Pferd mit Kissing Spines?

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soweit ich weiß bist du nicht so der begandete Reiter, Sesshomarux? 

Ich kenne einige Pferde mit KS, manche haben mehr Probleme damit, andere weniger. Hängt auch davon ab welchen Härtegrad man da hat. Von der ernährung her ists nicht anders wie mit anderen Pferden auch, "Schübe" wie bei Hufrehen gibt es nicht. Viel lockere Bewegung ist sehr wichtig für sie. 

Der Physio kann dem Pferd viel gutes tun, allerdings kann man diverse Griffe und Übungen auch selbst lernen und ausüben (ein guter Physio zeigt dir auch was du selbst machen kannst). Dem Pferd einer Freundin tut Akupunktur immer sehr gut. 

Sehr wichtig ist für ein KS Pferd, dass es über den Rücken geht und sich streckt. Hohe Aufrichtung ist Gift für den Rücken, das tut weh und nutzt die Knochen noch mehr ab. Korrektes v/a ist das beste, was man dem Pferd geben kann. Wenn du nicht unbedingt reiten willst sondern viel am Boden machst, dann kannst du einem KS Pferd einen wunderbaren Lebensplatz geben. Wenn du aber reiten willst würde ich dir abraten. Wenn man korrekt reitet und das KS nicht allzu heftig ist, dann kann das lange gut gehen. Aber es bleibt trotzdem eine starke Belastung.

Vom Boden aus kannst du fast alles machen wo eine hohe Aufrichtung nicht gebraucht wird. Longieren ist Balsam für den Rücken, spazierengehen ebenfalls. Wenn das Pferd über den Hintern und nicht aus dem Hals heraus springt kann man auch mal Cavalettis ins Programm nehmen. Stangenarbeit usw kannst du machen, Equikinetic ebenfalls. Wo ich Bedenken hätte wäre das Kompliment mit erhobenen Kopf, da sich dann die Dornfortsätze gegeneinander verschieben. Sowas sollte man dann vllt außen vor lassen. 

Wenn du reiten willst wirst du damit vermutlich nicht unbedingt glücklich. Ein krankes Pferd hat man, das kauft man nicht. Wenn du aber nur vom Boden aus arbeitest, dann würde ich mich für das Pferd sehr freuen. Am boden hast du so gut wie keine Einschränkungen und dem Pferd tut es gut

Ich würde hier noch ergänzen, dass selbstverständlich auch bei der Bodenarbeit der Rücken gestärkt werden muss in Richtung eher übertriebene Aufwölbung als zu wenig, denn auch für einen Weidealltag des Pferdes ist die Geschichte zu belastend, wenn das Pferd den Rücken hängen lässt. Da tut ihm das Stehen auf der Wiese schon weh. Wenn es allerdings so trainiert ist, dass der Rücken nicht weh tut, dann kann man es auch reiten. Aber das Training dafür muss man sowohl bei der Bodenarbeit als auch beim Reiten erst mal können.

Die Tage hat jemand auf FB ein Bild veröffentlicht, das verschiedene "Ausführungen" der Dehnungshaltung zeigt. Wenn man sich mal überlegt, wie oft man die rot gezeichneten Versionen sieht, wundert man sich nicht mehr, wieviele Pferde nicht glücklich mit ihrem Bewegungsapparat sind ... aber auch das grün gezeichnete wäre mir für einen KS Patienten noch nicht gut genug. Das hätte ich gelb gezeichnet und noch ein grünes drunter ;-)

Das Bild ist öffentlich, sollte also auch ohne Login sichtbar sein: https://scontent.xx.fbcdn.net/hphotos-xlf1/v/t1.0-9/1934442_494002907437810_7637906190805145125_n.jpg?oh=3d6d8b8a160c5157b54ccbd7be984caa&oe=572D9426

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@Baroque

baroque, da hast du natürlich vollkommen recht. Die Oberlinie muss immer gestärkt und die Bauchmuskulatur trainiert werden. 

Ja, das Bild kenne ich, finde das grüne aber auch nicht optimal. Hätte es - wie du sagst - eher gelb gezeichnet. Die Nase gehört noch ein Stück weiter vor und der Kopf etwas höher. 

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Nee der bin ich leider nicht mehr. Ich würde nur Bodenarbeit machen. 

Einen gute Physio kenne ich von meinem jetzigen Wallach. Die Rückenstärkung würde ich hinbekommen. Lass das aber dann gerne nochmal von euch korrigieren. 

Danke für eure Antworten!

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Um Himmels willen, lass das Pferd stehen.

Eine Meisterreiterin mag vielleicht das Pferd noch reiten können, aber alle Anderen nicht.

Ich reite nicht. Ich würde per Bodenarbeit mit ihr arbeiten. Sie hat leider nicht mehr viel Zeit..

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https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kissing_Spine
Lies dir das nochmal durch....
Therapie brauchste gar nicht versuchen, kostet viel. Nimm lieber direkt ein Gesundes

Habe ich bereits. Da steht nix über mögliche Einschränkungen in der Bodenarbeit o.Ä. Teuer sind Pferde halt auf eine Therapie verzichte ich nicht, wenn sie hilft.

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Helfen tut sie. Aber dein Pferd hat ggf. Rückenschmerzen, egal was du tust - auch wenn du es nur führst bewegen sich die Dornfortsätze

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wenn ein Pferd nur noch Schmerzen hat schläfert man es ein. Therapie hin oder her, wenn es nicht mehr geht, gehts nicht mehr. 

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Sie macht das aber meist nur 1-2 Mal, und dann klappt antraben, anreiten und angaloppieren ohne Stopp. D.h. beim 1. oder 2. Mal antraben oder galoppieren macht sie diese Mätzchen und dann nicht mehr.

Ist das einfach nur Sturheit oder will sie mich testen?? Oder kann es an Rückenproblemen liegen? Ich habe auch schon den Gedanken gehabt, dass sie evtl. Kissing Spines hat... Laut meiner Freundin wurde sie vom TA gecheckt (ist aber schon länger her) und es hat angeblich nichts gefehlt. Jetzt bin ich mir eben unsicher, ob es Sturheit oder Rückenprobleme sind. Hat von euch schon mal jemand solche Probleme gehabt mit stehen bleiben und sowas?? Ich würde sie wirklich gerne nochmal untersuchen lassen (evtl auch röntgen), aber meine Freundin würde es nicht zahlen, da sie ja der Meinung ist, dem Pferd fehlt nichts. Und selbst kann ich das Geld nicht berappen, habe ja selbst noch 2 Pferde.... Was würdet ihr mir raten?

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