Pflegegeld und Betreuung und Entlastungsleistung?

1 Antwort

Da habt ihr etwas miss verstanden.

Es stehen Pflegebedürftigen, die in einen Pflegegrad eingestuft sind neben dem Pflegegled, bei ausschließlich privater Versorgung, auch Kombileistung, wenn privat und durch einen zugelassnen ambul Pflegedienst die Versorgung erfolgt, oder die Sachleistung bei vollstationärer Versorgung ( Pflegeheim ) bereit.

Es gibt immer nur eine Leistung

Zusätzlich hat er Anspruch auf Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege. Beide können miteinander kombiniert werden.

Weiterhin besteht Anspruch auf Tages oder Nachtpflege und es gibt Zuschüße bei Gründungen von Pflege WG's.

Weiterhin gibt es die sogenannten Entlastungsleistungen , n. § 45 b SGB XI. Dies ist jedoch eine Erstattungsleistung und das bereitstehende Geld wird von den Pflegekassen nur Rückerstattet, wenn diese Entlastungsleistungen ( Betreuung und Hauswirtschaft) von zugelassenen Pflegeeinrichtungen erbracht wurden. bar wird es nicht ausgezahlt.

Ich denke einmal ihr bezieht euch auf diese Zusaätzlichen Entlastungsleistungen.

Diese werden weder zu 40% noch zu 100% in bar ausgezahlt.

Diese können abgerufen werden, wenn eine zugelassene Pflegeeinrichtung die Betreuungsleistungen erbringt und ihr die Rechnung der Pflegeeinrichtung bezahlt habt. Diese bezahlte Rechnung wird bei der Pflegekasse zur Rückerstattung eingereicht und die Kasse erstattet den Rechnungsbetrag, bis zum mtl. höchst Betrag von 125€

Oder meint ihr die Kombileistung? Dort kann es unter umständen zu einer Restpflegegeldauszahlung kommen, wenn der Höchstbetrag der Kombileistung nicht ausgeschöpft wurde. Dann wird der Restbetrag prozentual auf das Pflegegeld umgerechnet und diesen prozentualen Restanteil bekommt ihr dann vom Pflgegeld ausbezahlt

Im übrigen hat jeder Pflegebedürftige mit Pflegegrad, den Pflegekassen den gesetzl. vorgeschriebenen  Pflegeberatungsbesuch nach § 37.3 SGB XI nach zu weisen.

Dies steht auch in dem Einstufungsbescheid den ihr von der Pflegekasse erhalten habt.

Diese Pflegeberatungsbesuche sind bei Pflegegrad 2 u. 3, einmal pro halbjahr und in Pflegegrad 4 u.5 einmal pro Quartal der Pflegekasse nachzuweisen.

Erfolgen diese Pflegeberatungsbesuche nicht, so kann die Pflegekasse das Pflegegeld kürzen oder die Zahlungen kompl. einstellen.

Ihr müsst euch für diesen Pflegeberatungsbesuch n. § 37.3 SGB XI, selbst einen örtl. ambul. Pflegedienst aussuchen und diesen mit dem Pflegeberatungsbesuch beauftragen.

Die Kosten dieses Besuches trägt die Pflegekasse.

Und bei diesem Pflegeberatungsbesuch kannst du genau diese Frage und noch mehr Fragen stellen und sie sollten dir vollumfänglich beantwortet werden.

Beratungen Rund um die Pflege und Pflegegrade bekommst du auch beim Pflegestützpunkt, jedem örtl. ambul. Pflegedienst, dem örtl. Seniorenbüro, oder über Pflegeberater nach § 7 b SGB XI - zu erfragen bei der Pflegekasse, oder jeder sozialer Beratungsstelle.

Unterhaltsvorschuss bei erweitertem Umgang?

Hallo zusammen ich habe folgendes Angliegen. Mein 4 jähriger Sohn lebt bei mir. Bei einer Familienberatung die uns vom Familiengericht nahegelegt wurde, kamen wir zu der Vereinbarung, dass mein Sohn 4 Tage in der Woche bei seinem Vater ist (wobei 2 Tage davon nur je 3 Std. sind). Zusätzlich ist er auch am Freitag und Samstag bei ihm. Ich war mit der Vereinbarung alles andere als einverstanden, um den Frieden Willen habe ich jedoch zugestimmt, damit endlich Ruhe einkehrt. Betrachtet man jedoch die monatliche Betreuung insgesamt so kommt der Kindesvater auf nur rund 30-35% und ich auf knappe 70%, da wir die Vereinbarung mittlerweile recht flexibel gestalten und auch gegenseitig einspringen, wenn der andere keine Zeit hat. Nun habe ich im August 2015 Unterhaltsvorschuss beantragt weil der Kindesvater nicht bereit ist Unterhalt zu zahlen. Jegliche Kosten der Kinderbetreuung entfallen somit auf mich. Nun hat er sich mit dem Jugendamt in Verbindung gesetzt und beruft sich auf die Vereinbarung, die seiner Meinung nach beweist, dass er meinen Sohn laut seinen Aussagen mehr betreut als ich. Das Jugendamt hat nun die Zahlungen eingestellt. Leider kann ich das gar nicht nachvollziehen, da die Hauptbetreuung bei mir liegt. Desweiteren verlangt das Jugendamt auch noch die Rückzahlung des Unterhaltsvorschusses von mir. Ist das denn alle richtig so? Ich bin am verzweifeln :(

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mein volljähriger sohn hat eine seelische erkrankung und kann nicht arbeiten?

mein volljähriger sohn lebt bei mir und hat eine abgeschlossene berufsausbildung die allerdings von uns eltern finanziert wurde ( private schule) ...er hat also noch nie etwas verdient...jetzt ist er psychisch nicht in der lage( ärztliches gutachten) zu arbeiten und lebt bei mir. wir bekommen zwar kindergeld aber mehr nicht. ich bin vollzeit berufstätig und trotzdem reicht das geld gerade so. weiß jemand ob der vater des kindes noch was zahlen muss ? unser sohn ist 20 jahre und wie gesagt krank ...ich habe zwar schon eine betreuerin für ihn aber die aussagen sind immer sehr schwammig ob der vater was zahlen muss oder ob er es freiwillig geben kann ...ich finde immer nur artikel im netz wo es um kinder geht die noch keine ausbildung haben ...danke

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Kann mich das Arbeitsamt zur einer bestimmten Umschulung zwingen?

Hallo Zusammen, Ich (36), alleinerziehend, mein Sohn ist 7Jahre bin seit einem halben Jahr arbeitslos. Zuvor habe ich, fast 3 Jahre, Vollzeit als Bürohilfe am Empfang gearbeitet. Ich habe mich auch bei der "Agentur für Arbeit" als Vollzeitarbeitsuchend gemeldet. Weil es mir ja möglich ist Vollzeit zu arbeiten. Allerdings nur in der Zeit von 8.00 - 16:30 Uhr! Mein Sohn ist in der 2. Klasse und wird nach der Schule im "offenen Ganztag", bis 16:30 Uhr betreut. Dies muss ich zusätzlich mit 85,00€, monatlich bezahlen. Das mache ich, damit ich, bei einer Vollzeitstelle sofort die Betreuung meines Sohnes gewährleistet habe. Da ich aber bisher noch keine Neue Stelle gefunden habe, ist mein Sachbearbeiter vom Arbeitsamt der Meinung, ich müsste "flexibler" sein....und hat beschlossen, dass der Beruf der Hotelfachfrau das Richtige für mich ist. Was mich sehr verwundert, da er ja informiert ist, dass ich ein Schulpflichtiges Kind habe, alleinerziehend bin und NICHT im Schichtdienst arbeiten kann, welches aber der Beruf der Hotelfachfrau voraussetzt. Ich soll mich nun umgehend um einen Praktikumsplatz bemühen. Unter Androhung von Leistungssperre/Kürzung hat er mir eine Umschulung zur Hotelfachfrau auferlegt. Ich hatte ihm Eingangs schon erläutert, dass es mir zeitlich gar nicht möglich ist und gefragt, ob ich nicht eine Umschulung im Kaufm. Bereich oder als Erzieherin gefördert bekommen könnte, da ich für diese Berufe eher geeignet wäre und die Arbeitszeiten sich realistischer vereinbaren ließe. Daraufhin meinte er, dass er das nicht bewilligen könne, da ich in diesen Berufen "seiner Meinung nach" keine Perspektive hätte.

Bin ich nun dazu verpflichtet, eine Umschulung zu ergreifen, obwohl mich mit dem Beruf nichts verbindet und ich massive Probleme hätte, die Betreuung meines Sohnes zu gewährleisten?

Viele Grüße :-)

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