Pferd will einen auf der Weide immer umrennen und treten

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9 Antworten

Ich gebe MusikPolitiker und Plattschnacker uneingeschränkt recht. Das Pferd ist einfach ungehorsam und hat keinen Respekt vor euch. Ihr macht ihm dieses auch noch sehr leicht, indem ihr definitiv Angst zeigt. Damit erhaltet ihr dem Pferd gegenüber eine ziemlich niedrige Rangordnung. Ich würde die Kinder zunächst auch nicht alleine auf die Weide gehen lassen. Mit jedem Erfolg wird dieses Pferd dominanter. Am besten wäre es, wenn ihr eine darin erfahrere Person hinzuzieht, welche mit euch Doninanzübungen am Boden macht. Solange ihr selbst nicht frei von Angst seid, könnt ihr eurem Pferd auch nicht zeigen, das ihr die Leittiere seid und in der Rangordnung deutlich über diesem Tier steht. Auch Pferde unter sich jagen die schwächeren Tiere in die Ecke und die stärkeren tragen den Kampf um die Führungsrolle aus. Das geht auch nicht immer ganz sanft zu.

Ich würde das mit Bodenarbeit und einhergehendem Aufbau von Respekt probieren.

Das Pferd akzeptiert den Menschen nicht als Leittier, wenn es dieses Verhalten bei dem Leittier zeigen würde, hätte das für das Pferd wirkliche Konsequenzen...ein Leittier würde nicht lange fackeln, sondern das Pferd sofort zurechtweisen. Das solltet ihr auch probieren..

Also erstmal Bodenarbeit, ihr müsst ranghoch werden...

ich glaube, es müsste schon zufall sein, wenn du hier auf jemanden triffst, der dir da einen rat geben kann. vielleicht hat es eine vergangenheit, die nicht so doll war, vielleicht hat es sonst irgendwelche probleme? ich würde mal mit dem TA sprechen, ob er nicht eine Adresse oder Idee hat, wo Ihr Euch hinwenden könntet. Da müsste vielleicht jemand mit viel viel Erfahrung dran. Und nicht einfach so, sondern langsam. Wahrscheinlich muss sie erstmal richtig Vertrauen fassen und das geht nicht von heute auf morgen. Erkundigt Euch mal richtig oder google mal im Internet. Es gibt bestimmt auch Foren, z.B. hier http://www.pferdeforum.com/ wo Ihr mal nachfragen könnt. Viel Glück

westernriding 01.04.2012, 13:10

Hm, dann scheinen ja alle Antworten hier echt sinnlos zu sein. Das empfinde ich aber ganz gewiss nicht so.Hier waren schon viele gute Antworten, und ich denke diese helfen einem auch weiter, wenn man Hilfe annimmt. Plattschnacker mag ja manchmal etwas "rabiat " klingen, (grins) weiß aber hundertprozentig, wovon er spricht!!! Und ebenso einige andere hier.

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Ich reite auch seit längerem und habe etwas erfahrung bei ''nicht gehorchenden und agressiven'' pferden. Der schlüssel heißt: Geduld. Geh immer alleine auf das Pferd zu. Mach langsame und vorsichtige Schritte und komm ihm nicht näher als 10 meter. Setz dich hin und geh nach ner halben stunde wieder. wiederhole das ganze öfters und rück immer ein stückchen näher. Nimm irgendwann eine karotte mit und halt sie ihm ganz vorsichtig hin. Pass auf das keine andere person das seleb macht wie du! MIt geduld wird das pferd vertrauen zu dir schaffen.!

ich hoffe ich konnte dir helfen

mit vielen lieben grüßen

chrissy

westernriding 01.04.2012, 13:12

Im Prinzip nicht schlecht, wenn du ein Pferd kennen lernen möchtest. Hier finde ich es nur extrem gefährlich, so etwas zu tun, da dieses Pferd schon deutlich gezeigt hat, das es keinen Respekt hat und seine Grenzen stets überschreitet.

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also: wenn das pferd auf euch zu läuft, dann macht ihr euch ganz gross, wenn esn nicht aufhört zu rennen , dann macht die arme hoch dann sollten sie nicht über euch rennen.d as wichtigstes ist, dass ihr nicht zurüpckweicht.

westernriding 01.04.2012, 13:18

Das solltet ihr nur versuchen, wenn ihr eine "Notbremse" zur Hand habt. Das kann die lange Peitsche sein oder ein starker Strick oder was ähnliches, was Eindruck schindet. Schirm ist eigentlich auch nicht schlecht als Idee, aber danach solltest du keinem Regenschirm mehr auf einem Ausritt begegnen..... Um zu sehen , wie weit dieses Pferd wirklich geht, würde ich es auch mit dieser Methode versuchen, ganz groß machen, immer im Blick behalten. immer auf sie zugehen. Wird sie frech, jagt sie weg von euch, deutlich und energisch. Ist sie brav , könnt ihr sie mit Stimme und Möhre belohnen. Sie sollte lernen, ich muss respektvoll an den Menschen herantreten, evtl klappt es dann mit ner Möhre, wenn ich nicht drängele.(Meine kommen im Galopp zu mir, bremsen vorher gut ab, treten im Schritt auf mich zu und wenn sie zum stehen gekommen sind, gehen sie einen Schritt zurück. Dann gibt es was von mir. sonst nicht. Erntet immer wieder erstaunen bei den anderen Besitzern, geht aber ganz einfach,. PS wenn die Wiese nass und rutschig ist, kann ich sie mit Stimmkommando schon recht früh runterbremsen....

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Mh.. komisch... vielleicht hat sie Angst vor euch, wenn ich euch bewegt, denn sie macht es ja nicht, wenn man stehen bleibt, macht sie das auch, wenn man in ihre Box kommt? Sonst hat sie vielleicht schlechte Erfahrungen gemacht, sprecht doch mal mit dem Besitzer des Pferdes.

Also ich reite selber viele Jahre und ich weiß das man es eigentlich nicht tut aber bei solchen pferden hilft es häufig wenn man wirklich nen stock oder ne peitsche mit sich führt und wenn das oferd nicht hört ihm eine zu verpassen aber nicht nur ermahnend sondern das auch so das das ppferd es negativ bemerkt auch wenn es scheiße ist in so nem fall muss man hart durchgreifen

Plattschnacker 01.04.2012, 00:27

Oh, oh - die Wendys werden Dich steinigen für Deinen Vorschlag. :)

Besser eine aufs Fell als ein schwerverletzter Mensch...

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Grandi 01.04.2012, 12:01

Ganz genau, das macht ihr ein paar Mal konsequent und das Pferd wird euch in Zukunft nicht mehr umrennen. Danach hilft eist ein erhobener Finger.

Ehrlich gesagt, ich finde es viel attraktiver zu sehen, dass Pferde einem Menschen gehorchen, als dass sie ihre "Gefühle" auf Kosten der Menschen ausleben "dürfen". Ich behaupte sogar, diejenigen, die gelernt haben wo die Grenzen sin, sind langfistig "glücklicher".

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Melle91 01.04.2012, 12:06
@Grandi

Ja, das denke ich sind sie auf jeden Fall...da ein Pferd sich ja auch sicher fühlt, wenn es dem Menschen gehorcht, denn dann ist der Mensch ranghoch und nur so kann sich das Pferd auch erst sicher fühlen, es ist eben wie in einer Herde, es braucht halt wen der konsequent auf ihn aufpasst..

Vielleicht eine Alternative zur Peitsche: Du könntest dir evtl. den Schockmoment auch anders zunutze machen, sprich ohne "direkte Gewalt" (brutal gesagt), nimm dir doch einen Regenschirm mit, rennt es hinter dir her, will buckeln etc. dann dreh dich plötzlich um und reiße den Schirm auf. Die meisten Pferde nehmen dann erstmal Reiß aus ;-)

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Plattschnacker 01.04.2012, 21:52
@Melle91

Ehrlich gesagt, ich finde es viel attraktiver zu sehen, dass Pferde einem Menschen gehorchen, als dass sie ihre "Gefühle" auf Kosten der Menschen ausleben "dürfen". Ich behaupte sogar, diejenigen, die gelernt haben wo die Grenzen sin, sind langfistig "glücklicher".

Ganz genau SO ist es - das Pferd lehnt ich gern an, an einen kompetenten Menschen, nicht an eine Wendy. :)

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Ganz klar ein Pferd, welches nicht gelernt hat, daß Menschen respektiert werden müssen - klares

Erziehungsdefizit. Mehr Arbeit, weniger Wendy-Kram ist hilfreich. :)

Das Pferd spielt mit Euch.

mobekka 31.03.2012, 23:32

klar, du bist so ein typischer mensch-mensch. tiere haben keine gefühle und wenn sie nicht spuren, haben sie es zu lernen, egal wie. manchmal steckt doch mehr dahinter

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Plattschnacker 01.04.2012, 00:05
@mobekka

Ganz falsch, liebe Wendy-mobekka - ich bilde Pferde aus und WEISS, daß man Pferden ohne Erziehung keinen Gefallen tut - denn in ihrer Natur ist es normal, einen Herdenchef zu haben, dem sie vertrauensvoll (!!) FOLGEN.

Sie folgen allerdings nur Personen MIT KOMPETENZ und diese muß man sich durch konsequenten Umgang VERDIENEN.

Aber DU kannst Dich ja gern umrennen lassen, um die "Gefühle" (lach) des Pferdes zu schonen. Zwinker.

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little0cookie 01.04.2012, 14:59
@Plattschnacker

Sehr richtig Plattschnacker.

Zu denken, man könne mit Pferden ach so harmonisch leben, ohne mal deutlich zu werden, ist traumtänzerisch und gefährlich.

mobekka, um dir dein Klischee aus dem Kopf zu verbannen: Pferdeerziehung auf konsequente Art heißt nicht, das Pferd grundlos zu vermöbeln. Grade die kleinen Gesten machen aus, wie sehr uns das Pferd akzeptiert, aber es ist genauso wichtig, ein "Machtwort" zu sprechen, wenn das Pferd das eindeutig austestet.

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Plattschnacker 01.04.2012, 21:46
@little0cookie

Komischerweise muß ich keine Machtworte sprechen - wohlerzogene Pferde kommen gar nicht auf die Idee, des Menschen Führposition zu hinterfragen.

Bei verzogenen Pferden ist das anders, haben sie doch gelernt, daß man den Menschen sehr wohl ungestraft umrennen darf, tsss.

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Wie sieht's mit einem Pferdeflüsterer aus? Gibt's ja wirklich...

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