pferd im wald rastet aus

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5 Antworten

also meine is 5, kein pony, aber genauso stur, oder fast noch sturer und bockiger, dann kommt noch die 'pupertät' dazu^^ mittlerweile haben wir das gut im griff, sind aber in der zeit nur alleine rausgegangen, ich will dich nicht einschüchtern, aber mir prangt jetzt eine tiefe narbe am oberarm, wei lich im sommer mal ur mit top rausgegangen bin, deswegen als erster tipp, zieh dir was über, was äste nicht aufreißen könen, damit du dich nicht verltzt, und am besten auch einen rückenprotektor, du fühlst dich so auch ein bisschen sicherer .. so erstmal wars das zu deiner sicherheit ..

dann zu ihm .. zieh ihm doch auch gamaschen an, damit er sich auch nicht verltzt .. dann die sicherheit von euch beiden steht auch erstmal im vordergrund, meiner meinung nach .. mein tipp zu seiner bockerei: wenn er nur anfängt zu bocken, oder ein kleinstes signal dafür gibt, halte sofort an, und warte bis er sich wieder beruhigt hat .. wenn er das ignoriert, paraden geben, manchmal müssen es mehere sein .. er muss sich voll und ganz auf dich konzentrieren, und nicht auf die umgebung .. und das sollte er schon seitdem du draufsitzt .. dann würde ich anfangen(falls er es nicht ist), ihn feiner zu machen, das heißt, dass er feiner auf deine hilfen reagiert .. das kannst du gut auf dem platz, mit den 4 Phasen, die ich dir am ende noch erkläre .. wenn du ihn fein hast, kannst du ausschließen, dass du deine hilfen nicht klar genug gibst .. aber deine hilfen sollten natürlich trotzdem gut und klar sein .. du solltest ihm auch überall vermitteln können, dass du dich auch durchsetzen kannst, egal wann .. ABER bitte mit gefühl, und soweiter .. du kannst auch mal mit fester, überzeugter und sichere stimme 'nein' sagen, oder 'hey', oder sowas in der art, das wort was er kennt, wo er weiß dass irgentwas nicht richtig ist ! mach ich auch, und es unterstützt .. oder wenn du ihn nicht im schritt reiten kansnt weil er so vorwärts drängt, einfach 'ruhig' oder 'pssscch' sagen, hilft bei meiner gut, wenn sie meint sie müsste die große 'mackerin' markieren .. dann kommt deiner Gerte zum einsatz, jedoch bitte nicht zu fest oder zu schroff .. das tut nicht gut und bewirkt das komplette gegenteil .. um ihn etwas einzugrenzen, kannst du die gerte auch vor seine brust von oben aus halten .. wenn das nicht hilft einen leichten(!) klaps geben .. dazu kommen auch die 4 phasen ins spiel, dazu aber später ^^ wenn das alles nichts hilft, dann lauf mit ihm dort hin, aber bitte auch allein .. nehm eine longierpeitsche oder eine lange dressurgerte mit .. wenn du merkst, dass er nur die kleinsten anstalten macht, schneller als du zu werden, dann halte die gerte/longierpeitsch/whatever/.. vor seiner brust, und halt die 4 phasen ein .. achte bitte auch darauf dass du sozusagen auf der höhe von der mitte seines halses läufst, oder sozusagen er läuft .. käuft er langsamer, 'sag' ihm dass er aufholen muss, um auf der gleichen höhe zu laufen, läuft er schneller, weise ihn daraufg hin dass er auf deiner gewünschten höhe zu laufen hat .. auf jedenfall läufst du dort mit ihm .. nehme ein besten ein HALFTER, keine trense(denn das gebiss kann beim ziehen echt schmerzhaft werden, was du denke ich ja nicht willst), also ein knotenhalfter mit verstärkem Nasenriemen oder ein halfter wo der nasenriemen stärker ist .. viele nehmen dafür eine führkette, doch das finde ich jetzt auch nicht so toll, könnte auch schmerzhaft werden .. richte ihn rückwärts, wieder nach vorne .. wenn ihr an der stelle seit, wo er losgerannt ist, schieb keine panik, denn, wie oben genannt, merken pferde deine unsicherheit sofort, ohne dass du je daran gedacht hast .. du kannst auch einfach normal dort mit ihm stehen bleiben, das ist egal :) wenn du das mit dem laufen richtig hinkriegst, dann setz dich drauf .. was auch hilft, ist gleich am anfang eine volte zu reiten, und ihn beim rennen in eine andere richtung zu lenken, dabei unterstützt dich deine gerte führe das alles einfach fort. so jetzt komme ich zu den 4 phasen, von denen jetzt glaube ich 2 mal die rede war .. : das is aus dem Parelli, soweit ich weis, das nennt sich die 4 phasen, dass bedeutet du machst bei deinen hilfen immer 4 phasen durch, erst, machst du eine sehr feine hilfe, es wird nicht reagieren, denke ich mal, dann machst du sie stärker, oder deutlicher, dies machst du weiter, ABER, dein anticken mit der gerte, kommt erst in der 4 phase, das heist: 1. Phase: leichte, feine hilfe 2. Phase: leicht duertlichere Hilfe 3. Phase, sehr deutliche Hilfe, 4. Phase, gerte(aber bitte nicht zu fest, sondern nur dass es merkt dass du es ernst meinst. so hab ich meine 5 -jährige stute richtig fein bekommen :) was ich auch so allgemein empfehlen kann, ist ein buch von Sabine Birrmann, ''mit pferden sein'', da lernst du viel über dich selbst und dein pferd, und über die bindung von euch ..und wenn ihr so eine bindung habt, dann ist dein pferd auch meistens ruhiger, und eine lebensversicherung für dich im gelände oder sonst wo :) lg nici ♥

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marrychen 25.03.2014, 13:40

Vielen Vielen lieben dank für die schöne und ausführliche erklärung:-) ich werde versuchen es so umzusetzten:-) Danke!!:-)

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marrychen 25.03.2014, 13:45
@marrychen

Nur Unser problem ist..das er immer austickt uns zurück rennt..egal wo

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Zuerst, ich bin kein Reiter, hab aber schon einige Geschichten gehört, daß Pferde sich als Fluchttiere in einem Wald nicht unbedingt wohlfühlen - zuviel Bäume, die Deckung für Raubtiere sein könnten, zuviel Geräusche und Echos. Dein Pony könnte sich erschreckt haben und verbindet nun den Wald mit einem sehr unangenehmen Gefühl - da hilft nur Geduld und eventuell ein schrittweises Gewöhnen an die Umgebung. Vielleicht, indem du es am kurzen Zügel dicht hinter dir führst und bei jedem Mal ein bisschen dichter an den Wald herangehst. Ansonsten würde ich mich an einen Pferde-Psychologen wenden und denjenigen um Rat fragen - unter Zwang wird das wohl nichts werden. Alles Gute ;-)

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marrychen 19.03.2014, 15:18

Also eigentlich ganz guter tipp...aber wir reiten normal 2 mal die woche aus und ich könnte kein moment nennen wo er angst hat...Ich hab ihn aber auch erst seir 3 monaten

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also , es gibt mehrere möglichkeiten ... 1. er hat angst 2. keine lust 3. er mag die anderen pferde nicht also wenn du weisst woran es liegt kannst du versuchen es zu verbessern ! ... also wenn er angst hat musst du ihn mit viel ruhe an die situation vertraut machen ... wenn er kein bock hat musst du dich auf alle fälle durchsetzen und wenn er die pferde nicht mag solltest du dir andere zum ausreiten suchen ! viel glück :)

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Also wenn er brav ist, selbst wenn du absteigst im Wald, geh ich nicht davon aus, dass er Panik hat. Das mal vorweg, wegen des Kommentars von Semana.

Wenn er sich richtig gegen die Zügel stämmt, dann hört sich das für mich sehr nach "einfach keinen Bock" an. Oder er kann die anderen Pferde in der Gruppe nicht ab. Also probiers mal alleine.

Was er auf keinen Fall darf, ist, selbst umzudrehen und damit durchkommen. Klar hast du nachgegeben, weil es für dich vllt auch nen Ticken zu gefährlich wurde. Aber versuch das nächste Mal NICHT umzudrehen wenn er will. Geh in den Wald ganz normal, versuch ruhig zu bleiben. Wenn du vorher schon auf hab-acht bist, merkt er das.

Einfach stur weiterreiten. Wenn er Zeichen macht, umzudrehen, ordentlich weitertreiben (evtl. Gerte mitnehmen) oder auch mal mit kräftiger Stimme schimpfen (klingt jetzt blöd, aber meiner hat das gecheckt). Wenn er sich gegen das Gebiss stämmt, mal ne aufwärts Parade geben, die macht Druck auf die Laden und nicht auf die Zunge. Wenn er sich fest beißt wirkt das noch eher. Oder du gehst mal mit Hackamore raus, da kann er sich nirgends festbeißen.

Auf jeden Fall musst du ihn dazu bringen, durch den Wald zu marschieren, ohne umzudrehen. Ansonsten gewinnt er immer und weiß, dass er mit diesen Mätzchen bei dir durchkommt und dann wird er es immer wieder machen.

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Klingt eher nach bocklosem Bock. Nicht einfach. Stichwort war Pony für mich. Wir hatten auch mal so was, da half gar nix (Tochterpferd). Weil auf den Ponies nicht sehr starke Reiter sitzen und die kleinen Teufel pfiffig sind lernen die dass sie die letzte Entscheidung treffen. Brüllen hilft nicht, schlagen schon gar nicht, es hilft nur reiterisch durchsetzen und niemals so einen gewinnen lassen.

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marrychen 20.03.2014, 13:39

Frag mich nur wie ich mich durchsetzten Soll wenn er nur noch rennt und sich nicht mehr kontrolieren lässt

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Automatik1 21.03.2014, 06:49
@marrychen

Das verstehe ich sehr gut. Das mit dem durchsetzen fängt leider bereits an wenn man das Pferd begrüßt oder aus der Box holt. Spätestens beim putzen geht das Theater los wer wen versucht zu dominieren. Das ist sehr individuell aber Kumpel werden Pferde nicht, der Ausdruck verfehlt leider die Realität. Wir hatten auch mal so einen Stinker als Pony, schlau wie Einstein aber nicht zu unserem sondern nur zu seinem Vorteil, gepaart mit HartzIV Arbeitswilligkeit ist das schlimm.

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