Pferd&Weltreise kombinieren?

5 Antworten

Ist sicherlich eine Typ- und auch Trainingsfrage bei den Pferden. Wanderreiten erfordert genau so intensives Training im Vorfeld wie die Teilnahme an Turnieren!

Und es müssten eben Pferde sein, die auch längere Transporte nicht schlimm finden. Also ziemliche "Gemütstiere", die Veränderungen, Lärm, Schaukeln und Co. easy wegstecken und sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen lassen.

Wichtig würde ich finden, dass man sowas nicht mit nur einem Pferd macht, sondern eher mit mindestens drei Pferden. Sind schließlich Herdentiere...

Und dann erfordert sowas definitiv eine gute, sehr durchdachte Planung. Mit Pferden "im Gepäck" kann man schließlich nicht einfach so auf irgendeinen Zeltplatz fahren. Da braucht man Orte, wo die Tiere ordentlich versorgt und untergebracht werden können - auch und gerade für mehrtägige Pausen zum Ausruhen!

Quatsch, keine Ahnung wieso das jeder sagt. Man kann die Reise so anpassen bzw. muss, dass sie bewältigbar ist. Man sollte nie an seine Grenzen, vor allem nicht zu beginn.

Das einzige was trainiert werden sollte ist, ob das Pferd nervlich taugt, verschiedenes Futter und Ställe verträgt, schreckliche Dinge aushält. Und der Reiter muss erfahrung haben oder sollte. Einer sollte, Pferd oder eiter.

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Per se spricht nichts gegen eine längere Reise mit Pferd. Ich hatte mal eine Dokumentation über ein Pärchen gesehen, das auf Pferden (+Packpferde) die Panamericana (fast) ganz abgeritten ist. Die Strecke ist enorm und die Reise hat knapp zwei Jahre gedauert.

Wenn dir das also wirklich wichtig ist, dein Pferd dafür fit genug ist und dir der Planungsaufwand nicht zu viel ist, ist das durchaus machbar.

Wenn du reich genug bist, und Pferde hast, die das vertragen, kannst du natürlich mit deinen Pferden in Urlaub fahren und dort Wanderritte unternehmen. Die Geschichte dagegen von, der, die „all ihr Hab und Gut verkaufte“, um davon mit ihren Pferden nach Portugal auszuwandern, halte ich für eine Halbwahrheit. Vielleicht war es eine Portugiesin, die dort noch ein Anwesen besitzt. Oder sie besaß hier mehrere Häuser, so dass sie nach dem Verkauf von ihrem Hab und Gut Millionärin war. Von was würde sie sonst leben? Und wo ihre Pferde hinstellen - sollten die etwa im Lastwagen „wohnen“, ohne Koppel, und der Mist am Campingplatz in den .Papierkorb geworfen werden? Die Geschichte klingt nach einer Halbwahrheit oder ist komplett gelogen.

Nö davon gibt es einige. Viele davon bei logriders zu finden. Und nein man braucht fast kein Geld.

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@Nazgul89

Ach so - Das Fahrzeug braucht weder Sprit noch Wartung, weder die Menschen noch die Pferde brauchen was in den Magen, einem Tier/-Arzt sowieso nie...ach, was soll ich da alles aufzählen.
Ohne Moos nix los. Alles andere ist unrealistisch.

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@Urlewas

Das mit dem Fahrzeug ist eh lächerlich.

Zum Rest ich kenne einige Leute, die das gemacht haben.

Gras gibts überall genauso wie ein Platz zum campen. Tierarzt in einigen Ländern eh nicht, da macht man das selber. Ist man unterwegs muss man eh notfallmässig Hufschmied und Tierarzt sein. Das wenige Geld für eigene Nahrung usw. hat man oder verdient es sich unterwegs. Ich will hier für niemand Werbung machen, aber einige tun das seit Jahrzehnten, nur mit Geld aus Vorträgen/Erspartem. Nicht nur Reiter.

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Wenn du ein Pferd gast was sowas gut wegstecken kann ist es erstmal kein Problem. Du musst nur dein Pferd impfen lassen und frühzeitig ein visum für das Pferd beantragen

Woher ich das weiß:Hobby – Ich reite seit meinem 6.Lebensjahr und habe zwei Pferde

Für mich Tierquälerei, umweltunsinn, Unsinn per se.

Pferde sind DAS Fortbewegungsmittel. Sobald du aufsteigst ist es ein Abenteuer, und da ist es egal wo du bist. Es gibt überall tolle Wege und Landschaften, das Problem ist bloss sie zu finden. Dabei hilft eine Karte. Und die Auskunft einheimischer.

Deshalb aufsteigen und los reiten.

Alles was ihr mitnehmen solltet ist etwas Erfahrung: Routen finden, draussen übernachten, andere Ställe ausprobieren, anderes fressen, Nerven, ganzer Tag draussen sein, wobei du nicht ständig reiten musst, sondern laufen, pickniken, ins Restaurant gehen kannst und sollst. Dabei wirst du Schwächen bei euch entdecken, die sich aber mit der Routine ausbügeln werden.

Du kannst aber auchdirekt starten und die Anforderungen langsam steigern an Stall, Futter, Unterkunft, Distanzen, Schwierigkeitsgraden. Ist aber nicht zu empfehlen, zu oft kommt es zu Überraschungen, die schnell grosse Herausforderungen an Euch stellen. Drum solltet ihr auf alle Ausweichvarianten trainiert sein.

Grösste Schwierigkeit könnten Grenzübertritte sein. Viele Ritte scheitern daran bzw. an den Nerven und Zeit dafür.

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