Pferd total abgebaut & Kotwasser?

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6 Antworten

Umstellungen sind immer auch mit einem gewissen maß an Stress verbunden, wenn dein Pferd aber bisher immer in der Box gestanden hat, dann muß sich sein Darm erst mal auf die viele Bewegung einstellen.

Beim Pferd funkt der Darm schneller wenn es läuft.

Ich würde erst mal eine Bierhefekur machen und ein gutes Mineralfutter zufüttern. Das ein Pferd am Anfang im Offenstall abnimmt ist auch normal, besonders wenn es sich mit der Umstellung schwer tut.

Kommt das Pferd ausreichend oft und lange ans Heu und Stroh?

Wenn nicht hilft es sich dazuzustellen und noch zusätzlich ein paar Heucobs zu füttern.

Normal ist Kotwasser aber niemals.

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Das Pferd sieht weniger die neuen Freunde als den Verlust der alten. Das braucht seine Zeit, bis er sich damit abfindet, woanders zu sein. Dazu kommt, dass die Muskulatur aus der "Stehhaltung" runter muss und durch Muskulatur aus der "Bewegungshaltung" ersetzt werden muss. Wenn ein Ortswechsel damit verbunden ist, werden Heu und Hafer, Weidegras, ... auf anderen Wiesen mit anderen Nährstoffen produziert und auch das Wasser ist ein anderes.

Oft ist es ja so, dass man sich verführen lässt, in der Zeit "irgendwas, was auffüllt" rein zu füttern und unglücklicherweise da was wählt, was Zucker enthält. Damit macht man es ihm nicht leichter, sondern schwerer, sich umzustellen.

Man kann aber durchaus helfen bei der Umstellung, z.B. durch gezielte Gabe einer Hefekur, durch einen Zusatzanschub in der Mineralisierung etc. Ein Teil davon lässt sich über das Blutbild ersehen, wo man ansetzen könnte, den anderen Teil machen die Fütterungsexperten (auch in der Fütterung wird geforscht) über Sichtbefund, über die Symptomatik. Wenn Du nicht einen dieser Tierärzte hast, die selbst munter in den Müslisack greifen, sondern vielleicht einen, der sich in dieser Richtung selbst auch weitergebildet hat, kann er da sicher auch behilflich sein.

Nach 3 Monaten noch nachts in der Box ist auch eher ungewöhnlich und kann auch dazu führen, dass die mentale Umstellungsbelastung noch länger bleibt.

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Kommentar von Heklamari
28.11.2016, 14:28

mit Hefe hab ich durchaus guzte erfahrungen ngemacht, aber oft half auch Leinsaat, aufgekocht mit etwas Hafer und 1 Beutelchen KAmillentee, was den MAgen beruhigt und dabei noch Energie spendet

viel Erfolg!

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Achte darauf, ob er in der Herde zu seinem Recht kommt oder vom Futter weg gedrängt wird. Zusätzlich sollten die Zähne kontrolliert werden. Das Kotwasser kann z.B. von Silagefütterung kommen.

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Ich würde auf alle Fälle einen Tierarzt holen.

Meine Pferde hatten nach dem Umzug vom Pensionshof in unseren eigenen Stall solche Probleme nicht.

Und Kotwasser kann so viele verschiedene Ursachen haben: Stress, mangelnde Hygiene (verschimmeltes Stroh/Heu), einseitige/falsche Fütterung, Zahnprobleme, durch die das Pferd die Nahrung nicht mehr richtig kauen und verdauen kann, Probleme im Magen-Darm-Trakt usw

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Einen Tierarzt aufsuchen. Total  rippig und abgebaut hört sich schonmal nicht gesund an!

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Bist Du auch sicher, dass die anderen ihn 24 Stunden an Heu und Weide lassen?

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Kommentar von Annanana98
28.11.2016, 13:50

Also nachts hat er die ganze Zeit Heu in der Box zur Verfügung & vormittags auf der Koppel & nachmittags ( das sind Vil 5h) , steht er normalerweise auch immer beim Heu essen 

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