Pferd mit Bachblüten behandeln wegen Hängerfahrten

7 Antworten

Stimme Biene da voll zu, natürlich kannst Du unterstützend Bachblüten geben, aber sie wirken nicht wie ein Sedativum. Eine gute Möglichkeit ist hier auch die Akupunktur. Aber beide Sachen sind begleitend, denn sie lösen nicht den "Knoten" im Kopf Deines Pferdes.

Akupunktur hört sich interessant an, ich werde mich mal umschauen :)

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@xKirena

... sie wirken allenfalls beruhigend auf die Besitzerin, und dies auf eine immateriell-geistigen Ebene.

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Es gibt keinerlei verlässlichen Nachweis einer Wirkung von Bachblüten. Sie wirken ausschließlich über den Placebo-Effekt. Das kann manchmal sehr hilfreich sein, wenn man nämlich keine Medikamente braucht aber trotzdem irgendetwas schlucken will. Dahinein interpretiert man dann so allerhand, meistens das, was man halt sehen möchte. Wirkstoffe sind keine darin enthalten. Wenn man sie Tieren gibt, spürt das Tier die Hinwendung des Besitzers. Auch hier kann das helfen, wenn es krank ist und keine wirklichen Medikamente braucht. Meistens wirken die Tropfen allerdings beim Besitzer mehr als beim Tier. Er hat das Gefühl, dem Tier etwas verabreicht zu haben, also muss ja irgendetwas besser werden. Meistens tritt das als ganz normaler Krankheitsverlauf nach einiger Zeit sowieso ein. Du schadest deinem Tier also nichts, du hilfst ihm aber damit auch nicht. Und in diesem Fall schon gar nicht, das Pferd ist ja nicht krank. Es wäre gut, du würdest dir zu den ganzen Geschichten und Anekdoten aus der Werbung auch einmal ansehen, was es mit diesem Bachblüten denn genau so auf sich hat:

http://www.sueddeutsche.de/wissen/teil-bach-bluetentherapie-blueten-gegen-alle-leiden-1.927071-2

Eine tatsächliche Wirkung hat sich also noch nie belegen lassen. Auch ich empfehle dir deshalb, dir das zu sparen und stattdessen mit einem Menschen zusammen zu arbeiten, der sich mit solchen Fragen bei Pferden auskennt. Die gibt es doch bestimmt in deinem Umkreis. Damit kommst du besser weiter. Viel Erfolg!

Okay ich schaue mal, danke :)

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Hast du denn schon mal versucht, den Hänger wieder positiv zu verknüpfen? An Bachblüten kann man glauben oder auch nicht, aber zunächst würde ich doch die offensichtliche Sache angehen. Also ohne Druck einfach jede freiwillige Annäherung des Pferdes an den Hänger bestärken, alles schrittweise steigern, aufhören wenn es gerade gut geklappt hat... Dein Pferd lernt so mit der Zeit, dass es keine Angst haben muss und wird irgendwann auch wieder entspannt mitfahren. Bis dahin solltest du auf längere Fahrten verzichten, ich finde es auch ehrlich gesagt grenzwertig, das Pferd einem solchen Stress auszusetzen (den es offensichtlich hat), nur weil du auf ein Turnier willst...

Wie gesagt, er verbindet Hängerfahrten zwar mit Turnieren, jedoch hat er überhaupt keine Probleme mit Turnieren! Er geht ja auch ohne Probleme und ohne Zögern auf den Hänger, das Problem ist nur während der Fahrt :/ Und ich weiß nicht ob der Stallbesitzer uns irgentwohin fahren würde, nur damit mein Pferd mal was anderes sieht :/

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@xKirena

Wenn es problemlos in den Hänger geht, dann könntest du ja damit anfangen: Pferd rein, Belohnung, Pferd wieder raus. Wenn's gut klappt, Pferd rein, Hänger schließen, Belohnung, Pferd raus und dann langsam die Zeit erhöhen, die es im Hänger bleibt, dazu müsstest du noch gar nicht fahren.

Anschließend würde ich den Stallbesitzer einfach mal fragen. Schildere dein Problem, sag, dass dein Pferd furchtbaren Stress beim Hängerfahren hat und ob es möglich wäre, das Pferd einfach mal einzuladen, 5 Minuten zu fahren, zu belohnen und es anschließend wieder aussteigen zu lassen? Vielleicht lässt er sich ja darauf ein, du könntest auch anbieten, als Gegenleistung Arbeiten im Stall zu übernehmen, die sonst nicht zu deinen Aufgaben zählen.

Ansonsten würde ich mir wirklich überlegen, ob du das noch weiter machen willst. Ich meine, wenn das Tier nassgeschwitzt ist nach 30min fahren, ist das ja schon mehr als nur etwas Nervosität. Da stellt sich die Frage, ob man dann nicht einfach auf Turniere verzichten kann, das Pferd würde es sicher nicht stören.

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Die Bachblüten-"Therapie" ist ein pseudomedizinisches Verfahren, das keine spezifische Wirksamkeit hat.

Allen esoterischen Behauptungen zum Trotz, kann man nur dieses Fazit ziehen:

"Entgegen aller Behauptungen Scheffers und ihrer Anhänger tragen die Bach-Blüten-Essenzen außer dem Alkohol keinerlei Wirkstoff in sich. Es lässt sich nicht der geringste Unterschied zwischen den einzelnen Präparaten feststellen. Die einzelnen "stockbottles" enthalten Wasser und ein wenig Alkohol, sonst gar nichts."

http://www.sueddeutsche.de/wissen/teil-bach-bluetentherapie-blueten-gegen-alle-leiden-1.927071

Da ist der Vorschlag von Biene 862 tausendmal besser.

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