Pfifferlinge wie sehr radioaktiv belastet - heute noch?

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8 Antworten

Alle Pilze reichern von der Umwelt abgegebende radioaktiven Strahlung an. Je nach Wachstumsort kann die empfohlende Maximaldosis überschritten werden. Besonders Pilze aus Südost-Polen, Weißrussland, Ukraine haben eine immer noch zu hohe Belastung. 

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Von dieser Portion Pfifferlinge ist keine gesundheitlich gefährdende Strahlenbelastung zu erwarten.

Das wäre es nur wenn es sich um Wildpfifferlinge (unwahrscheinlich) aus stark belasteten Gebieten (Tschernobyl) handelt. Selbst dann wäre eine einzelne Portion von der statistischen Gefährdung her zu tolerieren.

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Kommentar von luj34
15.07.2017, 13:24

es müssen aber wildpfifferlinge gewesen sein, da man diese nicht züchten kann.

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Hallo,

Pfifferlinge kommen immer aus Wildsammlungen und stammen zu 90 % - 100 % aus Osteuropa. Die Gastronomie kauft sie über den Großhandel ein.

Es gibt Gegenden, die sind durch Tschernobyl unterschiedlich stark belastet worden und man kann leider nicht genau sagen bei einer Herkunftsangabe wie z.B. Serbien oder Weißrussland, wie stark eine einzelne Portion belastet ist, ohne diese vorher untersucht zu haben.

Auch bei uns in Deutschland sind der Süden stärker belastet, als die Mitte und der Norden. Problematisch kann es bei von Wild (z.B. Wildschwein) aus diesen Gegenden werden, da sich dann die Radioaktivität in dessen Fleisch anreichern kann.

Alles in Allem ist die Radioaktivität über die wenigen Portionen Pilze, die man aufnimmt, relativ gering und bei unregelmäßigem Verzehr unproblematisch. Wir haben vor Tschernobyl weitaus mehr aufgenommen, gerade in den 60er und 70er Jahren, als noch massenweise Atomtests durchgeführt wurden und kleinere Atomunfälle vertuscht wurden.

Du kannst aber einen Selbsttest machen:  wenn Du in der Nacht bei Dunkelheit (Licht ausmachen ..) strahlst, dann waren die Pilze wohl sehr belastet :-)

LG Jürgen

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ich habe gelesen, dass eine portion 200g dieselbe belastung hat wie ein flug von frankfurt nach grand canaria aber wie genau ist das zu verstehen? es muss doch ein unterschied ergeben, ob man es über nahrung oder kosmische strahlung aufgenommen hat, oder?

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Kommentar von rumar
15.07.2017, 14:08

Naja, so direkt vergleichen kann man das wohl schon nicht. Vermutlich ist man aber immer noch auf der sicheren Seite, wenn man auf dem Kanarien-Flug nicht auch noch ein Pilzgericht bestellt !

Aber das haben die bei easy jet wohl eh nicht !

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Ich staune ja nur über die (angebliche) Größe der Portion. Das gäbe, falls es wirklich 250g Pilze gewesen wären, einen hoch gehäuften Teller voll ...

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Kommentar von luj34
15.07.2017, 13:47

dann waren es deutlich weniger. es waren ganze pfifferlinge aber sehr klein ca. 1,5 cm - würde ich schätzen

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In der Zwischenzeit, also von dem damaligen Ereignis, bis heute sind viele Portionen Pfifferlinge (und nicht nur diese) in den Handel gebracht und verzehrt worden. Von den Betroffenen ist bisher keiner an der Strahlenkrankheit gestorben.

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Achtung - Warnung an alle Restaurants:

Hypochonder-Warnstufe 1!

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Mach dir mal keine Sorgen. Von den Menschen, die Jahrzehnte nach Tschernobyl Pilze gesammelt haben, leben auch noch einige.

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