Pferdetausch betrug neuer Besitzer?

... komplette Frage anzeigen

1 Antwort

Der Vorbesitzer ist Eigentümer des Pferdes geblieben. Der Vorbesitzer kann also vom neuen Besitzer das Pferd heraus verlangen.

Grund: Im deutschen Recht gibt es keinen gutgläubigen Erwerb gestohlener Sachen, § 935 BGB. Wenn eine Sache oder ein Tier dem Eigentümer abhanden gekommen ist,  oder gestohlen wurde, darf er es von jedem neuen Besitzer zurück verlangen.

Der neue Besitzer hat also keine Chance. Er kann nur das Geld, das er für das Pferd bezahlt hat, vom Verkäufer zurück zu verlangen.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von giulia2009
10.08.2016, 21:50

Also Besitzer ist eigentlich der, der die Pässe etc hat,so kenn ich es.! Ich persönlich bin auch froh nicht in sowas verwickelt zu sein.;-) nur es kann ja nicht richtig sein Pferd wurde quasi getauscht gegen ein anderes, irgendwelche Mängel wären gewesen keine Ahnung das.ist der stand den ich weiß. Wenn dann aber der neue Besitzer das Pferd verkauft, wofür dieser eine Haftstrafe, Geldbuße etc bekommen hat,und aber der neue Besitzer quasi das Pferd hergeben soll.Das pferd sollte eingezogen werden,dieses könnte ja nicht vollzogen werden a weil neuer Besitzer b ist der Fall,fallen gelassen worden!  Die Frage ist nur sollte nun doch nochmal was von der Person kommen wo das Pferd seinen Ursprung hat, wie sieht es da rechtlich aus.Es sind mittlerweile soviele urteile gesprochen worden das in dem Fall die Leute zb das Tier nicht wiederbekommen haben,seien mit ungültigen Schutzvertrag etc.Im Endeffekt kann der neue Besitzer ja nichts dazu! Wäre ja nicht richtig!  Und die.jenigen wo pferde Tausch wie eine sammel Karte sind doch selbst schuld! 

1

Was möchtest Du wissen?