pferd spinnt im gelände

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4 Antworten

Ich denke, sie freut sich, dass sie nach Hause kommt und das sie in ihre Box (oder wo sie steht) darf und vlt auch zu den anderen Pferden.

Abgewöhnen kannst du anfangen mit einem energischen NEIN, was bei vielen Pferden normalerweise schon hilft, wenn sie brav sind. Ansonsten steigst du einfach ab und bleibst so lange stehen, bis sie sich beruhigt hat und gehst dann erst weiter. Und dann bleibst du halt immer stehen, wenn sie schneller wird. Und wenn sie normales Tempo behält, gibst du ihr ein Leckerli

Ich hoffe, da hilft ein bisschen (: Lg und Viel Glück Teebeutelchen

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Kommentar von Plattschnacker
13.10.2011, 10:38

Nein, Absteigen, Leckerli - alles Quatsch, weil es NICHT hilft.

Wer absteigt, forciert höchstens, dass ihm das aufgedrehte Pferd auf die Füße tritt und es einen evtl. nicht wieder in den Sattel lässt.

Warten auf Beruhigung? Das Pferd wird sich durch Stehenlassen nur noch mehr aufschaukeln.

Leckerli - na toll, da gibt es dann noch 'ne Belohnung für Ungehorsam!

Mir sind schon häufig solche Fußgänger mit herumhampelnden Zossen entgegengetänzelt. Besser wurden deren Ausritte dadurch nicht...

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Was machst Du auf dem Platz wenn das Pferd zu schnell geht? Parrieren, kurz stehen bleiben, das Tempo selbst bestimmen, wenn sich das Pferd langsam wieder schneller durchmogelt geht das gleiche von vorne los.

Achte darauf dass das Pferd auch im Gelände ausreichend gefordert wird, dass es daheim angekommen nicht sofort seinen Feierabend hat, sondern noch eine Runde (Arbeitseinheit) auf dem Platz drehen muß.

Reite mit möglichst vielen Umwegen nach Hause. Nicht auf direktem Weg, nie schnellere Gangarten als Schritt.

Wenn Du Dir unsicher bist und das dementsprechend auch ausstrahlst, sitz ab und führe! Dabei kannst Du das Pferd mit der Gerte an der Brust einbremsen und bestimmst das Tempo.

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Reite im Gelände 'mal aktiv (!) Dressur und beschäftige Dein Pferd - dann wird das besser.

Wenn Dein Pferd anfängt schneller zu gehen, laß es Schulter-herein gehen, Schenkelweichen, RR usw. - hilfreich ist auch, beim Stall angekommen gleich die gleiche Tour noch einmal zu reiten. :)

Setzte Dich mit Hilfe von Dressuraufgaben durch. Du bist der Steuermann, nicht das Pferd!

ich bin ja immer wieder beeindruckt, dass man mit so etwas überhaupt losreitet - ich hätte keine Lust dazu, Beifahrer zu sein. Ohne Rittigkeit kein Gelände, sonder Platz und Halle bis man das Tier kontrollieren kann.

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Es freut sich einfach nach Hause zukommen und kann es nicht erwarten geht vielen Pferden so ist aber nix schlimmes!

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Kommentar von Plattschnacker
13.10.2011, 10:41

Doch, das ist schlimm - denn der Reiter bestimmt, wohin und wann und in welcher Gangart das Pferd geht, nicht das Pferd.

Ein Pferd muss IMMER an den Hilfen stehen, auch auf dem Heimweg und auch zur Futterzeit.

Oder hast Du schon einmal erlebt, dass jemand ein Springen abgesagt hätte mit der Begründung: "Oh, ich konnte nicht starten, es war gerade Futterzeit"??? Zwinker.

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