Pferd kaufen (rein rassige)?

11 Antworten

ehrlich: erstmal einhübsches

Modellpferd oder 2 oder 3 oder auch 10

danach: Fragt mal deinen RL, was er dir denn so rät....

ABER vorher lies dies hier:

Ein eigenes Pferd

worüber Sie bei der Pferdesuche gründlich nachdenken sollten

Warum  möchte ich ein eigenes Pferd?

weil ich ein Grundstück von 10000 qm oder mehr habe und das nicht dauernd mähen will oder an Fremde verpachten möchte

weil ich gerne wandere, aber kein Gepäck tragen will

weil meine Freundinnen auch alle eines haben

weil ich die sturen, dummen, bemitleidenswerten, bösen, oder, oder , oder .. Reitschulpferde satt habe

weil ich etwas zum Betüdeln möchte und auch mal spazieren reiten will

weil ich Turniere reiten will

weil....

 

 

 Wofür möchte ich ein Pferd? 

zum Reiten,

Fahren, 

Rasenmähen,

zum Züchten, 

für die Schau,

für die ganze Familie

 Was soll mein zukünftiges Pferd können? Wie soll es sein?

1)    Allgemeines

Geschlecht, Farbe, Größe, Rasse, Gangarten, Alter

2) Ausbildung

halfterführig, longiert, ausgeleint/ausgelappt, an Sattel und Reitergewicht gewöhnt

an- oder aber eingeritten bis zu welchem Leistungsstand

welcher Reitstiel (z.B. englisch, western-pleasure, Trail,  Gangpferd, spanisch, wanderritterfahren, usw)

verkehrssicher, geländesicher, nachtsicher, verladefromm, landmaschinensicher, therapieerfahren,

ohne Unarten wie buckeln, steigen, wälzen mit Reiter, durchgehen, headshaking usw.

3)    Umgang

schmiedefromm, verladefromm, beißt und schlägt nicht

nicht eifersüchtig,  nicht futterneidisch

kinderlieb,  tierlieb

ruhig oder temperamentvoll

sensibel oder  cool

langsam oder schnell

    oder differenziert (z.B. flotter Schritt, langsamer Jog, flotter Trab, gemütlicher Galopp, Rennpass, -Tölt  usw)

 Haltung: Wie möchte und kann ich mein Pferd halten bzw. halten lassen?

hinterm Haus in Eigenregie,

Außen- oder Innenbox mit/ ohne täglicher Tagesweide im Sommer und täglichem Paddock im Winter

Box, Laufstall oder  Offenstall

eigener separater Paddock ganzjährig/ nur im Winter

Weidegang ganzjährig/ nur Sommer

oder, oder, oder

Selbstversorger oder mit Fütter-Service

Futter wird vom Stallverpächter gestellt: a) nur die Futtermittel,
die der Verpächter aussucht, b)alle gewünschten Futtersorten (ggf. gegen
Aufpreis) c) Verpächter besorgt nur Einstreu und
Rauhfutter, und die Besitzer holen Kraftfutter, Müsli etc selbst und
geben es zum Verfüttern an den Futtermeister ab.

Wer bestimmt über die Futterzeiten?

Wer bestimmt die Futtermengen? Nach welchen Kriterien? Mit welcher Qualifikation?

Wer überprüft die Qualitäten und weist mit welchem Erfolg ggf.
muffiges, verschimmeltes Heu, übergorenes Silo oder klumpig-schimmeligen
Hafer zurück?

 Welche „Fehler“ kann ich in Kauf nehmen?

z.B. statt 148cm Stm nur 138cm bei jeweils kräftiger Statur

oder statt 155cm  über 175cm bei gleich sanftem Wesen

„falsche“ Farbe, „falsches“ Geschlecht, zu jung, zu alt,

„falsche“ Rasse

stur statt bloß ruhig,  oder aber Raser statt nur leichtrittig

dämpfig, Ekzemer, Rehe-gefährdet, fehlsichtig,

supersicher aber bretthart oder butterweich aber schreckhaft

usw...

 Was kann ich meinem neuen vierbeinigen Freund bieten?

Ganzjährigen Auslauf mit anderen Pferden, einen trockene,
windgeschützten Platz bei schlechtem Wetter, viele verschiedene Kräuter
und Gräser, jederzeit einen festen und einen feuchteren,
mistfreien Platz zum Wälzen, mindestens 
alle 2 Tage 2-5 Stunden Zeit zum schmusen, pflegen, spazieren gehen,
lernen, massieren, spielen, auch mal
reiten, gründlicher anschließender Pflege, einen guten Futter- und
Stallmeister mit dem „richtigen Auge“ für jedes Pferd, einen
zuverlässigen Schmied mit Geduld auch für „Problemfälle“ und der
Toleranz auch für „neuen“ Hufschutz wie z.B. Hufschuhe, einen
jederzeit erreichbaren Tierarzt mit ganzheitlichem Wissen auch über
„alternative“ Heilmethoden... 
und Sie als einen Menschen, der in langen Jahren oder intensiven Kursen
gelernt hat, wie Pferde leben, fühlen, agieren; der Dominanz ausstrahlen
kann auch ohne
Peitsche in der Hand, der ruhig und gelassen zum Pferd kommt und die
Hektik des Arbeitstages schon daheim abgestreift hat, der sich nicht
nur in reiterlichen Techniken sondern auch im Umgang
ständig weiter bildet um sich immer besser ins Pferd ein zu fühlen,
um in der Hilfengebung immer leichter zu werden, dem das Pferd vertrauen
kann und für den das Pferd alles ihm Mögliche tut.
Bieten Sie ihm auch die nötige Zeit - selbst wenn es gerade nicht
paßt, bleiben bei ihm bei Kolik oder Verletzung, auch wenn schon ein
16-Stunden-Tag hinter ihnen liegt, alle anderen in die Disko
gehen oder im Ofen der Weihnachtsbraten verschmort? Und wenn Sie
mitten in der Gewitternacht von der Polizei rausgeklingelt werden wegen
eines Baumes, der auf den Weidezaun gestürzt ist,
reparieren Sie dann im strömenden Regen sofort das Desaster?

 Und was kommt am Ende heraus?

Tja, es kann passieren, daß sich jetzt herausstellt, daß es, wenn Sie ganz ehrlich zu sich sind,  noch zu früh für ein eigenes Pferd ist!

Nicht traurig sein! Sie haben jetzt mit dieser Erkenntnis mehrere neue Wege offen:

suchen Sie sich ein Pflegepferd bei einem sachkundigen Besitzer und guten Trainer. Schauen Sie viel zu, klauen Sie mit den Augen, fragen Sie nach
dem wie, was und warum etwas gemacht wird. Lernen Sie so viel Sie nur können, eventuell auch reiten.

Besuchen Sie einige Kurse in Horsemanship und lernen Sie dort, wie
man mit Pferden verantwortungsbewußt und sinnvoll umgeht und arbeitet.

Versuchen Sie einen guten Lehrer zu finden, der später, wenn das
Abeuteuer eigenes Pferd endlich begonnen hat, Sie und Ihr Roß weiter
betreut, damit Sie das Erlernte nun anwenden und festigen
können.

Wenn aber die äußeren Umstande stimmen, dann noch einige Tipps:

Bitten Sie den Verkäufer, Ihnen das Pferd vor zu führen oder vor zu
reiten und beobachten Sie, ob das Pferd ihm vertraut und gehorcht und
wie ggf. mit Ungehorsam umgegangen wird.

Besuchen Sie das Pferd mindestens 3mal oder besser öfter; am besten,
Sie vereinbahren eine Ankaufuntersuchung und verzögern diese ein klein
wenig, um in dieser Zeit möglichst täglich längere Zeit
mit dem Pferd zusammen sein zu können und sich vom Vorbesitzer
erklären zu lassen, wie es bisher behandelt worden ist, was es kennt,
was es mag, was es fürchtet, was es gerne frißt, u.v.m.. Wenn
möglich, sollten Sie das Pferd in dieser Zeit auch mehrfach unter
Anleitung reiten und auf alle Fälle mit ihm im Gelände/Verkehr spazieren
gehen. Ist alles o.k. und auch der Tierarzt findet keine
störenden Mängel, haben Sie reiflich Zeit für Ihre Entscheidung
gehabt.

Hat das Pferd Papiere und einen Pferdepaß? Der ist seid 2000 gesetztlich vorgeschrieben für alle Equiden.

Sie können die nötigen Formulare gleich bei der Ankaufuntersuchung
ausfüllen lassen. (Kosten z.B. mind. 120,-DM insgesamt für ein
Freizeitpferd ohne deutschen Abstammungsnachweis)

Auch eine Probezeit ist eine gute Idee, doch gehen nicht alle
Verkäufer darauf ein. Wie wäre denn eine Probezeit auf dem Hof des
Verkäufers (natürlich gegen Futterkosten)?

Oder

Sie finden fast per Zufall ein Roß, das in vielem von Ihren
Wunschvorstellungen abweicht, aber bei dem Sie das Gefühl haben, sich
sofort mit ihm zu verstehen, akzeptiert zu werden und sich
jederzeit wohl und sicher zu fühlen. Wenn es vier Beine hat und
gesund genug ist - nehmen Sie es! Denn was nützt das theoretisch genau
passende Pferd, wenn die „Chemie“ nicht stimmt?

Und ein wenig rechnen sollten wir jetzt auch noch.***

 

 

Wenn du relativ klein bist empfehle ich dir ein Deutsches Reitpony. Es kommt drauf an was du mit dem Pferd machen möchtest... Also ich meine Dressur, Springen, Gelaände oder einfach nur ein Pferd zum longieren oder Bodenarbeit. Für Springen würde ich eher in Richtung Deutsches Springpferd, Holsteiner oder Hannoveraner gehen. Für Dressur vielleicht ein Dänisches Warmblut. Zum Ausreiten vielleicht ein großer Haflinger oder ein Deutsches Reitpony. 

Ich hoffe, ich konnte dir helfen ❤️

LG Lilly💕🦄

Gar keins. WEnn du klein bist, solltest du sowieso kein großes Pferd wählen. Du hast doch keine vernünftige Einwirkung auf so ein Pferd. Und als Anfängerin solltest du erst mal reiten lernen. Und den Umgang mit dem Pferd.

Und süß aussehen? Ok, das ist mein Vorurteil, da ich auf große Pferde so gar nicht stehe. Aber ich habe noch nie ein süßes großes Pferd gesehen. Die haben doch alle einen Kopp wie ein Kindersarg.


Geschmacksache... 😄

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@Urlewas

Sicher. Aber süße Pferde in groß? Neeeee!!

1
@Dahika

Na ja, vielleicht bin ich ein bisschen verrückt, aber ich finde manche Kaltblüter tatsächlichnoft unglaublich süß. Die Riesenponys mit den dicken Köpfen und den sanften Augen 😇

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