Pferdekauf Preisminderung Hornspalte?

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9 Antworten

Keine Ahnung, da ich das Pferd nicht kaufen würde. So ein Hornspalt KANN durch eine sehr gute Hufbearbeitung wieder weggehen. Aber das dürfte letztlich teurer sein, als die Preisminderung.

Ich würde es nicht machen.  Beim Pferdekauf würde ich immer auf die Hufe gucken und ein Pferd mit fragwürdigen Hufen stehen lassen.

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Kommentar von Baroque
19.10.2016, 14:41

Die Hufbearbeitung kostet normal immer pauschal ... also ist es keinen Cent teurer als wenn man ein anderes Pferd kauft.

Und Du wirst dann kein Pferd kaufen können, weil doch die wenigsten von Huforthopäden betreuten Pferde verkäuflich sind - und von anderen hab ich noch keinen Huf gesehen, der gut ist ;-)

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Macht doch erst mal ne Ankaufsuntersuchung. Und guckt vor allem, ob da noch ne Arthrose irgendwo versteckt ist. Erkunndigt Euch, warum das Pferd solche Hufe hat.

Dann habt Ihr auch Argumente zum Handeln.

Aber wie der Vorbesitzer schon gesagt hat: Es wird viel Geld und Geduld kosten, bis das Pferdchen wieder auf die Reihe kommt, also voll belastbar ist.

Tägliche Hufhygiene und entsprechender Stall sollten auch Voraussetzung sein um neben der regelmäßigen Konsultation eines Huforthopäden das Pferd wieder in Schuss zu kriegen.

Aber schau noch mal genau hin. Es gibt meistens einen Grund, warum die Hufe so vernachlässigt wurden. Vielleicht buckelt das Pferd beim Ausritt oder hat ein anderes Problem. Da traute man sich vielleicht nicht zu reiten und hat das Pferd vernachlässigt...

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Es steht und fällt alles mit der Einstellung des Verkäufers und mit der Heftigkeit Deines Wunsches, DIESES Pferd zu bekommen. Wenn Du dieses Pferd wirklich willst, mach Dir klar, dass einige Kosten für Schmied/Huforthopäde auf Dich zu kommen. Der kriegt das aber hin und irgendwann ist Ruh. Mit diesem Wissen solltest Du den Verkäufer konfrontieren, wenn er will, dass das Pferd in gute Hände kommt, wird er sich auf einen Nachlass einlassen. So etwas wäre für mich jedenfalls kein Grund, das Pferd nicht zu kaufen.

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Kommentar von Baroque
19.10.2016, 09:48

Der Huforthopäde kostet sein Geld so und so. Ob da nun die Trachten sich schon abspalten oder nicht. Das kostet keinen Cent mehr als wenn ich ein Pferd kaufe, das anders da steht.

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Ein Hornspalt ist schon eine starke Preissenkung, da es überregelmäßige vorstellung beim huforthopäden verlangt. bei einer nicht gerechten behandlung kann das mal ganz schnell ins auge gehen.

vorallem das das pferd in der ersten zeit nicht wirklich stark belastet werden, solange der hornspalt nicht zum größten teil rausgewachsen ist. die frage ist nur woher diese schlechten hufen kommen.

wenn sie lang und flach sind hört es sich meist nach einer nicht richtigen hufbehandlung des pferdes an, sodass sich der druck nicht richtig verteilen kann und er so entweichen muss. 

ich würde eher vor so einen kauf abraten.

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In solchen Fällen gilt halt Angebot und Nachfrage.

Du kannst den Preis solange drücken, wie der Verkäufer mitspielt.

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Ich persönlich finde den Umstand erstmal nicht allzu dramatisch - wir haben auch vor ein paar Monaten einen Quarter mit katastrophalen Hufen gekauft, das gute an den hufen ist:

Wenn du jemand vernünftigen zur Hufbearbeitung hast, dann wird das wieder. Es braucht seine Zeit (locker 1 Jahr), bis die Huf wieder richtig gut sind, aber es wächst ja nach, d.h. man hat auch die Chance es zu korrigieren.

Wie sehr das aber nun den Preis senken kann - puh, keine Ahnung. Hast du mal deinen Trainer gefragt?

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Gar nicht erst kaufen, da hat man monatelang Probleme...

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Kommentar von Baroque
19.10.2016, 09:22

Ach was ... sowas ist relativ schnell zu reparieren, wenn da mal ein sachkundiger Hufbearbeiter dran kommt.

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Selbst wenn der Preis gesenkt wird. Ein solches Pferd sollte man nicht kaufen. Denn du wirst hohe Tierarzt-/Hufschmiedkosten haben und die übersteigen sehr schnell einen Preisnachlass.

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Kommentar von Baroque
19.10.2016, 09:20

Schmarrn, da fängt der Huforthopäde am Anfang mit 14tägigem Rhythmus an (wo bei den Zwischenbearbeitungen nur Strahl säubern und nachraspeln ist und nicht so viel kostet wie die normale Bearbeitung) und nach dreimal ist das Pferd so weit, dass es voll belastbar ist und nur alle 4 Wochen gemacht werden muss, wenn es genug auf festem Boden lebt und nach einem halben Jahr sieht man's noch, denkt aber nimmer drüber nach. Nach 1 bis 2 Jahren wird man's nimmer sehen.

Da kenn ich echt schlimmeres. Nur wird sowas den Preis nicht unbedingt senken, es sei denn, es findet sich kein Käufer, der freiwillig voll zahlt. Denn dann würde nahezu jeder Schmiedhuf den Preis senken.

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Ich würde ein,, krankes,, Pferd erst gar nicht kaufen 

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Kommentar von Baroque
19.10.2016, 09:17

Naja, was heißt krank ... sowas produziert schließlich jeder zweite Schmied, wenn man sich so umschaut. Und der ist der Meinung, er macht seinen Job gut.

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