Pfleger und Pflegebedürftiger möchten in den Urlaub. Kann es Probleme mit der AOK geben?

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3 Antworten

Hallo Cubur,

Einige Kranken- und Pflegekassen finanzieren Angehörigen spezielle Kuraufenthalte, bei denen Pflegebedürftige mitreisen dürfen.

Oder Es gibt auch Extra Pflegehotels die Ersatz- oder Kurzeitpflege anbieten. So können Pflegepersonen beispielweise Freizeitaktivitäten oder ein Wellnesangebot genießen und gleichzeitig im Blick haben, wie es ihrem Angehörigen geht - auch können gemeinsame schöne Erlebnisse geteilt werden.

Einfach den Arzt oder Kranken- und Pflegekasse ansprechen. Wer nach einer solchen Unterstützung fragt, nimmt lediglich seine eigenen Bedürfnisse wahr.

Liebe Grüße

Ihr Veyo Pflege Team

Nicht die Bekannte ist empfänger des Pflegegeldes, sondern der Pflegebedürftige ist rechtlich der Empfänger. Wenn der Pflegebedürftige das Pflegegeld seiner Pflegeperson übergibt ist das OK.

Die beiden wollen privat für 2-3 Monate in ihrer Heimat Urlaub machen, so wird das Pflegegeld weiter bezahlt.

Eine extra Bezahlung oder Entlohnung gibt es für den privaten Urlaub  von der Pflegekasse nicht.

Ist eine Begleitperson erforderlich und es fährt  eine fremde Begleitperson mit, übernehmen manche Kassen auf Antrag die Kosten für die Begleitperson.

Bei einer Reha, bei der eine Begleitung erforderlich wäre, übernehmen einige Pflegekassen auf Antrag die Kosten dieser Begleitperson.

In dem Fall, wie gefragt, gibt es nichts extra von der Pflegekasse.

Also Mann und Frau wollen zusammen wegfahren - dann muß die pflegerische Arbeit doch nicht neu verteilt werden. Meine Eltern und ich fahren auch immer zusammen in den Urlaub, können uns nur keine 2-3 Monate leisten.

Falls aber nun doch fremde Hilfe benötigt, weil mit "Auszeit" Urlaub von der Pflege gemeint ist muß Kurzzeitpflege beantragt werden und das geht neiner Meinung nach nur 6 Wochen.

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