Meine Pflegebeteiligung hatte einen schlimmen Unfall. Jetzt mache ich mir Sorgen. Was soll ich nur tun?

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6 Antworten

Hi KuhPferdeFreak,

Wie lange ist denn der Unfall her?

Lg kruemel;-)

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KuhPferdeFreak 23.12.2015, 13:38

Er ist heute vor einer Woche passiert

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sukueh 23.12.2015, 13:40
@KuhPferdeFreak

Heute vor einer Woche ? Und der "Pferdeflüsterer" hat bereits aufgegeben und der Genickschaden ist auch schon wieder verheilt ?????

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kruemel84 23.12.2015, 13:54
@sukueh

Welche Verletzung hat das Pferd denn genau davongetragen?

Ich glaube nämlich kaum,dass ein Genickschaden binnen 7 Tagen ausgeheilt ist,den TA möchte ich sonst auch mal zu mir bestellen....

Und was für ein "Pferdeflüsterer" soll das bitteschön gewesen sein? Der hat dann jawohl noch weniger Ahnung als ich....

Das Pferdchen brauch genauso wie wir Menschen Zeit,um solche Vorfälle zu verarbeiten,dass geht nicht in ein paar Tagen vorbei....

Bezüglich der Angst vor dem Halfter,er hat mit Sicherheit noch Prellungen o.ä. am Kopf durch das Herunterreissen der Trense....

@sukueh: Das Gleiche wollte ich auch grad schreiben;-)

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KuhPferdeFreak 23.12.2015, 14:19
@sukueh

Das hat mir der Besitzer gesagt dass der Genickschaden wider heil sein soll. Aber so richtig glauben tue ich es auch nicht :/

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kruemel84 23.12.2015, 15:14
@KuhPferdeFreak

So schlimm,wie es jetzt klingen mag,aber du wirst hier nicht viel machen können,es ist schließlich nicht dein Pferd!

Das Einzigste was ich dir aus eigener Erfahrung sagen kann ist,hab Geduld und überstürze nichts,der Rest kommt ganz von allein!

Du könntest höchstens noch versuchen,die Besitzer davon zu überzeugen,dass sowas nicht von heut auf morgen wieder heil ist.

Lg kruemel;-)

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KuhPferdeFreak 23.12.2015, 17:19
@kruemel84

@kruemel84: Ich habe ihm auch gesagt dass es nicht von heute auf morgen geheilt sein kann. Aber wenn ich ehrlich bin finde ich dass was Arthur gemacht hat auch richtig ist. Die Ausbilderin ist zwar eine nette Person aber dass wahr jetzt zu übertrieben finde ich. 

LG KuhPferdeFreak

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kruemel84 23.12.2015, 17:34
@KuhPferdeFreak

Ja,ein Pferd wehrt sich,nur viele tun das als nervös,bockig oder zickig ab,aber anstatt erstmal die Fehler bei sich zu suchen ist immer das Pferd dran Schuld.

Eine nette Person mag sie ja sein,aber die Quittung hat sie definitiv bekommen. Nur wird jetzt Arthur dafür verantwortlich gemacht und er kann sich nicht wehren....

Darfst du ihn denn derzeit bewegen oder andere Sachen mit machen?

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KuhPferdeFreak 23.12.2015, 17:38
@kruemel84

Die Schuld bekommt er nicht vom Besitzer, aber die Ausbilderin gibt Arthur die Schuld. Der Besitzer ist auf Arthurs Seite genau wie ich. Und meine Freundin die sich um das Shetty kümmert was da steht ist auch auf Arthurs Seite.

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kruemel84 23.12.2015, 18:06
@KuhPferdeFreak

Das ist doch gut!

Dann setzt euch doch alle zusammen und schmiedet einen Wiederaufbauplan für Arthur,er brauch wieder Vertrauen,aber das dauert seine Zeit.

Mit dem Halfter ist es eine verzwickte Sache,hat er Schmerzen oder nicht?

Wenn ja,dann würde ich es erstmal weglassen und ihn einfach einen Halsring oder Strick zum Führen um den Hals legen.

Geh mit ihm spazieren,vielleicht ein bissl Bodenarbeit,aber das kann man auch gut im Gelände mit einbauen. Er muss erstmal im Kopf wieder frei werden,um neue Dinge zu verarbeiten. Man stellt nicht für umsonst frisch eingerittene Pferd erstmal wieder für ein halbes Jahr auf die Koppel.

Ansonsten wenn er wirklich keine Schmerzsymptome zeigt,kauft doch für sein Halfter Lammfellunterlagen,dass trägt sich dann auch angenehmer und ihr könnt es ihm durch veränderte Optik vielleicht leichter anlegen;-)

Kannst mich ja mal auf dem Laufenden halten;-)

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So kann man Pferde abschrecken und manche bleiben es für immer und ewig, anderen macht das ganz nix aus. Natürlich sollte man nur das reiten was das Pferd auch an Können hergibt und der, der da oben drauf sitzt, muss die richtige Sicherheit vermitteln.

Wozu ein Pferdeflüsterer dient, weiß ich eh nicht, auch nicht woran man bei so etwas erkennen soll, ob ein Pferd dadurch jetzt psychisch gestört sein soll, das ist wohl mächtig übertrieben. Vertrauen kommt mit der regelmäßigen Arbeit wieder zurück, was u.a. auch bedeutet, dass in einem Springparcour geritten wird ohne zu springen, die Anwesenheit der Hindernisse genügt schon. irgendwann fängt man wieder klein an, wobei nicht die Höhe zählt, sondern die Technik.

Aus allem einen riesen Wirbel zu machen ist nicht gut. Ein Halfter ist was Harmloses, genauso gleichgültig geht man damit um, das Pferd merkt das und erkennt dann auch keine Gefahren.

Ein Pferd wird auch niemals den Besitzer unter den Anwesenden herausfinden, sondern nur den, der sich mit ihm beschäftigt und am liebsten den, der mit ihm arbeitet, jener ist der "Vertrauensbesitzer". Die Grundeinstellung „Das Pferd taugt nichts“ ist dabei schon mal ein ganz schlechtes Fundament.

Mit etwas Geduld und positives Denken wird schon wieder. Einfach dranbleiben!

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Eine Woche ? Da verheilt nichts . Ich hatte einen Autounfall und vergesse es bis heute nicht , so auch bei Arthur . Er wird wahrscheinlich sein ganzes Leben lang Angst vor Stangen , Springern und sonst noch was haben . Wie wär es , wenn ihr den Hafi erst mal in einen großen Offenstall unterstellt , so dass er nicht mehr rein und raus geholt werden muss ? Du kannst ihn (nur im Notfall) mit Strick/Halsring oder sonst was führen . Pferdeflüsterer? Ne wir sind hier nicht bei Ostwind . Zum einen kennt das Pferd diesen "flüsterer"doch gar nicht , ein schock genug um zu versuchen diese Person zu gefährden . Seine Besitzerin soll anfangen , einzusehen das ihr Arthur kein Springpferd ist ! Und soll ihre Einstellung ändern ! Dein Pflegepferd braucht eine Person die Geduld, liebe und Konsequent sein mitbringt . Selbstverständlich sollte sie das Pferd verstehen und mit ihm fühlen . Ansonsten fällt mir nichts ein :/
Lg

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Viel tun kannst du vermutlich wirklich nicht. Deine Beschreibung von den Aussagen des Besitzers klingt jetzt nicht besonders nach jemanden, der dem armen Pferd die Zeit geben möchte, diesen Unfall zu verarbeiten. 

Allein schon die Vorgeschichte, dass der Ausbilder beim Verweigern des Pferdes vor dem Sprung über den Lenker geht und sich an der Trense festhält. Macht man das so ? Sollte in der Ausbildung nicht erst an kleineren Sprüngen trainiert werden ? Ich würde jedenfalls mehr Sattelfestigkeit von einem Ausbilder erwarten. Gut, ich muss zugeben, dass ich vom Springen keine Ahnung hab und mir das halt ein bißchen "viel gewollt" vom Besitzer vorkommt und zu deinen Aussagen vom Besitzer "Pferd ist psychisch gestört" und nach einer Woche ist die Genickverletzung bereits verheilt, Pferdeflüsterer gibt auf etc. passt. Klingt für mich wirklich nach Pferd hat keinen Nutzen mehr für den Besitzer. 

So ein Unfall erfordert lange Zeit, bis das Pferd dem Menschen wieder vertraut. Mit einer Woche ist es da nicht getan. 

Ich finde den Vorschlag von Michel2015 sehr vernünftig, mit dem Halfter normal umzugehen. Beruhigendes auf das Pferd einreden, wenn es das Halfter sieht, zeigt dem Pferd ja eigentlich nur, das mit dem Halfter in der Tat was nicht ganz koscher ist, weil sonst würde der Mensch ja jetzt nicht so ein Trara machen. 

Du kannst leider nur versuchen, den Besitzer zu überzeugen, dass solche Unfälle sich nicht innerhalb einer Woche wieder gut reden lassen und das Pferd gleich abgeschrieben werden muss. 

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Hallo KuhPferdeFreak,

die Besitzerin von Arthur sollte jetzt erstmal Arthur nicht zwingen zu springen! Manche Pferdeflüster sind empfehlenswert, die anderen rauben einem das Geld aus der Tasche. Jetzt erstmal solltest du das Vertrauen aufbauen. Schenk im mehr Zuneigung, und lass ihm Zeit.

Mit der Zeit schreckt sich Arthur von der Sache ab. Meine Reitschülerin hatte mit meiner Hannoveraner Stute auch einen schlimmen Unfall, aber sie hatte einen Schutzengel. Es ist seit dem Unfall auch nicht lange her (ca.2 Monate). Seit dem Unfall war sie wirklich scheu, nicht mal aus dem Offenstall hat sie sich getraut. Jetzt habe ich vor ca. 3 Wochen ihren Offenstall mit ihrem Wallach vergrößert. Langsam erholt sie sich wieder, und traut sich aus dem Offenstall raus.

Was ich dir mitgeben kann, ist das du deinem Haflinger Zeit schenkst, damit sich der Gedanke an den schlimmen Unfall mildert, und dass er in einem Offenstall gehalten wird, damit er wieder pure Lebensfreude und Lust auf alles hat! Und dass natürlich mit einem Partner!

Viel Glück, und Frohe Weinachten!

LG

AnimalLoving



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In einer Woche ist nichts verheilt. Psychisch erst recht nicht!

Lass ihm erst mal noch viel Ruhe und statt des Halfters könntet ihr auch ganz schlicht locker einen Strick um den Hals legen, aber nicht ziehen, sondern wirklich führen!

Wenn Arthur ängstlich wird, dann auf ihn behutsam einreden, aber ihm unbedingt Freiraum lassen, immerhin hat er anscheinend ein kleines Trauma.

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