Pferd mit schwacher Muskulatur und geringer Schubkraft!

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5 Antworten

Hallo, das ist sicher nicht einfach online zu beschreiben...Es hört sich an als sei Dein Pferd schief..Jedes Pferd hat ja eine natürliche schiefe wie der Mensch auch. Rechts-Linkshänder- . Und da Du Du rechts mehr in der Hand hast als Links wäre das ein Zeichen dafür. Am besten versucht Du in ruhigem Tempo ihn mehr an den linken Zügel zu treiben aber ohne schneller zu werden. Und reite ihn schön Rund über den Rücken...Beide Zügel das gleiche Gewicht. Aber wie gesagt, man müsste ihn mal sehen um dann eine Diagnose zu stellen....Am besten ist da Du suchst dir einen guten Reitlehrer der sehr gut uns sehr weit reitet..Also Dressur zumindest bis M platziert ist.. Und er ohne zuviel zu strafen reitet und ruhig und besonnen ist.... wo kommst Du denn her? Vielleicht kann ich Dir da jemanden empfehlen..

Erstmal danke für die Antwort! :)

Mein Pferd steht in der Nähe von Berlin. Das mit der natürlichen Schiefe habe ich mir auch schon so überlegt. Im Spiegel sehe ich manchmal, wie er sich mit der Hinterhand nach rechts quasi wegdrückt . Das ist mir vorher optisch nie aufgefallen..Es scheinen echt sooo viele Faktoren mitzuspielen..

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@JuliaB182

Schreib mal Supidupidu an, die kommt aus deiner Gegend und baut ihr Pferd grade mit einer tollen Trainerin wieder auf ;-)

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Na das schreit ja gradezu nach Blockierungen und Verspannungen und aaaauuuuaaaa... Tu dem Herrn was Gutes und besorg dir einen auf manuelle Therapien spezialisierten Tierarzt (gibts inzwischen recht regelmäßig übers Land verteilt, die fahren auch weite Strecken). Der checkt den Buben durch und lockert und löst, und dann kannst du gute, aufbauende, Muskel bildende Arbeit an der Hand machen.

Ausgebunden Longieren hilft zum Muskelaufbau übrigens nüscht, schau dir lieber mal den Longenkurs von der Babette Teschen an (www.wege-zum-pferd.de, auf facebook gibts auch eine tolle Gruppe zum LK) - der bringt richtig tolle Erfolge innerhalb erstaunlich kurzer Zeit.

Vom Zügel runter kriegst du ihn indem du die "Zügelbefestigung", auf die er sich lehnt, wegnimmst, sprich indem du nicht dagegenhältst. Wenn er die Aufrichtung, die du haben willst, nicht halten kann, na dann lass ihn so gehen, wie ihm das grade körperlich möglich ist. Alles andere kommt dann schon von allein, wenn die Muskeln da sind um das tragen zu können.

Ganz abgesehen davon ists natürlich essentiell, dass das Pferd so gehalten wird, dass ihm nicht seine Lebensbedingungen all deine Bemühungen zunichte machen - wer den Großteil des Tages auf 15m² stehen muss, hat steife, saure Muskeln, einen trägen Bauch und Langeweile, und der sieht dann auch nicht ein warum man für den Zweibeiner die wehen Hufe schwingen sollte...

Dreieckszügel, bitte in die Tonne kloppen!
Damit baust du nichts auf, machst es höchstens kaputt. Schau dir mal bitte den Online Longenkurs von Babette Teschen an und loerne richtig zu longieren.

Bitte lass abklären, ob das Pferd evtl. einen Zinkmangen hat. Wie ernährst du es? Wenn alles passt, dann kannst du dein Glück erneut versuchen und evtl. auch Stangen ins Spiel bringen, sind gut für die Beinchen.

Hinterhand aktivieren...das ist wirklich sehr kompliziert. Mh mit korrekten Übergängen, Stangen, Seitengänge etc. dazu rate ich dir mal zu guten Dressurunterricht.

Achja lass doch auch mal den Sattel überprüfen, mangelnde Bemuskelung kann auch daran liegen und vielleicht arbeitet das Pferd auch deswegen nicht so ganz korrekt.

Longieren ist wirklich nicht so mein Ding, damit müsste ich mich mehr befassen, das geb ich gerne zu. Also er steht von morgens bis etwa 16 uhr auf einer riesen Koppel, wo im Winter Heu gefüttert wird und im Sommer eben das Gras hoch steht. Ansonsten 2x täglich Hafer und im Moment füttere ich noch zu. So ein Active-Futter von Höveler wurde mir empfohlen. Das allein reicht natürlich nicht aus, halt in Kombination mit dem Training.

Vom Tierarzt wurde er schon mehrfach untersucht, nichts gefunden. Weder in den Blutwerten, noch so vom äußeren Eindruck...Der Sattel ist auch in Ordnung.

Zum Dressurunterricht: da werden mir die unterschiedlichsten Dinge erzählt: das Pferd über das Tempo hinaus reiten, um diesen Tippelschritt aus ihm heraus zu bekommen, aufrichten, indem ich ihn ab und an touchiere,...usw. Da gehen die Meinungen und Ideen wie immer auseinander.

Ich danke für die Antwort! :)

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So als Laie, der mit Pferden nichts am Hut hat:

Möglichkeit A: Der Wallach hat irgendwo Schmerzen und nimmt eine Schonhaltung ein, durch die wiederum bestimmte Muskelgruppen vernachlässigt werden.

Möglichkeit B: Eine organische Störung (Krankheit, Infektion, Entzündung) sorgt für Appetitlosigkeit und verringerte Nahrungsaufnahme oder für eine weniger gute Nahrungsverwertung, wodurch er an den Muskeln an Substanz verliert.

Kurzum: Ich denke, das sollte sich ein Arzt anschauen.

Besser als so manche Antwort vom Pfwrdebesitzer.

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Danke für die Antwort, und ja, das hab ich mir auch schon so gedacht, jetzt muss ich nur noch einen kompetenten Tierarzt finden, der mir da weiterhilft. Alle anderen haben mir bereits versichert, dass so blutbildtechnisch nichts auffällig ist und so bei der äußeren Betrachtung vom Pferd wird mir halt immer wieder geraten, ins Gelände zu gehen, viel Schritt reiten, usw..

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Hallo:) Ich würde den Rücken röntgen! Lg:)

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