Pferd muss stehen, wird dann aber immer Nervös?

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4 Antworten

Ein kleiner Paddock abgesteckt auf der Koppel bei der Herde. Oder ein "Labyrinth" abstecken, keine gerade Strecke länger als 5m, damit er da nicht drin rumspasten kann. 

Zusätzlich engmaschige Heunetze für Tag und Nacht.

Ob da Radio läuft oder du ihn frisierst ist dem Tier völlig gleich.

Pferd in Einzelhaft ist immer böse. Gerade wenn dann keine Kumpels in der Nähe sind.

Wirklich viel kann man bei Boxenruhe nicht mit dem Pferd machen.

(Außer, stell nen Kupel in eine Nebenbox, so dass sich die beiden sehen können. Vielen Pferden hilft die Gesellschaft eines vertrauten Artgenossen. So lange es nur um ein paar Tage und nicht um mehrere Monate geht, kann man das mit anderen Pferdebesis eigentlich immer ganz gut regeln, das immer ein anderes Pferd da ist und gesellschaft leistet.)

Katzentatze1 08.07.2015, 16:12

Also ich würde meinem Pferd nicht die Weidezeit klauen,nur weil es einem kranken Pferd zur Seite stehen soll...Wer macht das schon?? Die fahren sich selbst so runter,da braucht man diese Radikalmassnahme nicht machen. Nicht immer so vermenschlichen....

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Katzentatze1 08.07.2015, 16:17
@Katzentatze1

Bessere Alternative wäre es,dem kranken Pferd einen kleinen Krankenpaddock neben den anderen Pferden oder in Sichtweite anderer Pferde einzurichten.

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Lenia14 08.07.2015, 19:12

das problem ist, dass er losläuft :/ er war mal ein rennpferd (grausame zeit) und sind grad im "ruhiger werden" training :/ er fährt sich nicht von allein runter ... nur ablenkung hilft ihm :/ paddock macht er kaputt :/ leider

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Lenia14 08.07.2015, 19:12

seime box ist in sichtweite von anderen pferden aber er mag es nich, wenn er nicht laufen dsrf

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Katzentatze1 08.07.2015, 20:09
@Lenia14

Da hilft dann nix-Zwangstehen!! Viel  und mehrmals am Tag Heunetz zur Ablenkung! Wie bereits gesagt!

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NanaHu 09.07.2015, 08:52
@Katzentatze1

Naja ich weiss nicht wie andere Leute so drauf sind, aber ich stehe in einer ganz tollen Stallgemeinschaft in der man sich gegenseitig hilft und unterstützt. Wir haben das bei Pferden die Boxenruhe haben, bisher immer so geregelt dass das Pferd nie allein im Stall steht. Die Einsteller die ihre Pferde aus der gleichen Herde haben sich immer gut abgesprochen, so dass einen Tag das eine und am nächsten Tag ein anderes Pferd als Gesellschaft drin stand. (Eine Hand wäscht die andere...... denn man sieht sich immer zwei Mal im Leben und wenn man selbst mal geholfen hat, bekommt man auch hilfe. - Jedenfalls wenn die Menschen denen man gehaolfen hat normal ticken.)

Die Idee eines in Weidenähe errichteten Padocks ist eine ganz schlechte. Es gibt Pferde die einen sehr ausgeprägten Herdentrieb haben und sobald ihre Herde in Sicht und Hörweite ist, egal wie, dort hin wollen. Angefangen von übermäßigem aufregen, hin und her rennen, über Steigen und Panik, bis hin zu Pferden die dann einfach versuchen über den Zaun zu springen. Das ist für die Heilung der Verletzung sicherlich nicht sehr förderlich und zu dem noch gefährlich, da sich das Pferd noch weitere Verletzungen zuziehen kann.

(Wenn dein Pferd einen so starken Herdentrieb hat, solltest du es über die Zeit der boxenruhe ggf. in einen andere Box umstellen, so dass es die anderen Pferde nicht immer ständig sieht. - ich habe auch schon pferde gesehen die unbedingt zu ihrer Herde wollten und versucht haben sich durch ein Boxenfenster zu zwängen.)

Entweder stellst du dein Pferd einfach in die Box und versuchst es über Futter zu beschäftigen, oder du versuchst es mal mit nem Kumpel in der Nebenbox.

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Hm... vllt verwöhnst du ihn mit leckereien die du in etwas heu einpackst oder so wo er nachdenken muss :) hab mom. Eine ähnliche situation mit meinem Pony lg. Fantafreak444

Dem Pferd ist es schietegal,ob Du ihn Zöpfe flechtest oder irgeneinen anderen Kram an ihm rumfurwerkst. Wichtig ist,das er nunmal stehen muss und basta! der fährt sich schon runter. Lass das Kraftfutter ganz weg und biete ihn mehrmasl täglich Heu an. Das ist genug Beschäftigung. Am Besten im Heunetz,dann hat er länger daran zutun.

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