Pflegekind Fragebogen?

2 Antworten

Und was genau ist jetzt deine Frage???!!!

Ja, wollt grad auch fragen was da jetzt die Frage ist?

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Lieber Carsten38, wenn du selbst ein Pflegekind aufnehmen möchtest, musst du dir schon selbst Gedanken zu den Fragen im Fragebogen machen. Der Pflegekinderdienst möchte DIR damit auf den Zahn fühlen und DICH kennenlernen, nicht uns!!!!

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Sorry,

ich wollte nur um Eure Hilfe bitten.  wie man darauf Antworten könnte.  

Schreibe einfach das, was du dir dazu denkst. Bei Frage 10 könntest du dich vielleicht ängstigen, wenn das Kind aggressiv auf "Nein" reagiert. Und mit Fäusten auf dich losgeht. Und sich scheinbar nicht erziehen lässt. Oder was dein Möbiliar zerschlägt. Oder tagelang nicht spricht und auf nichts reagiert. Oder auch, dass du dir ein geistig oder körperlich behindertes Kind nicht vorstellen kannst. Oder auch eines, dass aus Protest die Kinderzimmerwände mit Kot beschmiert. Das kann ICH ja nicht wissen.Gibts alles!

Zu Frage 12 und 13 könntest du z.B. der Meinung sein, dass die Herkunftsfamilie dich und das Pflegekind einmal wöchentlich bei dir zu Hause besucht. Oder aber, die möchte ich lieber nicht in meine Wohnung lassen, ein Treffen an einem neutralen Ort (z.B. Spielplatz) wäre mir lieber. Oder auch, ich bin bereit das Pflegekind alle 14 Tage übers Wochenende zu seinen Eltern zu fahren. Und gerne auch schreiben, warum oder warum nicht. Wie du dich dabei fühlen würdest usw.

Durch diesen Fragebogen bist du ja gezwungen, dir Gedanken darüber zu machen, was da evtl. alles auf dich zukommen könnte. Woran du vielleicht noch gar nicht gedacht hast. Aufgrund dieses Fragebogens bin ICH überhaupt erst mal losgezogen, um zu erkunden, welche Möglichkeiten mein potentieller jugendlicher Pflegesohn in meiner Stadt überhaupt hat, sich mit Freunden zu treffen oder sich überhaupt zu beschäftigen... Daran hatte ICH z.B. gar nicht gedacht...

Es ist auch eine gute Möglichkeit für dich, im stillen Kämmerlein zu beschließen: Ach nein, so habe ich mir das alles nicht vorgestellt, das will ich alles gar nicht.

Besonders wichtig finde ich die Frage, ob du innerlich eigentlich davon ausgehst, dass du dieses Kind später adoptieren wirst. Und ob es dir das Herz zerreißen würde, wenn es wieder zurückgeht!

Nimm dir ruhig Zeit . Ich glaube, an meinem Fragebogen habe ich damals ca. 4 Stunden gesessen...

LG!

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@Hopsfrosch

Ach so: Es ist auch völlig in Ordnung, wenn du schreibst: diese Frage verstehe ich nicht. Oder: Dazu fällt mir jetzt gar nichts ein. Denn du wirst ja anschließend zu einem Gespräch eingeladen, wo im Grunde nochmal der ganze Fragebogen mit dem Sachbearbeiter durchgekaut wird! Wo er dich fragt: Und wie meinen sie jetzt das genau? Du hast jetzt eben vorher schon die Chance, dir zu so einigem Gedanken machen zu können.

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