Pflegegrad 2, was gehört zu den Aufgaben des Pflegepersonals im Heim?

4 Antworten

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Ich habe zwar PG5 aber meiner Meinung ist das klar zu wenig was A an Leistungen bekommt. A müsste mit PG2 bei eingeschränkter Alltagskompetenz Hilfen bei den Alltagsverrichtungen und psychosoziale Unterstützung bekommen. Nachzulesen ist das z.B. unter: https://www.pflege-grad.org/pflegegrad-2.html

Wie andere aber schon geschrieben haben, zunächst den Heimvertrag durchlesen, dann die Probleme mit der PDL durchsprechen.

Liebe Grüße und viel Erfolg

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Danke für die Antwort. Ich habe den Vertrag jetzt auszugsweise hier noch angefügt, der macht mich leider nicht viel schlauer...

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@Corinna2015

bedeutet das, es hat geholfen, Erfolg gebracht? Dann umso besser, frohes Neues Jahr 2020!

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@Leon677

Danke, dir auch ein frohes neues Jahr. Nein, Erfolg im Sinne von besserer Pflege für den Angehörigen hatten wir leider noch nicht, sind aber einen Schritt weiter...

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Ich arbeite in dem Bereich. Tatsächlich ist das Heim für die von Dir beschriebenen Dinge verantwortlich. Ich kann die Situation von außen schlecht beurteilen. Vielleicht gibt es Gründe für die Situation. Es ist aber sicher gerechtfertigt auf die PDL zuzugehen und Abhilfe zu verlangen.

Ich denke das sollten Sie im Gespräch mit der Heimleitung und der Pflegedienstleitung klären.

Wenn der Angehörige versch. Alltages.-Arbeiten nicht mehr bewältigt, bewältigen kann, sollte vielleicht in Erwägung gezogen werden, die Pflegestufe zu erhöhen.

Allerdings können Sie auch nicht erwarten, dass eine Pflegekraft ständig nach ihrem Angehörigen schaut.

Es gibt noch mehr Patienten im Heim und es gibt viel zu wenig Pflegekräfte.

Des weiteren haben sie doch sicherlich einen Heimvertrag von ihrem Angehörigen gesehen oder bekommen.

Da stehen die Leitungen drin, dass das Heim erbringt.

Nachtrag: Jedenfalls stand das im Heimvertrag meiner Angehörigen drin, als sie damals in Heim kamen.

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Körperpflege gehört schon dazu und auch das Schauen, dass er genug trinkt. Bei den letztgenannten Sachen hängt es von Pflegevertrag ab. Es gibt die Möglichkeit, das auszuschließen oder es ist von Beginn an Sache der Angehörigen, das zu organisieren.

Sicher solltet ihr die Dinge ansprechen, allerdings ist Pflegegrad 2 nicht besonders hoch. Kann er das, was du angibst, alles nicht mehr, dann ist er zu gering eingestuft und es müsste eine Höherstufung beantragt werden. Dann bekäme das Heim auch mehr Geld und könnte ihm mehr Aufmerksamkeit widmen.

Allerdings kann damit auch der zu leistende Eigenanteil steigen.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Wie definiert man denn "er kann es nicht mehr"?
Körperlich kann er das alles. Wenn man danebensteht und ihn daran erinnert und darauf achtet dass er es nicht vergisst, dann kann er sich selbst waschen, umziehen, etwas trinken, das Gebiss einlegen usw.
Ganz allein tut er das alles aber nicht, beginnende Demenz.

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@Corinna2015

Sie können aber nicht verlangen bei Pflegegrad 2, das Pausenlos jemand neben ihrem Angehörigen steht und schaut, das er seine Aufgaben nicht vergisst. In Heimen gibt es oftmals Pflegeengpässe. Besprechen sie das doch bitte mit der Heimleitung und der Pflegedienstleitung des Heimes. Da sind sie an der richtigen Adresse.

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@Moonli1

Da kann ich nur zustimmen. Der Personalschlüssel in Heimen läßt es nicht zu. Wenn man eine solche Pflege erwartet, dann muss man sich ein "Luxusheim" aussuchen- zum entsprechenden Aufpreis. Oder besser die Person zu Hause betreuen, dann kann man selbst steuern, das alles korrekt abläuft und zur vollsten Zufriedenheit aller Beteiligten.

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@sassenach4u

Saubere Kleidung tragen und öfter als 1x pro Woche duschen/waschen ist meiner Meinung nach kein "Luxus", sondern eine Selbstverständlichkeit.
Derjenige ist etwas inkontinent, da kann man sich vorstellen, wie er nach einer Woche in derselben Unterhose dann riecht.

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