Pferd sehr vorderhandlastig! Brauche TIPPS!

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3 Antworten

vorne nachgeben, mehr kreuz.

vorwärts-abwärts reiten, das pferd in die dehnung entlassen, dass grad noch eine sanfte verbindung bleibt.

der bursche ruht sich auf der vorderhand aus. das eine pferd stützt sich dabei regelrecht auf den zügeln auf, das andere entzieht sich nach hinten und unterläuft die hilfe.

ich würde mal den pferdezahnarzt das gebiss anschauen lassen. hinter dem kopf runternehmen und auf der vorhand latschen kann stecken, dass das pferd damit eine möglichkeit gefunden hat, das gebiss so im maul zu lagern, dass es unwirksam wird.

zum aktivieren der hinterhand lösephase verlängern, schwung über schenkel und kreuz abfordern. vermutlich wird der bursche dabei zunächst "auseinanderfallen". dabei verliert er zumindest die vorderlastigkeit. wenn das geschieht, mit kreuz und schenkeln treiben. in dem moment, wo du eine leichte aufrichtung des pferdes dabei bemerkst, die zügel ganz leicht annehmen. dann geht der schub aus der hinterhand vorn nicht ins leere, sondern wird über den pferderücken nach vorn übertragen.

frag deine reitlehrein, ob sie dass meint. es wäre umgekehrt: mehr treiben, vorn aufnehmen.

und wie gesagt: pferdemaul begutachten lassen, es kann sein, dass du es mit einem anderen gebiss leichter hast.

Bin kein Experte, aber Tunierpferde werden meiner Meinung nach zuviel traktiert, oder würde es dem MEnschen spaß machen wenn man ihm permanent in de leisten latscht damit er läuft?

Das klingt eher nach nem Krankheitsbild als das was deine ''reitlehrerin'' von sich gibt, Tiere können nicht reden und zeigen wenn was nicht stimmt, ich würde dir mal Empfehlen bei einem Veterinär anzurufen und da nach zufragen....

ja ich finde auch nicht gut was er früher leisten musste. Damit hat meine Reitlehrerin aber nichts zu tun, S-Springen ist er bei seinen früheren Besitzern gegangen...aber es ist doch kein Krankheitsbild, dass er vorderhandlastig ist?

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@pferdeundhasen

Bedenke Tiere sind auch nur Menschen, wenn du was mitm Rücken hast sagst du aua, und gehst zum Arzt wenn ein Pferd was hat zeigt es dir wie? genau durch sowas? Du solltest dir mal eine Serie mit Tamme Hanke anschauen, vlt verstehst du dann was ich meine https://www.youtube.com/watch?v=HzGK0P68XyA

zudem deine reit lehrerin kann vlt nichts dafür was des pferd leisten musste nur ne reit lehrerin hat auch drauf zu achten das es dem pferd gut geht und wenn sie sowas nicht erkennt sollte sie sich nen anderen beruf suchen.

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@Seth18

von Tamme Hanken halte ich nicht viel, tut mir leid. Und irgendwie glaube ich, dass du meine Frage nicht richtig verstanden hast...ich suche Tipps, wie ich ihn mehr auf der Hinterhand reiten kann, denn unmöglich ist das nicht, sonst würden das ja die Reiter, die schon besser reiten als ich, auch nicht hinbekommen! Er kann ja auf der Hinterhand laufen, wenn man die richtigen Hilfen gibt. Außerdem kennst du meine Reitlehrerin nicht, und ich bin überzeugt dass sie einen guten Job macht, und den Pferden geht es auch nicht schlecht.

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@pferdeundhasen

Das sind infos die fehlen wenn du eine frage stellst solltest du doch bitte auch solche infos mit beifügen zum einen, zum anderen von tamme hanke halt ich ne ganze menge weil er nicht nur die fehler beim pferd erkennt sondern auch feststellen kann ob der der auf dem tier sitzt sehen kann ob der reiter richtig sitzt, wenn du sagst das er auch von reitern besser geritten werden kann dann liegts an deiner haltung und nicht am pferd selbst.

Nun gut da ich deine frage nicht richtig verstehe wünsch ich dir viel glück mit anderen usern die es besser wissen mögen. :)

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Erstmal: das Pferd geht NICHT in Anlehnung. Denn da gehört wesentlich mehr dazu, als nur "Rübe runter".

Um das Problem zu lösen, musst du erstmal umdenken: ein Pferd wird von hinten nach vorne geritten. Das bedeutet, dass du als aller, aller erstens die Hinterhand des Pferdes aktiv bekommen musst. Dabei ist erstmal völlig egal, wo das Pferd den Kopf trägt! Wenn es bereits freiwillig im Genick nachgibt, ist es schön und gut, du kannst es dann auch sicher vorwärts-abwärts dehnen lassen. Was du aber keinesfalls tun darfst, ist durch irgendein "Schwämmchen ausdrücken", "abspielen" usw. das Pferd dazu bringen, den Hals rund zu machen - denn das schaut für den Laien zwar nett aus, bringt dir aber kein gar nichts, sondern "behindert" das Pferd eher darin, korrekt zu laufen!

Wenn die Hinterhand dann schön aktiv mitarbeitet, wirst du - sofern dein Sitz und deine Einwirkung stimmen - merken, wie das Pferd allmählich im Rücken loslässt und zu schwingen beginnt. Hierbei helfen große gebogene Linien, viele Handwechsel, evt. Schenkelweichen, Tempiwechsel und Übergänge.

Erst, wenn das Pferd im Rücken loslässt und diesen aufwölbt, kann es 1. dich "gesund tragen" (das Reitergewicht wird dann vom Nackenabdn, einem sehnigen "Strang" getragen, statt von der Rückenmuskulatur, die nur für die Fortbewegung gedacht ist und verkrampft, sobald sie Tragearbeit leisten muss!) und 2. den Hals ** ehrlich** vom Widerrist aus fallen lassen und sich dehnen.

Die Reihenfolge ist also: Hinterhand - Rücken - Hals. Du beginnst beim Hals und willst die Hinterhand aktiviert kriegen, das funktioniert so aber nicht ;)

So viel zur Theorie, aber um das in die Praxis umsetzen zu können, brauchst du einen guten Reitlehrer, der dich korrigiert und Tipps gibt. Das geht übers Internet einfach nicht! Schließlich zählt beim Reiten nicht nur das "was" (z.B. viele Übergänge reiten), sondern auch das "wie" (Übergänge korrekt, von hinten nach vorne usw. reiten; Sitz).

Wenn deine Reitlehrerin also sagt "vorne halten, mehr treiben" - kein Wunder, dass das nicht funktioniert -, würde ich mir schleunigst wen anders suchen.

Davor macht es im Übrigen Sinn, den Sattel und die Zähne kontrollieren zu lassen, sowie das Pferd vom Osteopathen behandeln zu lassen. Wenn das Pferd nämlich Schmerzen hat, kann es gar nicht losgelassen laufen (würdest du ja auch nicht).

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