Pflege von Alpenveilchen

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2 Antworten

Standort im Sommer und Winter: Der Standort des Alpenveilchens kann im Sommer ein heller bis schattiger Platz sein ohne direkte Sonneneinstrahlung. Im Winter mag es einen hellen und kühleren Standort mit Temperaturen bis 18 Grad.

Substrat: Normale Blumen- und Pflanzenerde ist für das Alpenveilchen ausreichend.

Gießen: Die Erde darf während der Blütezeit (Herbst bis Winter) nie austrocknen. Um Knollenfäule zu vermeiden, empfielt sich das Gießen von unten. Im Sommer verliert das Alpenveilchen seine Blätter und sollte sehr sparsam gegossen werden. Die Knolle darf jedoch nicht schrumpfen. Normales Leitungswasser ist ausreichend.

Düngen: In der Blütezeit ist ein Düngen alle 2 Wochen möglich. Im Sommer werden die Düngergaben eingestellt.

Tipps zur Pflege: Gelbe Blätter und verwelkte Blüten sollten regelmäßig mit einem ruckartigem Herausziehen entfernt werden, um eine Fäule an der Knolle zu verhindern. Ein jährliches Umtopfen in neue Erde dankt das Alpenveilchen mit einer vollen Blüte. Die Knolle sollte immer ein kleines Stück aus der Erde herausschauen.

Schädlinge: Befall von Spinnmilben durch trockene und warme Raumluft: Die Schädlinge entsprechend bekämpfen und die Luftfeuchtigkeit im Raum durch Besprühen der Pflanze etwas erhöhen.

Krankheiten: Knollenfäule durch Gießen von oben oder durch nicht entferntes, verwelktes Laub: Bei einer Knollenfäule gibt es für die Pflanze keine Rettung. Vorbeugend ist das Gießen von unten und ein regelmäßiges Entfernen von welken Blättern und Blüten. Blattfall und -vergilben durch einen zu warmen Standort: Während der Blüte sollte die Raumtemperatur nicht mehr als 20 Grad betragen. Grauschimmel auf Blätter, Blüten und Erde durch zu feuchte und warme Raumluft: Die Luftfeuchtigkeit kann durch regelmäßiges Lüften verringert werden. Die Raumtemperatur sollte nicht höher als 20 Grad sein.

Vermehrung Alpenveilchen Alpenveilchen lassen sich leicht durch Samen vermehren. Sie benötigen eine Bodenwärme von 21 Grad und haben eine Keimdauer von circa 4 Wochen. Auch die Vermehrung durch Stecklinge oder Teilung mehrerer Pflanzen ist möglich.

Eyke59 28.10.2012, 16:28

Danke für Deine ausführliche Antwort

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http://www.blumen-garten-pflanzen.de/blumenzwiebeln/alpenveilchen-zimmer.htm

Von den nicht winterharten Alpenveilchen für Zimmer und Wintergarten gibt es mittlerweile viele großblütige (aber auch kleinblütige - siehe Bild recht) teils gefranste Sorten und es werden immer mehr. Als Blütenfarben sind vor allem rot, rosa, violett weiß erhältlich. Charakteristisch ist das marmorierte Laub, das die Pflanze auch attraktiv aussehen lässt wen sie nicht blüht. Bei richtigen Standort und Pflege eine sehr dankbare Wintergarten- und Zimmerpflanze.

Standort:

helle Räume oder Wintergarten mit 14 bis 16 Grad, frisches aber gut durchlässiges Pflanzsubstrat (normale Pflanzerde mit etwas Sand mischen), keine direkte Mittagssonne, warme Räume mit 20 Grad und mehr, sowie mit geringer Luftfeuchtigkeit (Wohnzimmer) sind absolut ungeeignet

Pflege/Tipps:

sehr flach pflanzen (Knolle noch sichtbar), regelmäßig aber vorsichtig gießen aber nicht von oben auf die Knolle, diese beginnt sonst zu faulen, am besten kalkfreies Wasser zum gießen verwenden, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen den Topf auf einen mit Kiesel und Wasser gefüllten Untersetzer stellen, von Ende September bis April wird regelmäßig gedüngt, nicht aber in der Ruhephase (Mai bis September), dann sollte auch nur mäßig gegossen werden, in dieser Zeit kann man das Alpenveilchen nach draußen in den Garten stellen, halbschattiger Standort am besten unter einen Baum oder Strauch, nach der Ruhephase (September) das Alpenveilchen umtopfen und wieder ins Haus holen

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