Pferd wurde von anderem Pferd gebissen,getreten, wer haftet?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ach herrje .. erst mal gute Besserung! Das ist ja mal kein guter Start im neuen Stall.

Normalerweise zahlt immer der Verursacher - in diesem Fall aber ganz sicher nicht die Besi der Stute, denn kein vernünftiger Mensch würde zwei fremde Pferde zusammen lassen, vor allem eine rossige Stute ist kein guter Anfang.

Zahlen sollte der fahrlässige Stallbesitzer. Wenn dieser den Fehler nicht einsieht, würde ich mich nach einen anderen Stall umsehen und dem Stallbesi eine Frist (schriftlich) setzen. Informiere in Deinem Schreiben dann gleich noch, dass Du sonst gezwungen bist einen Anwalt einzuschalten

In der Zwischenzeit würde ich klären ob es möglich ist, den armen Patienten in eine ruhige Box zu stellen, eine Koppel für ihn alleine (zumindest stundenweise) zu organisieren, Bachblüten (Rescuetropfen) fände ich sinnvoll.

Danke für den Stern!

Hoffe dem Patienten geht es besser und der Stallbetreiber hat Einsicht und zahlt

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Der Stallbesitzer hat fahrlässig gehandelt und müsste eigentlich für die Kosten aufkommen. Schäden an einem Pensionstier gehen zu Lasten des Stallbesitzers, deshalb gibt es ja dafür spezielle Haftpflichtversicherungen.

http://www.pferde-rechtsanwalt.de/pensionsstall.html

Vielen Dank.

Könnt ihr mir vielleicht sagen, wie ich weiter vorgehen soll?

Der Stallbesitzer sieht seinen Fehler nicht ein, auf dem Pensionsvertrag (den habe ich noch nicht unterschrieben) steht er weise jegliche Haftung ab..

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@natisha92

solche Haftungsausschlüsse gelten aber nur für normale Unfälle

Handelt jmd grob Fahrlässig dann kann ers ich nicht vor der Verantwortung drücken.

Ohne Rechtsanwalt wirst du aber hier leider nicht weiter kommen.

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@natisha92

Das gilt aber nicht. Steht doch in dem verlinkten Artikel:

Wesentlicher Grundgedanke des entgeltlichen Verwahrvertrages sei gerade die Obhut über das Pferd, welche eine Hauptleistungspflicht darstelle. Aus diesem Grunde könne der Pensionsstallbetreiber seine Haftung für Schäden an dem Pferd in einem Formular-Pensionsvertrag nicht ausschließen oder begrenzen.

Das ist aus einem Gerichtsurteil. Und ich denke, auch wenn du den Vertrag noch nicht unterschrieben hast, besteht trotzdem ein Betreuungsvertrag. Er hat das Pferd ja zur Versorgung auf seinem Gelände stehen.

Geh zum Anwalt!

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@kuechentiger

Generelle Haftungsausschlüsse gibt es gar nicht, da sie den Einsteller unzumutbar benachteiligen. :))

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In diesem Fall haftet der Stallbesitzer in vollem Umfange, denn er hatte keine Erlaubnis von Dir und damit hat er vorsätzlich gehandelt, Dein Pferd willentlich einer Gefahr ausgesetzt, die nicht gegeben gewesen wäre, wenn er Deinen Anweisungen gefolgt wäre.

Allerdings möchte ich Dich darauf hinweisen, daß SB selten ordentlich versichert sind (für die Fehler ihrer Erfüllungsgehilfen, Haftpflicht) und gewöhnlich auch sehr geizig und uneinsichtig für Fehler, so daß Dir wohl kaum ein anderer Weg bleibt, als Deine Forderungen anwaltlich durchzusetzen. Und ganz klar, kannst Du Dich bald auf die Suche nach einer neuen Box/Stall machen, denn der wird Dich nicht behalten wollen, wenn Du Geld von ihm willst.

Mein Rat: Versuche erst einmal ein Gespräch mit ihm - er soll für die TA-Kosten aufkommen.

Lehnt er ab, so mußt Du zum Anwalt.

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