Pflegestelle für Hund werden?

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4 Antworten

also du darfst keinen aufnehmen, den müssten schon deine eltern aufnehmen. da die aber dagegen sind... haben sie dir gesagt warum sie dagegen sind? außerdem musst du dir soetwas auch richtig überlegen. ich meine du hast den hund eine zeit lang, erziehst ihn und und und .... dann kommt ein neues herrchen, nimmt den hund auf und du? du hast dich dann an den hund gewöhnt und würdest ihn wahrscheinlich nicht mehr abgeben wollen. ob du das wirklich verkraftest? ich würde einfach mal mit deinen eltern reden und sie fragen was sie dagegen haben und mit ihnen über pro und contra reden.

Lampoen 22.06.2011, 17:38

gegen den willen meiner eltern klappt das eh nicht, also keine sorge. ich weiß, dass sie den papierkram regeln müssen. ob der verein es okay findet, dass ich mich um den hund kümmere, das war eigentlich meine frage.

ich würde natürlich gere alle hund ohne zuhause aufnehmen, aber weiß, dass das nicht geht. das einzige was ich tun kann ist, ihnen eine bessere zukunft in einer hundefreundlichen familie zu ermöglichen - genau das will ich versuchen :)

wieso sie genau dagegen sind haben sie nicht gesagt, nur dass sie keinen 2. hund wollen. ich sags mal so: sie mögen hunde, aber sie lieben sie nicht. klar sind die deshalb auf hin und wieder genervt vom hund, aber generell haben sie ja gar kein problem mit hunden. vor allem nicht, wenn mich um sie kümmere.

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fevrier 22.06.2011, 21:05
@Lampoen

ich finde deine einstellung toll, dass du den hunden eine bessere zukunft ermöglichen willst ;) ich glaube dem verein wäre es egal ob du dich oder deine eltern sich um den hund kümmern. hauptsache es wird liebevoll mit dem hund umgegangen. wenn sie sehen dass du dich prima um deinen jetzigen hund kümmerst, dann wissen sie ja dass du dich auch um diesen hund super kümmern wirst. wenn sie kein "hundefan" sind, dann musst du das leider akzeptieren, dass du keinen pflegehund aufnehmen darfst. immerhin müsste deine mutter sich ja um den hund kümmern während du in der schule bist oder? vielleicht will sie dann nicht auf zwei hunde aufpassen. vielleicht würden sie ja darüber nachdenken wenn du dich mit ihnen hinsetzt und ruhig mit ihnen redest und ihnen erklärst, dass du den hunden gerne eine bessere wartezeit als im tierheim schenken möchtest.

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Lampoen 24.06.2011, 08:19
@fevrier

danke. muss dann halt weiter versuchen sie zu überreden. und sonst muss ich halt noch paar järchen warten, ausziehen, job finden und dann nehm ich nen pflegehunde auf, vielleicht auch mehr :)

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fevrier 24.06.2011, 20:35
@Lampoen

ja dann warte halt noch ein paar jährchen und dann kannst dir ja sogar ein hund aus dem tierheim kaufen, den du dann für immer hast. viel glück beim überreden ;)

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Wenn überhaupt,darfst du nur von Leuten die in Urlaub fahren oder ins Krankenhaus müssen einen Hund aufnehmen. Wenn du dafür Geld nehmen willst,mußt du ein Gewerbe anmelden (bzw deine Eltern) Machst du das aus Nächtenliebe,sei dir über die Verantwortung bewußt. Das Tier darf nicht von der Leine (sonst büxt er aus) Und Fressen und Pflege müssen gewährleistet sein.Du mußt auch sehen ob die Hunde miteinander klarkommen.

Lampoen 24.06.2011, 08:15

Es geht um etwas absolut anderes. Ich will nicht Hundesitter spielen und erst recht kein Geld verdienen. Eine Pflegestelle nimmt Hunde aus dem Tierschutz auf, damit sie das Leben in der Familie kennenlernen, stubenrein werden können, erzogen werden etc. Das sind meist Hunde aus dem Ausland, meistens Hunde kommen aus "städtischen Tierheimen" und Tötunsstationen. Wenn solche Hunde nicht innerhalb einer gewissen Frist vermittelt werden, werden sie getötet. Gibt es die Möglichkeit einen (oder mehr) Hund an eine Pflegestelle zu vermitteln, können Hunde gerettet werden. Die Pflegestelle muss sich dann auch um ein gutes neues Zuhause für den Hund kümmern. Der Verein kontrolliert das natürlich hin und wieder.

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Darüber solltest du dir wirklich viele Gedanken machen. Pflegestelle ist zwar alles schön und gut, aber es kann viel schiefgehen.

Eine Bekannte von mir hat das mal gemacht, selbst zwei eigene Hunde und immer mal wieder einen oder zwei zur Pflege. Naja, mittlerweile hat sie vier. Der eine war so verängstigt und abwehrend, dass er nicht vermittelt werden konnte, die andere kam schon schwer krank nach Deutschland.

Vorher hat alles wunderbar geklappt, die Hunde waren einige Wochen da und wurden dann vermittelt. Allerdings ist der Zeitaufwand wahnsinnig hoch, grade wenn du schon einen Hund hast. Du musst "den Neuen" kennen lernen und darfst deinen dabei nicht vernachlässigen. Wenn es ein scheuer Hund ist braucht er viel ruhe, wenn er etwas mutiger ist musst du ihm erstmal die Regeln beibringen.

Aber frag dich mal selbst, du beschäftigst dich Wochen/Monatelang mit dem Hund, bringst ihm viel bei, erziehst ihn und dann kommt jemand und nimmt ihn mit.

Nicht so klasse, das haben deine Eltern mit Sicherheit auch bedacht.

Du solltest immer bedenken, dass das nicht unbedingt die kleinen, süßen, verspielten Hunde sind, sondern manchmal echte Problemfälle. Sie können krank sein, oder sehr verstört, was bedeutet, dass du viel Zeit investieren musst und du weißt ja auch nicht, ob er alleine bleiben kann.

Dann gibt es noch die Möglichkeit, dass er sich mit deinem Hund gar nicht versteht, dann wirds richtig schwierig.

Zudem gehe ich mal davon aus, dass du deinen Hund auch ohne Leine laufen lässt, das wird mit dem Pflegehund über Wochen überhaupt nicht klappen.

Ich kann deine Eltern verstehen, dass sie das nicht wollen, es ist mit viel Arbeit und Zeit verbunden, zudem ist der Risikofaktor sehr groß. Außerdem, könntest du das wirklich ganz alleine schaffen? Du gehst doch bestimmt zur Schule, wer schaut also am Anfang nach dem Hund, wenn du nicht da bist? Wer bezahlt sein Futter und geht mit ihm zum Tierarzt?

Alleine kannst du das noch nicht schaffen, lass dir lieber noch ein paar Jahre Zeit, bis du das alleine entscheiden kannst.

Wieso gehst du denn nicht in ein Tierheim und hilfst dort aus? Die sind für jede Hilfe dankbar. Außerdem kannst du einiges dazulernen und hast es dann, wenn du wirklich einen Hund in Pflege nimmst, vielleicht leichter.

Aber klasse, dass du dir in deinem Alter darüber Gedanken machst! Find ich gut!

Herrje, ein Roman...

Cherole 22.06.2011, 15:11

Hier findest du einige Erfahrungsberichte und insgesamt Infos zum Thema Pflegestelle: http://tierhilfe-griechenland.de/html/t-berichte.html

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Lampoen 22.06.2011, 17:28
@Cherole

1- Darüber bin ich mir absolut im Klaren. Mein Hund war lange Zeit auch sehr ägstlich und schreckhaft. Vor Männern (schlechte Erfahrungen) hat er immernoch etwas Angst und vor dem Bus fahren (weil er es nicht gewohnt war), aber mittlerweile klappt es schon besser.

2- Ich weiß auch, dass ich nicht alle Hunde der Welt aufnehmen kann, auch wenn ich es noch so sehr möchte. Das Einzige was ich machen kann ist, den Hunden eine bessere Zukunft zu ermöglichen und das will ich versuchen :)

3- Anfangs kann ich mir ja immer noch einen weniger problematischen Hund aussuchen. Es sind nicht alle lieb und süß, aber auch nicht alle gestört.

4- Da Straßenhunde eigentlich immer gut sozialisiert sind, denke ich nicht, dass es da Rauferein geben wird. Außerdem wird das vorher ausgetestet.

5- Da wird mein Wuff wohl auch ein paar Wochen an der Leine bleiben müssen. Habe zu Hause 3 Schleppleinen (1 selbst gekauft und 2 geschenkt bekommen), ich denke mit denen lässt sich was anfangen.

6- Das Risiko ist natürlich immer da, aber ich denke, wenn man sich Mühe gibt mit der Hundeerziehung und der Besitzersuche, klappt das schon.

7- Sonst schaffe ich das mit meinem Hund auch alleine. Meine Mutter arbeitet nur halbtags, nie länger als max. 5 Stunden am Tag, deswegen wären sie nicht so lange alleine. Außerdem wären sie ja zu zweit. Ich würde den hund dann z.B. am Anfang der Ferien holen und notfalls würde meine Oma kommen und ein paar Wochen bei uns wohnen, bis der Hund das Alleine bleiben beherrscht.

8- Das Futter ist kein Problem. So viel Geld werden wir sicher noch haben. Tierarztkosten bezahlt, meines Wissens nach der Verein. Man muss es nur immer vorher mit ihm absprechen. Kann auch sein, dass die Futter und Ausrüstung zur Verfügung stellen.

9- Habe im Tierheim schon nachgefragt. Darf aber nicht vor dem 18. Lebensjahr. versicherung. (Stell dir vor ein tollwütiges Kaninchen stürzt sich auf mich - haha.)

10- Danke für die Antwort und den Link, werde mal weiter stöbern. :))))

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Cherole 28.06.2011, 14:51
@Lampoen

Meiner Meinung nach sind Kaninchen und Rehe das gefährlichste was bei uns so rumläuft! Also bitte niemals unterschätzen ;-)

Zu 3. möchte ich dir zustimmen, natürlich sind die nicht alle gestört!

Du hast dir ja schon viele Gedanken gemacht, super, dass du nicht so blauäugig an die Sache ran gehst.

Und genau die Liste, die du mir geschrieben hast, legst du jetzt mal deinen Eltern hin.

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Mit 15 darfst du natürlich nicht einen Pflegehund aufnehmen - vor allem nicht, wenn deine Eltern dagegen sind. Ein Verein übernimmt in der Regel alles Kosten, meistens das Futter ausgenommen, aber natürlich ist es immer besser, wenn man für den Pflegehund die Kosten selber übernehmen kann (ein Verein ist für sowas immer dankbar). Hundeerfahren nennen sich viele Leute, aber die Mehrheit geht einfach danach, was einem mal erzählt wurde, man sich aber nie selber richtig und intensiv in allen Punkten informiert hat (Ernährung, Medizin (bzw. Bio- und Physyologie), artgerechte Haltung und Erziehung, Psychologie etc.).
Der Hund ist dann nicht einfach mal da, man muss intensiv mit ihm arbeiten und ich denke deine Eltern wollen sich diese Arbeit nicht machen, sodass ihr als Pflegestelle nicht in Frage kommt.

Lampoen 22.06.2011, 17:33

hö mal, ich will den hund nicht einfach herschleppen. klar müssen meine eltern vorher damit einverstanden sein. erfahrung habe ich, klar bin ich kein profi, aber ich denke wenn ich meinen hund schon ordentlich groß bekommen hab (und der war problematisch, sehr ängstlich), dann wir das bei ähnlichen fällen genauso klappen. außerdem gibt es ja auch "normale" pflegehunde, die nicht gestört sind. ich würde mich um die hunde kümmern. das schaffe ich bei einem hund und werde es bei 2 hunden auch schaffen. sollen deiner meinung nach die hunde in den ganzen "städtischen tierheim" verrecken, weil es keine rundum perfekte pflegestelle für dich gibt? du kennst mich nicht. woher willst du wissen wie hundeerfahren ich wirklich bin?

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Mellylein 24.06.2011, 09:29
@Lampoen

Die Hunde in den städtischen Tierheimen, hier in DE, verrecken nicht - Einschläfern ist hier verboten, solang es gesundheitlich nicht notwendig ist. Klar, ich kenne dich nicht, aber mit 15 Jahren kann man noch nicht ALLES nötige wissen. Wenn du so eine perfekte Pflegestelle wärst, würden deine Eltern nicht solche Bedenken haben. Jeder Hund ist anders, wenn es bei deinem so gut geklappt hat, heißt es nicht, dass es beim Nächsten genauso gut klappt - darum ist allgemeine Erfahrung wichtig und nicht nur die, die man durch seinen eigenen Hund gemacht hat. Und du hälst dich also für diese "rundum perfekte Pflegestelle"? (was Ansichtssache ist) - Dann würdest du doch wohl auch alle anfallenden Kosten (TA, Spielzeug, Geschirr, Leine etc.) doch selber finanzieren um dem Tierschutz auch von dieser Seite aus zu helfen, oder? Glaub mir, ich finde es toll, dass du so ein Interesse daran zeigst, aber wie schon angesprochen - Hundeerfahren nennen sich viele Leute. Warte doch lieber, bis du einen eignen Haushalt führst, dein Wissen erweitert hast (durch Lehrbücher, Austausch mit anderen Hundehaltern, Tierschutzvereinen etc.) und für den Hund auch die Kosten übernehmen kannst. Der Hund und der Tierschutz werden es dir danken und für die Zukunft ist eine Pflegestelle "gesichert". Wenn du dennoch denkst, du seihst jetzt schon diese perfekte Pflegestelle, dann bewirb dich beim Tierschutz, dann wirst du die passende Antwort zu deiner Frage erhalten.

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