Pferd wird vom Besitzer im Stall zurück gelassen ohne es zu versorgen?

8 Antworten

In dem Fall braucht es eine offizielle Stelle, die sich da einsetzt. Wendet Euch an den zuständigen Amtsveterinär und schildert ihm/ ihr, was da gerade passiert. Der Amtsveterinär ist nämlich nicht nur zuständig für verwahrloste und misshandelte Tiere, sondern auch für Tiere, um die sich nicht gekümmert wird.

Im letzten Jahr hat sich in unserer Nachbarstadt ein Fall ereignet, da wurde  das Veterinäramt kontaktiert, weil es große Unstimmigkeien zwischen Stallbesitzer und einer Einstallerin gegeben hat und angeblich Stallmieten nicht gezahlt wurden und schlussendlich Pferd und Pferdebesitzerin auf die Straße gesetzt wurden - wortwörtlich. 

Die gerufene Polizei hat dann das Veterinäramt alarmiert und dann ist dieses Pferd tatsächlich vom Veterinäramt in Obhut genommen worden, weil die Frau eine ganz andere Geschichte erzählte, einen verwirrten Eindruck machte und die ganzen Umstände total abstrus waren. Ich weiß nicht, wer gelogen hat und wer nicht, aber ich weiß, dass das Veterinäramt sich um die Unterbringung des Pferdes gekümmert hat und darum, dass es versorgt wurde. Die Kosten dafür werden dem jeweiligen Pferdebesitzer angelastet, die Stadt tritt nur in Vorlage und klagt das dann zur Not wieder ein.

Lange Rede, kurzer Sinn: Das Pferd zu versorgen ist nicht Eure Aufgabe. Rechtlich dürft Ihr das gar nicht. Der Stallbesitzer ist verpflichtet seinen Verpflichtungen nachzukommen - auch wenn die Mieten ausstehen sollten. Aber schon bei den Kosten für Schmied und Tierarzt ist er raus. Deswegen MUSS das Veterinäramt kontaktiert werden. denn in dem Fall, in dem das Tier erkrankt, steht niemand zur Verfügung, der rechtlich befugt ist.

Kommt auf den ausgemachten Vertrag an.

Hat die Besitzerin einen Vollpflegevertrag, - muss sich gar nicht kommen, solange das Geld beim Stallvermieter landet.

Besteht eine Mithilfeverpflichtung, - sollte ein Anwalt eingeschaltet werden, denn der Unterstellvertrag wird von seiten des Einstallers nicht erfüllt.

Wie sieht es mit Hufpflege aus? Wenn das in regelmäßigen Abständen "gespendet" wird,  sollte dies auch über einen Anwalt geltend gemacht werden.

Veterinäramt braucht nicht tätig werden, - das Tier wird versorgt, leidet nicht an Not..... somit besteht keine Amtsnotwendigkeit.

Dies ist alleine eine reine privatrechtliche Angelegenheit.

Einerseits habt ihr das richtige getan, auf der anderen Seite habt ihr jedoch Hausfriedensbruch begangen nehme ich an. Ihr hättet einfach direkt bei der Polizei/ Väterinäramt anrufen müssen als es euch aufgefallen ist und nicht das einfach machen sollen.


Ich denke nicht das ihr unbedingt Geld zurückbekommt, jedoch evtl. das Pferd "adoptieren " könntet, wenn die besitzerin es nichtmehr möchte. 

Jedoch muss sie danach für den Unterhalt aufkommen ab dem Zeitpunkt ab dem ein offizieller Tierpfleger sich um das Pferd kümmert

Das Pferd steht bei uns im Privatstall außer uns ist niemand dort, Problem dabei ist das sie die zukünftige ex Frau  von einem Bekannten ist. 

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@Hotty1234

Dann sieht es schon anders aus, wäre halt besser gewesen ihr hättet sie mal darauf angesprochen oder ihr ein einschreiben geschickt sie solle sich doch um ihr pferd kümmern/ euch Geld für den Unterhalt geben sonst übergebt ihr es an das Veterinäramt

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