Es gibt Menschen welche fast krepieren weil das Jobcenter nicht in der Lage ist vernünftig und Zeitnah Anträge zu bearbeiten, 2-6 Monate oder bis zu 11 Monate für Widersprüche sind keine Seltenheit. Statt zu beraten bekommst du den Spruch "Gehen sie zum Anwalt und lassen sich dort beraten."

Selbst wenn du der Glückliche bist der Versichert ist, kannst du bei der Versorgung bereits dein Grab ausheben, dein wohl ist das was den sogenannten Ärzten am wenigsten interessiert. Ich zitiere mal meinen EX Hausarzt, der mich nach Hinweis auf meine Patientenrechte, auf Lebenszeit wegen ungebührlichen Verhaltens aus der Praxis verbannt hat. Zitat: "Das interessiert mich nicht." So viel zu Medizinischer Versorgung auf hohem Niveau. Das ist erst der Anfang einer langen Liste.

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@PlueschTiger

Ein Teil (ca. 500.000) der Gesellschaft ist in der Privaten Krankenversicherung gefangen, welche im Alter male eben fast 1000€ im Monat verlangt.

Meine Kunden ganz sicher nicht. Es ist durchaus möglich die PKV-Kosten im Alter auf 0 zu reduzieren, wenn man die Weichen früh genug stellt. Beitragsprobleme im Alter sind i.d.R. 3 Dingen geschuldet

  • keine oder unzureichende Altersvorsorge/Beitragsentlastung.
  • keine professionelle Beratung und Betreuung
  • Man war von vornherein nicht geeignet als PKV-Kunde.

Alles Dinge denen man entgegenwirken kann, wenn man dies frühzeitig tut. Und ich persönlich würde niemals freiwillig aus der PKV raus wollen.

Es gibt Menschen welche fast krepieren weil das Jobcenter nicht in der Lage ist vernünftig und Zeitnah Anträge zu bearbeiten, 2-6 Monate oder bis zu 11 Monate für Widersprüche sind keine Seltenheit.

Da bleibt die Eilklage vor den Sozialgerichten und ansonsten muss man sich an den Gesetzgeber halten. Der räumt den Jobcentern 6 Monate Bearbeitungszeit ein und hat das bürokratische Monster SGB II geschaffen.

dein wohl ist das was den sogenannten Ärzten am wenigsten interessiert.

Du kennst jeden Arzt in diesem Land? Beeindruckend. Ich kenne nur etwas mehr als ein Dutzend, daher tätige ich nicht so allgemeine Aussagen. ;-)

Es soll jene geben, die durchaus ein Interesse an ihren Patienten haben, besonders an den privaten, wie mir.

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@kevin1905
Meine Kunden ganz sicher nicht. Es ist durchaus möglich die PKV-Kosten im Alter auf 0 zu reduzieren, wenn man die Weichen früh genug stellt. Beitragsprobleme im Alter sind i.d.R. 3 Dingen geschuldet

Die meisten Menschen haben keine Ahnung von der Materie und andere sorgen, wie Geld zum Leben verdienen. Zudem muss ich dir sicher nicht sagen wie schwer es bei der Masse an DVAG lern und Co. ist wirklich kompetente und Seriöse Fachleute für das Thema zu finden. Du kannst noch so lange reden man muss vorsorgen, es ändert nichts daran das selbst die Sparkasse und andere Kunden in Hochspekulative Anlagen geschickt haben welche so alles verloren haben.

Der räumt den Jobcentern 6 Monate Bearbeitungszeit ein und hat das bürokratische Monster SGB II geschaffen.

Das SGB2 ist nicht das Problem sondern die welche es umsetzen sollen und die Behörde.

Es soll jene geben, die durchaus ein Interesse an ihren Patienten haben, besonders an den privaten, wie mir.

Es gibt auch genug Privat versicherte die über die Ärzte Fluchen und die Ärzte die ich kenne reichen schon, einer so inkompetent und unwillig wie der andere.

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Man kann natürlich geteilter Meinung über unser Gesundheitswesen sein.

Ich halte es für eine große Errungenschaft, dass 2007 bzw. 2009 für privat Versicherte die Krankenversicherungspflicht für alle eingeführt wurde. Die Beiträge richten sich in der GKV immer nach dem Einkommen und sind daher in jedem Fall bezahlbar. Wer bedürftig ist, bekommt Geld vom Jobcenter oder vom Sozialamt, die dann auch die Beitragszahlung übernehmen.

Dies sichert die medizinische Versorgung für jeden, worum uns viele andere Länder beneiden. Jeder, der mal ernsthaft krank war weiß das zu schätzen.

Leider gibt es verantwortungslose Menschen wie dich, die weder Steuern noch Beiträge zahlen wollen. Gerade deshalb ist es nötig, Gesetze zu schaffen, die alle Menschen in das System einbeziehen - auch diejenigen, die das nicht wollen. In einer Gesellschaft kann nicht jeder machen was er will und sich auf die Hilfe anderer verlassen, wenn es ihm mal gesundheitlich schlecht geht.

Ich hoffe für dich, dass du gesund bleibst, aber falls nicht, wirst du das System schätzen lernen (müssen).

Nicht jeder der Hilfebedürftig bezieht auch Geld vom Staat weil man ja zum arbeiten GEZWUNGEN wird, ansonsten wird alles weggestrichen bis auf Sachleistungen wie Lebensmittelgutscheine. Soweit möchte ich nicht gehen und verzichte deshalb darauf aber wie kann mich der Staat nun dazu ZWINGEN die Gottverdammten Kranken- und Pflegebeiträge zu zahlen wenn ich nix NIX ZERO Taschengeld habe.. WIE???

Wie du schon gesagt hast, finde ich das diese Regelung nur eingeführt wurde damit die Leute die kein Hartz 4 beziehen möchten trozdem aufgefordert werden arbeiten zu gehen weil sie ansonsten nur noch Schulden haben. NUR AUS DIESEM GRUND. Sagst es ja selber. Bah seit Ihr ekelhaft! Ich mache einen sche*ß dreck für die Gesellschaft! Ich mache das was ich will! und nutze das als mein Vorteil. Schön wenn ich durch diese Pflichtbeiträge nun schulden ohne ende habe gehe ich ERST RECHT NIE WIEDER mehr arbeiten und Ihr könnt zusehen wir Ihr die Beiträge für mich abzahlt. Tja.

Ich müsste ernstahft dieses Land verlassen. Fehlt nur noch ein gesetz das wir Abreitslose alle unsere rechte verlieren und ins kz gesteckt werden Ekelhaft euer menschenbild! Hoffentlich werden Roboter all unsere Arbeit wegnehmen damit Ihr Arbeit- und Konsumzombies mal wieder Boden unter den Füßen bekommt.

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@Jan133769

das mit dem kz bitte nicht als volksverhetzung o.ä verstehen aber ich komme mir wirklich so vor als würden wir arbeitslose wie dreck behandelt und keine rechte mehr haben!

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@Jan133769

Du hast ein echtes Problem mit dir und der Welt. Da nützt es auch nichts, auszuwandern, denn in anderen Ländern muss man erst recht arbeiten, um leben zu können.

Wenn du aus Überzeugung nicht arbeiten willst, um anderen auf der Tasche zu liegen, bist du nichts weiter als ein Schmarotzer.

Wenn du allerdings aus gesundheitlichen Gründen nicht arbeiten kannst, lass dir helfen. Als Erwerbsgeminderter hast du Anspruch auf Grundsicherung.

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@okieh56

Junge das geht mir am a**ch vorbei ob du mich als schmarotzer siehst. Ich mache das was ich will punkt.

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@okieh56

und außerdem wer sagt das ich anderen auf der Tasche liege??? Ich habe doch schon oben nochmal extra erwähnt das ich kein Hartz 4 oder andere Sozialleistungen beziehe also erklär mir wem ich auf der Tasche liege?? Immer lesen bevor du antwortest.

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@Jan133769

Das geht schneller als du denkst. Du brauchst nur im Krankenhaus landen, dann liegst du anderen auf der Tasche - ob du willst oder nicht. Ich wünsche es dir allerdings nicht, schon im Interesse der Allgemeinheit.

Also mache weiterhin was du willst und bleib gesund, aber meckere nicht über das Sozialsystem, das auch für dich da ist, wenn du es brauchst.

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@Jan133769
Fehlt nur noch ein gesetz das wir Abreitslose alle unsere rechte verlieren und ins kz gesteckt werden Ekelhaft euer menschenbild!

Das ist bereits so. Du hast laut Gesetz das Recht für einen Arbeitgeber der nicht Seriös ist, nach dem was du erfährst, nicht zu Arbeiten, oder diekonditionen des Vertrages auszuhandeln, das Jobcenter nimmt dir das Recht. Nimmst du dein Recht war musst du nämlich mit Konsequenzen Rechnen. Ich selbst war mal in einer Runde eingeladen ins Jobcenter, man machte uns das Angebot eine Maßnahme mitzumachen. FREIWILLIG. Definition des Jobcenters für Freiwillig: Du darfst Freiwillig zusagen, lehnst du ab hast du mit den Konsequenzen zu leben.

Die KZ nennt man beim Jobcenter Freiheit im eigenen Heim. Wenn du das Pech hast auf Kanzler und Co. gehört zu haben und ein Eigenheim hast, dann darfst du es zum wohle der Allgemeinheit verkaufen, wo du es Jahrzehnte bespart hast um eine Altersvorsorge zu haben. Von dem Geld, was meist weniger ist als du ausgegeben hast, darfst du dann alles bezahlen.

Der Spruch: "Arbeit macht Frei" so schlimm er ist, bekommt beim Jobcenter eine leider ähnlich Grausame Bedeutung. Wenn du jemanden ohne beweise umbringen willst, schicke ihn zum Arzt oder Jobcenter. Agenda 2010 ist nicht mal das Problem, sondern die Art in der sie umgesetzt wird.

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@okieh56
Das geht schneller als du denkst. Du brauchst nur im Krankenhaus landen, dann liegst du anderen auf der Tasche - ob du willst oder nicht. Ich wünsche es dir allerdings nicht, schon im Interesse der Allgemeinheit.

Das dumme ist das auch du das selbe tust, selbst wenn du deine Beiträge Zahlst, entweder als Raucher, Trinker oder einfach nur weil du Krank wirst und von einem Gierigen Arzt Teuer statt Richtig behandelt wirst. Nicht umsonst haben Studien ergeben (von Krankenkassen), das über 90% der Bandscheiben OP's unnötig sind, nebenbei auch Teuer. Der eigentliche Schmarotzer im System ist die Wirtschaft welche auch noch den Patienten der Hilfe braucht aussaugt, nicht nur die Sozialkasse.

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@PlueschTiger

Du bist sehr verbittert und deshalb unsachlich. Aber dennoch steckt ein Quantum Wahrheit in deinen Aussagen. Wir haben Marktwirtschaft, ob wir wollen oder nicht und das Ziel der Marktwirtschaft ist nun mal die Mehrung des Profits. Soziale Marktwirtschaft ist eine schöne Wortschöpfung, aber genau betrachtet ein Widerspruch in sich.

Wie sozial unser Staat ist, liegt aber letztlich auch an uns selbst. Wer aus "Überzeugung" nicht arbeiten will, tut dem Sozialsystem und seinen Mitmenschen keinen Gefallen - auch sich selbst nicht, denn er kann sich nicht verwirklichen und wird immer unzufrieden bleiben.

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@okieh56
Soziale Marktwirtschaft ist eine schöne Wortschöpfung, aber genau betrachtet ein Widerspruch in sich.

Das würde ich nicht pauschal sagen.

Das Problem ist nur wie bei allen Systemen, es muss unter Kontrolle sein, auch wenn es etwas seltsam klingt. Niemand hat was gegen Mehrung des Profits, doch das muss Grenzen haben und genau die Existieren inzwischen trotz Gesetze nicht mehr. Es kann noch so viel Geld in ein System gepumpt werden, es wird zusammenbrechen oder versagen, wenn immer wieder Massen an Geld aus dem System verschwinden (bsp. Steueroasen). Nur es muss nicht mal in Steueroasen verschwinden, allein der Finanzsektor kann mal eben mit Spekulationen ein Ganzes Land Ruinieren und Preise in die Höhe treiben.

Wie sozial unser Staat ist, liegt aber letztlich auch an uns selbst. Wer aus "Überzeugung" nicht arbeiten will, tut dem Sozialsystem und seinen Mitmenschen keinen Gefallen - auch sich selbst nicht, denn er kann sich nicht verwirklichen und wird immer unzufrieden bleiben.

Ist denke ich auch ein wenig kurz gedacht. Ich habe von ein oder zwei gesehen die wahren weit glücklicher so. Einerseits verständlich, denn man schuldet niemanden was und niemand schuldet einen etwas. Was die wenigsten wissen ist das es noch ein 3. Krankenversicherungssystem gibt, es ähnelt der GKV ist aber Genossenschaftlich und scheinbar in einigen Dingen effizienter und besser gestaltet. Das was die Menschen, welche sich aus dem System klinken machen ist schlicht der Direkte Weg der Wirtschaft, ohne die Steuer und Abgabensysteme.

Sei mal ehrlich, wie sozial sind die Systeme denn noch? Du gehst zum Arzt wegen einer Kleinigkeit und man gibt dir eine OP die du nicht brauchst, Igel Leistungen welche du nicht willst, doch Hilfe bekommst du eher selten. Medikamente kosten Wucherpreise. Letztlich haben nur Konzerne und Krankenhausbetreiber was von dem System, für das wir alle bezahlen.

Du hast aber auch unrecht, jeder der nicht Arbeitet macht allen einen gefallen, wenn er es aus dem Grund macht, weil er mit den Zuständen in Unternehmen, Arbeitsschutz und Behandlung der Arbeitnehmer mäßig nicht zufrieden ist. Alle sollten endlich mal auf die Straße gehen, damit dieser Menschenunwürdige Apparat, aller "du hast zu machen wie ich es will, egal ob legal oder nicht". Gerade das Sozialsystem JobCenter macht das unmöglich, es ist zum verlängerten Arm von Sklaventreibern geworden, da du dein Recht dich gegen solche Jobs zu verwehren, durch dieses verloren hast.

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@PlueschTiger

Und was schlägst du jetzt vor?

Kapitalismus ist sozial ungerecht (was keiner bestreitet), Sozialismus ist gescheitert (hat die Geschichte gezeigt), von Kommunismus ganz zu schweigen (gab es wenn überhaupt nur in der Urgesellschaft) - Anarchie?

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@okieh56

Die Ironie ist, freier Kapitalismus, der nicht in Grenzen gehalten wird, führt zu Anarchie und wenn sie nur unter den Unternehmen ist, letztlich leiden aber alle darunter. Das ist das was die Wirtschaft, Unternehmen wie Bürger, vor allem aber Unternehmen nicht kapieren. Die Gesetze welche sie einschränken sind auch die Gesetze welche sie vor eben jener Anarchie schützen. Heute sind es Kartellämter, welche mitunter im letzten Moment eine Feindliche Übername durch einen Konkurrenten verhindern. Die Wirtschaft (Unternehmen) ist leider wie ein bockiger Teenager, alles sofort haben wollen aber nicht 1 Sekunde fragen woher es kommt und welchen langfristigen Preis es hat. Wenn es ärger gibt sind andere Schuld und sollen dafür haften.

Es ist Theoretisch egal was wir nehmen oder wählen, denn keine der Formen wird bestand haben oder funktionieren wenn nicht alle sich an dessen Regeln halten. Hinzu kommt, je komplexer es ist, desto schwerer ist vorherzusehen wie sich Modifikationen in den verbundenen Systemen auf das ganze auswirken. Anarchie hatten wir sicher auch schon, wie wäre es mal mit was völlig neuen?

Kapitalismus mag zu einer gewissen Zeit sogar gut für die Welt gewesen sein, als Motor, doch wie der Nutzen des Geldes ist dessen Zenit lange vorbei und nunmehr seit langen mehr eine last, als nützlich.

Wenn es nach mir ginge würde es eine Form sein wo Geld zwar eine Rolle spielt aber eher untergeordnet. Es ist schwer sich was zu überlegen da immer die Welt da noch mitspielen muss und das macht vieles so extrem schwer in Veränderungen. Letztlich muss man bevor man was macht die Finanzwirtschaft an die Ketten legen und das System der Finanzen so vereinfachen das es wenigstens ansatzweise vorhersehbar bleibt. Spiele mit Rohstoffe sollten dort landen wo sie hingehören ins Casino, mit entsprechenden Steuern.

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@PlueschTiger

Du hast nicht Unrecht. Wir müssen eben das Beste daraus machen.

Oder du wirst ein neues "Manifest" schreiben müssen. Mal sehen, ob es dann klappt :-)

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Leider gibt es verantwortungslose Menschen wie dich, die weder Steuern noch Beiträge zahlen wollen. Gerade deshalb ist es nötig, Gesetze zu schaffen, die alle Menschen in das System einbeziehen - auch diejenigen, die das nicht wollen. In einer Gesellschaft kann nicht jeder machen was er will und sich auf die Hilfe anderer verlassen, wenn es ihm mal gesundheitlich schlecht geht.

Ich will ja nicht klingen wie einer der auf Reiche zeigt, aber die Beiträge sind nach oben gedeckelt, das heißt, während jeder Normale Verdiener vollen Beitrag zahlt, wird der für jene welche über dem Deckel verdient, mit jedem Euro geringer, in Verhältnis zum Einkommen. Gerade ein Teil derer Hinterziehen dann mit dem Geld auch noch Steuern. Die Regel war das jeder nach seinen Möglichkeiten sich an dem Sozialstaat beteiligen muss oder soll, doch Gerichte haben das glaube wegen angeblicher Ungleichbehandlung gedeckelt.

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@PlueschTiger

Da gebe ich dir recht. Wenn es nach mir ginge, würde man die Beitragsbemessungsgrenzen sofort aufheben - wie es in anderen Ländern üblich ist. Dann könnte man die Beitragssätze insgesamt senken.

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Wenn du im Wald in deiner Hütte für immer lebst, dann häufen sich einfach deine Beitragsschulden und du bekommst nur die Notversorgung. Das reicht ja eventuell für dich. Die Schulden lösen sich nach deinem Tod in Luft auf, außer ein Nachkomme nimmt das Schuldenerbe an ^^

Und was ist wenn ich nach 20 Jahren doch eine Arbeit habe? Muss ich dann ALL die schulden abzahlen? Obwohl ich nur Notversorgung bekommen habe muss ich dann trozdem alles abzahlen als hätte ich die volle versorgung bekommen?

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@Jan133769

Ja, genau so läuft das. Selbst wenn du 20 Jahre keinerlei Ansprüche bei der KK gestellt hast, musst du trotzdem deine Beitragsschulden zurückzahlen.

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@Jan133769

Heißt: 45 000 Schulden in 20 Jahren, wenn man von 190 Euro monatlich ausgeht.

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