Pferde hat Hufrehe und Spat

5 Antworten

Also bewegung ist was ich halt weiss nicht schlecht für hufrehe und spat. Übertreiben sollte man sowiso nie, aber sprich genaueres mit dem tierarzt ab.

Dazu würde ich mit guter Huforthopädie auf Barhuf umstellen - denn diese Spezialbeschläge schaffen es nicht, das Problem langfristig zu verbessern, sondern machen schnell gefühllos - aber eben leider mit dem Nachteil langfristiger Verschlechterung der unglücklichen Lastsituation. Als Pferdebesitzer freut man sich noch, wenn das Pferd wieder läuft - aber wie lange hat die Freude währt ... Dein Pferd ist ja erst 12, es soll ja doch noch eine Zeit leben und ob da nicht vor dem Tod aus anderem Grund die Hufe endgültig die Segel streichen? Mir wär's zu spannend. Oft sind die Rehediagnosen vom Tierarzt auch nicht korrekt, da die diese aufgrund von Hufbeinabsenkungen aussprechen, die man im Röntgenbild sieht, die Ursache der Absenkung jedoch eigentlich nur Bearbeitunsfehler waren. Und Spat ist in 90% der Fälle unzureichender Hufbearbeitung geschuldet, leider :-( Man wüsste heute so viel über Hufe - und ich frage mich, wenn ich Pferde vorbei laufen sehe, warum dieses Wissen kaum ein Hufbearbeiter anwendet.

Daher würde ich mal die Röntgenbilder nehmen und einen Huforthopäden vom DIfHO oder der DHG damit um eine Befundung bitten (kostet nichts bis nicht viel) und daraufhin die Entscheidung treffen.

Das Training des Pferdes würde ich mit einem auf manuelle Therapien spezialisierten Tierarzt besprechen, denn die können sehr gut abschätzen, was dem Pferd die Befindlichkeiten verschlechtert und was denen hilft, langfristig besser mit ihren Erkrankungen zurecht zu kommen. Wenn man das beachtet, kann man den Pferden eben durch Training zu richtig viel Lebensqualität verhelfen.

Also den Beschlag brauch sie halt als Entlastung für die Sehne, und Barhuf will ich sie nicht laufen lassen weil sie dann nicht gut steht weil sie halt leider keine Guten Hufen hat. Also die Pferdeklinik die Geröngt hat und allem ist wirklich eine sehr sehr Gute Klinik, die auch an Internationalen Studien arbeiten.

Aber Trotzdem Danke :)

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@Flair199

Eieiei ... und wie alle Tierärzte haben auch diese keine Ahnung vom Huf, aber auch gar keine. Ein Beschlag, der eine Sehne unterstützen soll, ist sowas von irrsinnig, das wissen ja die guten Schmiede heute schon - obwohl die den Barhuf immer noch nicht gut hinbringen. Das Horn ist so schlecht, weil es durch Beschlag nicht gut produziert werden kann. Der Beschlag schwächt die Durchblutung und ein schlecht durchbluteter Huf kann nur Schrotthorn produzieren. Mir ist solcher Schmarrn so lange erzählt worden, bis ich wirklich vorm Einschläfern stand, ständig hatten wir gravierende Hufproblem inkl. Verband am Huf, weil kein Horn zum Beschlagen mher da war. Dann war das nachgewachsen, Beschlag kam wieder drauf und ein paar Wochen später war's wieder so weit.

Dann hab ich das Pferd einer Huforthopädin hingestellt und bereits nach zwei Wochen war das Horn so hart, dass es am Asphalt zu hören war beim gehen und seitdem läuft mein Pferd völlig problemlos. Dasselbe habe ich noch bei inzwischen über 100 weiteren Pferde beobachtet. Zufall? Nein, einfache Anwendung der Wissenschaft.

Was passiert, wenn ich einen Huf beispielsweise hinten mit einem Beschlag aufbocke, um eine Beugesehne zu entlasten? Er sieht keine Veranlassung, hinten mehr zu wachsen, denn er hat hinten mehr Druck und daher hinten mehr Abrieb am Eisen. Vorne passiert am Eisen eh kein Abrieb. Das heißt, der Huf entwickelt sich in die genau andere Richtung, als er sollte. Im ersten Jahr geht's so, im zweiten geht das Pferd oft wieder lahm, weil der Huf so viel nachgegeben hat, dass die Entlastung nicht mehr gegeben ist, es wird noch mehr aufgebockt ... und so schaukelt man sich hoch, bis man irgendwann das Pferd erlösen muss von seinem Leid.

Der Huforthopäde hingegen raspelt den Huf so, dass er sich hinten weniger abreibt als vorne und dadurch kommt er etwas steiler, wächst selber in die Richtung, wo er unterstützen kann. Da ist vielleicht das akute Problem erst in ein paar Wochen gelöst, aber dafür kann sich das Pferd langfristig von seinem Problem erholen und sein restliches Leben problemfrei laufen.

Dass solcher Unsinn heute noch gemacht wird mit diesen "Spezialbeschlägen" liegt einfach daran, dass man dem Pferdebesitzer alles erzählen kann, er hat ja eh keine Ahnung von Hufen (und der Tierarzt hatte bei wenigen Wochenstunden "Huf" jeden Huf, den es gibt, den von Pferden, von Eseln, von Kühen ..., der KANN kein Detailwissen und Bearbeitungskönnen haben wie ein Huforthopäde, der mehrere Jahre lernt) und es ist dran schuld, dass man Pferde mit 20 als "alt" bezeichnet und dran gewöhnt ist, dass die unglücklich durch die Landschaft humpeln. Ist es denn kein Alarmsignal, dass nahezu 90% der Pferde um 10 Jahre bereits Spat haben, was immer aus einer Fehlbelastung resultiert? Rüttelt das weiterhin niemanden wach? Ich würde Dir empfehlen, mal einen Blick in die Bücher "Der Weg zum gesunden Huf" und "Problemlos Eisenlos" zu werfen - am besten, bevor Du aufgrund eigenen Unwissens und Ausnutzung desselben durch Schmiede etc. Dein Pony gehen lassen musst.

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also mit Hufrehe kenne ich mich überhaupt nicht aus, ausser dass sie kein frisches bzw am besten garkein Gras mehr essen dürfen .. Sonst kenne ich Rehe-Pferde die Barhuf gehen und auch welche mit Eisen !

Zum Spat kann ich nur sagen, dass diese Pferde Bewegung sogar brauchen und nicht mehrere Tage stehen dürfen.. daher wüsste ich nicht was gegen Reiten oder sogar eine Turnierteilnahme sprechen sollte ! Allerdings solltest du dich auf Dressur beschränken.. Kein Pferd mit Hufrehe sollte noch derart hoch Springen wie es für ein Spring oder gar Vielseitigkeitsturnier üblich ist

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